Nachwuchsförderung an der Universität Erfurt

Auf die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses legt die Universität Erfurt besonderen Wert. Noch vor der Wiederaufnahme des regulären Studienbetriebs an der Universität wurde 1998 das Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien (MWK) gegründet. In der Verbindung eines Institute for Advanced Study mit einem integrierten und auf Dauer gestellten Graduiertenkolleg ist das MWK einzigartig. Das MWK bildet auch einen der Träger der neuen Graduiertenschule Religion in Modernisierungsprozessen. Mittlerweile ist die Universität Erfurt Heimat für mehrere Graduiertenkollegs der DFG und weiterer Stiftungen.
Wir bieten
(Erfurter Promotions- und Postdoktoranden-Programm, kurz: EPPP) bauen auf den Erfahrungen des renommierten Max-Weber-Kollegs auf. Die HIT | Akademische Personalentwicklung an Hochschulen in Thüringen stellt in ihrem breitgefächerten Angebot hochwertige Weiterbildung im Bereich wissenschaftlicher und berufsrelevanter Schlüsselqualifikationen zur Verfügung - die Teilnahme ist für Nachwuchswissenschaftler im EPPP teilweise kostenlos. Darüber hinaus stellen wir unseren Stipendiaten voll ausgerüstete Arbeitsplätze zur Verfügung. Neben der finanziellen Unterstützung durch Stipendien bezuschussen wir teilweise auch Forschungsprojekte im Rahmen der Qualifizierungsarbeiten. Alle Stipendiaten können auf erweiterte Dienstleistungen der UB und des Rechenzentrums zugreifen. Sie erhalten Unterstützung und Beratung zu Drittmittelanträgen und zur Vereinbarkeit von Familie und Wissenschaft. Seit April 2010 bieten wir individuelles Coaching für Promovierende an, um sie in der Arbeit an ihrer Dissertation bestmöglich zu fördern.
Erfurter Promotions- und Postdoktoranden-Programm
Den gemeinsamen Rahmen der verschiedenen Promotions- und Graduiertenkollegs bildet seit Mai 2008 das Erfurter Promotions- und Postdoktoranden-Programm (EPPP). Es dient dazu, in der Doktoranden- und Postdoktorandenqualifizierung gleichmäßig hohe Qualität zu sichern. Es legt die Standards der Betreuung fest, stellt Fördermöglichkeiten zur Verfügung und regelt Strukturen und Verfahren.
Das Programm für Doktoranden/innen ist in der Regel auf drei Jahre angelegt; mit Postdoktoranden/-innen werden individuelle Vereinbarungen getroffen. Forschungsteams und (Post-) Doktoranden/innen schließen bei Aufnahme in das Programm eine verbindliche Vereinbarung über die beiderseitigen Verpflichtungen während der Qualifikationsphase. Die Universität unterstützt (Post-) Doktoranden/innen des Programms durch die Vergabe von universitätseigenen Voll-, Initialisierungs- und Abschlussstipendien und gewährt Zuschüsse für Reise- und Sachkosten, Konferenzteilnahmen, Sprachkursen, selbst organisierten Tagungen und Weiterbildungsmaßnahmen.
Weitere Informationen können der ausführlichen Programmbeschreibung entnommen werden.
Die Forschungsteams
Jede/r (Post-) Doktorand(in) wird in den Forschungskontext eines Forschungsteams bzw. Graduiertenkollegs eingebunden. So werden enge und individuelle Betreuungsverhältnisse ermöglicht.
Derzeit gehören nachfolgende Kollegs und Forschungsteams zum EPPP (siehe auch: Forschungsgruppen):
- die Graduiertenschule „Religion in Modernisierungsprozessen“,
- das Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien sowie
- die Graduiertenkollegs der DFG:
- das Center for Empirical Research in Economics and Behavioral Sciences
- die Forschergruppe Communication and Digital Media
- die Forschergruppe Schul- und Unterrichtsentwicklung
- die Forschungsgruppe Sprachbeherrschung
- das Forum Texte. Zeichen. Medien.
- die Plattform Weltregionen & Interaktionen
- die Forschungsgruppe Wissenskonstruktion über die Lebensspanne

