Universität Erfurt

Forschungsgruppe "Religiöser und kultureller Transfer in der Antike"

Forschungsgruppe "Religiöser und kultureller Transfer in der Antike"

Ein wichtiger Arbeitsschwerpunkt der Forschungsgruppe ist die Untersuchung religiöser Entwicklungen und Transformationsprozesse in der Antike. Ihr Forschungsprogramm verbindet dabei in idealer Weise die altertumswissenschaftlichen Projekte  der Graduiertenschule „Religion in Modernisierungsprozessen“ und der Kollegforschergruppe "Religiöse Individualisierung in historischer Perspektive“, ist aber zusätzlich um den Aspekt des kulturellen Transfers erweitert. Damit wird der starke religionshistorische Schwerpunkt der Altertumswissenschaften ergänzt. Die Forschergruppe „Kultureller und religiöser Transfer in der Antike“ dient dazu, die derzeitig an der Universität Erfurt laufenden altertumswissenschaftlichen Forschungen und Forschungsvorhaben zu koordinieren und zusammenzuführen. Als zusätzlicher kultur- und religionshistorischer Aspekt findet die Antikerezeption ebenfalls Berücksichtigung. Damit werden alle an der Universität Erfurt vorhandenen altertumswissenschaftlichen Ressourcen organisatorisch und inhaltlich zusammenfasst, um für eine optimale Betreuung der altertumswissenschaftlichen Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen zu sorgen.

Bewerben können sich alle Absolventen mit einem altertumswissenschaftlichen Schwerpunkt, die die formalen Voraussetzungen für ein Promotionsstudium oder eine Habilitation an der Universität Erfurt erfüllen. Das Thema der Arbeit muss in das oben skizzierte Forschungsprogramm integrierbar sein, die Betreuung erfolgt über ein Mitglied oder ein assoziiertes Mitglied der Forschungsgruppe. Die Auswahl erfolgt über die Mitglieder der Forschungsgruppe, besonderer Wert soll dabei auch auf die Förderung des universitätseigenen Nachwuchses gelegt werden.

Leif Scheuermann, letzte Änderung: 26.01.2012

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