|
- Archivserver der Universität Erfurt
|
|
Sven Wöhler
|
|
Das heterologische Denkprinzip Heinrich Rickerts und seine Bedeutung für das Werk Max Webers: die Einheit der modernen Kultur als Einheit der Mannigfaltigkeit |
|
Heinrich Rickert's "heterological principle of thinking" and its meaning for the work of Max Weber: the unity of modern civilization as an "unity of the manifold" |
|
| Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades des Max-Weber-Kollegs für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien der Universität Erfurt |
| Vorgelegt von Sven Wöhler |
| Erfurt 2001 |
| Schlagworte: Heterologie; Neukantianismus; Kultursoziologie; Geschichtsphilosophie; Erkenntnistheorie; Heinrich Rickert; Max Weber; Einheit der Mannigfaltigkeit |
|
Erster Gutachter: Univ-Prof. Dr. Wolfgang Schluchter Zweiter Gutachter: Univ.-Prof. Dr. Pietro Rossi |
|
Zusammenfassung: Das philosophische Werk Heinrich Rickerts, das sich dem sog. Südwestdeutschen Neukantianismus zuordnen läßt, war bislang in seiner Bedeutung als Grundlage des soziologischen Werkes Max Webers Gegenstand vieler Untersuchungen. Wenig Beachtung fand dabei allerdings das heterologische Denkprinzip Rickerts, das als Fundamentalprinzip des Denkens die logische Basis der Rickertschen Erkenntnistheorie darstellt, indem es den Ursprung des Denkens in der Synthese des Einen und des Anderen verortet. Das Denken beginnt laut Rickert mit einer Vielheit von Elementen, die im Erkenntnisakt vom erkennenden Subjekt unter der Beziehung auf allgemeine Kulturwerte zu einer "Einheit der Mannigfaltigkeit", einer Einheit heterogener Elemente verbunden werden. Die Dissertation geht der Frage nach, ob und inwieweit das heterologische Denkprinzip Rickerts auch dem soziologischen Werk Max Webers zugrunde gelegt werden kann und muß. |
© Die inhaltliche Zusammenstellung und Aufmachung der Publikationen sowie deren elektronische Verarbeitung sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung, die nicht ausdrücklich vom Urheberrechtsgesetz zugelassen ist, bedarf der vorherigen Zustimmung. Das gilt insbesondere für die Vervielfältigung, die Bearbeitung und Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme.