Universität Erfurt

Communication and Digital Media

Communication and Digital Media

Herzlich Willkommen auf der Website der interdisziplinären Forschergruppe "Communication and Digital Media" an der Universität Erfurt!

 

Die interdisziplinäre Forschergruppe "Communication and Digital Media" (COMDIGMED) an der Universität Erfurt besteht seit 2004. Sie ist ein interdisziplinär angelegter und international vernetzter Zusammenschluss von Forscherinnen und Forschern an der Universität Erfurt sowie weiteren assoziierten Mitgliedern. Sie soll die Forschungsaktivitäten seiner Mitglieder auf dem Feld der Kommunikationswissenschaft, der Erziehungswissenschaft, der Psychologie und der Sozialwissenschaft allgemein bündeln und unterstützen, neue Forschungen anregen und zur Vernetzung von Forschung und Lehre beitragen. Dadurch soll auch dazu beigetragen werden, den wissenschaftlichen Output und die Profilierung der Universität Erfurt zu befördern. Die Forschergruppe kooperiert zudem mit dem Zentrum für Lehr-/Lern- und Bildungsforschung (ZLB) der Universität Erfurt; beide operieren unter dem gemeinsamen Dach "Kommunikation – Bildung – Medien".

 

Im Wintersemester 2008/2009 startete das Promotionskolleg der Forschergruppe mit 5 engagierten Promovenden. In den darauffolgenden Jahren kamen weitere Doktoranden hinzu. Bitte nehmen Sie bei Interesse oder Fragen Kontakt mit dem Sprecher des Promotionskollegrats Prof. Dr. Patrick Rössler oder den Sprechern der Forschergruppe Prof. Dr. Sven Jöckel oder Prof. Dr. Sandra Fleischer auf.

 

Aktuelles aus dem Promotionskolleg

20.07.2015_Promotion des Kollegiaten Rüdiger Müller

Die Forschergruppe gratuliert dem ComDigMed-Kollegiaten Rüdiger Müller (Link zu Profil Rüdiger Müller) zur erfolgreichen Disputation seiner Dissertation zum Thema „Zivile Gesellschaft und Actionfilme. Eine theoretische Neujustierung zur Bewertung von Medieninhalten und deren empirische Analyse.“ Ziel der Arbeit war es, Blockbuster-Actionfilme im Hinblick auf die Darstellung von Tugenden und Werten einer zivilen Gesellschaft zu untersuchen. Mit dem Paradigma der zivilen Gesellschaft wurde in der Dissertation ein Ansatz herangezogen, welcher über die Bewertung von Medieninhalten entlang von politischen und informativen Dimensionen hinausgeht und vor allem auf die zwischenmenschlichen Interaktionen der Bürger abstellt. Damit gerieten Tugenden und Werte wie kooperatives, gnadenvolles, uneigennütziges oder rücksichtsvolles Handeln in den Untersuchungsfokus. Analysiert wurden solcherlei Darstellungen mittels eines qualitativ-quantitativen Methodendesigns anhand von 32 Actionfilmen aus den Jahren 1980 bis 2013. Mit Blick auf die Ergebnisse lässt sich konstatieren, dass dabei über die Jahre ein positiver Trend im Sinne einer zivilen Gesellschaft auszumachen ist. Waren vor allem die 1980er Jahre geprägt von Darstellungsweisen, welche konträr zur zivilen Gesellschaft standen, weisen insbesondere Actionfilme, die in den letzten fünf Jahren des Untersuchungszeitraums produziert wurden, Tugenden und Werte auf, die sich entsprechend einer zivilen Gesellschaft darstellen.

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