Universität Erfurt

Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs

Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs an der Universität Erfurt

Die Universität Erfurt versteht sich als innovative Reformuniversität im Bereich der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften. Als Campushochschule mit einer modernen Infrastruktur bietet sie beste Bedingungen und eine anregende Atmosphäre für die wissenschaftliche Arbeit. Die vier Fakultäten beheimaten eine Vielzahl von interdisziplinären Forschungsprojekten und -gruppen. Eine Schwerpunktsetzung erfolgt in den Bereichen Religions- und Bildungsforschung. Mit dem Max-Weber-Kolleg für sozial- und kulturwissenschaftliche Forschung und dem Forschungszentrum Gotha sowie der Forschungsbibliothek Gotha verfügt die Universität zudem über besonders ausgewiesene Forschungseinrichtungen und -infrastrukturen.

Ein zentrales Element der Erfurter Forschungsförderung ist die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Mit der Einrichtung des „Erfurter Promotions- und Postdoktorandenprogramms“ (EPPP) und dessen Implementierung im Rahmen von Forschungsgruppen und Graduiertenkollegs mit strukturiertem Promotionsprogramm wurde für Nachwuchswissenschaftler/-innen eine Struktur geschaffen, die hohe Standards und Qualität der Nachwuchsausbildung gewährleistet.

Aktuelles

300.000 Euro für „Bildungslandschaft und Wissenskultur“

Die Universität Erfurt wird an ihrem Standort Gotha in den kommenden drei Jahren einen neuen Forschungsschwerpunkt aufbauen, der mit knapp 300.000 Euro vom Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur gefördert wird. Unter dem Titel „Bildungslandschaft und Wissenskultur“ geht es dabei um sammlungsbezogene Forschung zur frühneuzeitlichen Bildungsgeschichte des Herzogtums Sachsen-Gotha-Altenburg.

Neues Forschungsprojekt an der Staatswissenschaftlichen Fakultät

Mit knapp 300.000 Euro fördert das Land Thüringen in den kommenden drei Jahren ein neues Forschungsprojekt von Prof. Dr. André Brodocz in der Staatswissenschaftlichen Fakultät. Das Projekt mit dem Namen "Die lokale Politisierung globaler Normen" soll zunächst eine konzeptionelle Grundlage für ein Verbundprojekt schaffen, in dem später international vergleichend die Prozesse der Politisierung globaler Normen systematisch untersucht werden. 

Thüringer Forschungspreis für Prof. Dr. Martin Mulsow

Mit dem Thüringer Forschungspreis hat das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur heute Prof. Dr. Martin Mulsow, Professor für Wissenskulturen der europäischen Neuzeit und Direktor des Forschungszentrums Gotha der Universität Erfurt, ausgezeichnet.

90.000 Euro für Dialogprojekt an der Universität Erfurt

Auch in diesem Jahr unterstützt der Deutsche Akademische Austauschdienst das Social Media Projekt am Lehrstuhl für Islamwissenschaften der Universität Erfurt mit 90 000 Euro. Die im Jahr 2012 initiierte Maßnahme untersucht akademische Trends in den Kommunikations-, Politik- und Religionswissenschaften in Pakistan, insbesondere vor dem Hintergrund des arabischen Frühlings und der folgenden Protestbewegungen.

Thomas Horstmann, letzte Änderung: 24.03.2014

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