In loser Folge werden auf dieser Seite Forscher und Forscherinnen der Universität Erfurt mit ihren Projekten vorgestellt. Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an Heather Fuchs. Vielen Dank!
Alle Interviews
- Die Reformation und ihre Lieder
- Die Forschungsbibliothek Gotha der Universität Erfurt beherbergt zahlreiche Gesangbuch-Schätze. Die Sammlung zählt rund 3.000 Bände und gehört zu den ganz großen in der Bundesrepublik. Einige der Stücke daraus sind noch bis zum 12. August 2012 im Rahmen des Themenjahres „Luther und die Musik“ in der Ausstellung „Mit Lust und Liebe singen. Die Reformation und ihre Lieder“ auf Schloss Friedenstein zu sehen. Grund genug, drei der wertvollen Stücke an dieser Stelle einmal näher vorzustellen. mehr: Die Reformation und ihre Lieder
- Ein Schatz in der Bibliotheca Amploniana:
- Die wertvolle Sammlung „Bibliotheca Amploniana“ in der Universitätsbibliothek Erfurt beherbergt viele Schätze. So sind auch Text und Noten für das älteste überlieferte deutschsprachige Weihnachtslied in der Sondersammlung beheimatet. Das dreistimmige Lied „Sys willekomen heirre kerst“ („Sei uns willkommen Herre Christ“) ist ein mit dem Kyrie-Ruf schließendes mittelalterliches Kirchenlied. mehr: Ein Schatz in der Bibliotheca Amploniana:
- Emotionales Gepäck
- Nordamerikas aus wirtschaftlichen oder politischen Gründen leben – sie alle bringen ihre Religion mit in das Land, das sie aufnimmt. Ein Detail interessiert Erfurter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dabei besonders: die Rolle von gottesdienstlicher Praxis und Frömmigkeit bei Migranten christlichen Glaubens. mehr: Emotionales Gepäck
- Schatz, ich hab dich gegruschelt…
- München – Hamburg, Berlin – Sydney. Fernbeziehung. Warten aufs Wiedersehen. Telefonieren am Abend. SMS über den Tag. Beziehungen über die lange Distanz sind längst keine Seltenheit mehr. Jeder hat seinen Job, seinen Lebensmittelpunkt, seine individuellen Karrierepläne. Aber dann ist da auch noch die Beziehung. Sie soll irgendwie reinpassen in das bewegte Leben. Früher hieß das meist lange warten. Auf den Brief im Briefkasten. Oder teuer telefonieren. Zum Glück gibt es heute moderne Kommunikationsmedien. Wir haben Handys, wir haben das Internet, nutzen SMS, haben unsere eigenen Profile in sozialen Netzwerken, können chatten, skypen und eigentlich immer beieinander sein, jedenfalls virtuell. Das macht es leichter. Hat aber auch unsere Kommunikation verändert. Wie sich das bei Paaren in Fernbeziehungen heute darstellt, hat die Kommunikationswissenschaftlerin Juliane Kirchner, Doktorandin an der Universität Erfurt untersucht. Wie verändert sich Paarkommunikation im Kontext von Mobilität? Welche Medien nutzen Paare in Fernbeziehungen? Und wann nutzen sie sie wofür? Leitfadeninterviews mit Paaren im Alter zwischen 20 und 30 Jahren haben Aufschluss gegeben… mehr: Schatz, ich hab dich gegruschelt…
- „Ohne grundsätzliche Reform der Finanzmärkte werden wir von einer Krise in die nächste geraten“
- Die Euro-Krise ist in aller Munde. Wie das alles passieren konnte und was mögliche Lösungen sein könnten, erläutert apl. Prof. Dr. Dr. Helge Peukert im Interview. mehr: „Ohne grundsätzliche Reform der Finanzmärkte werden wir von einer Krise in die nächste geraten“
- Wie Kinder Entscheidungen treffen
- Prof. Dr. Tilmann Betsch ist Professor für Sozial-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät. Der Schwerpunkt seiner Forschung liegt im Bereich von Entscheiden, Urteilen und Einstellungen. In unserem Interview spricht er über die Entscheidungsfindung von Kindern. mehr: Wie Kinder Entscheidungen treffen
- In Between the Wars: Die USA, der „Good War“ und die filmische Interpretation von Erfahrungen des Zweiten Weltkrieges – 1945 bis 1962
- Die Amerikaner bezeichnen ihn als den „Good War“ – den Zweiten Weltkrieg. Wie und warum diese Vorstellung vom Kampf gegen Nazi-Deutschland und das japanische Kaiserreich in der Mitte des 20. Jahrhunderts entstand und weshalb die „Good War“-Deutung im US-Kontext bis heute ausschließlich dem Zweiten Weltkrieg zugeschrieben wird, danach fragt Sebastian Haak, Doktorand am Max-Weber-Kolleg der Universität Erfurt, in seinem aktuellen Forschungsprojekt. Haak tut dies anhand einer Analyse der Kooperation zwischen der amerikanischen Filmindustrie und dem US-Militär zwischen 1945 und 1962. Sie prägte das „Good War“-Bild maßgeblich mit und ist gleichzeitig ein Spiegel dafür, welche Mechanismen der Entstehung dieser Interpretation der Vergangenheit zugrunde lagen. mehr: In Between the Wars: Die USA, der „Good War“ und die filmische Interpretation von Erfahrungen des Zweiten Weltkrieges – 1945 bis 1962
- Die Inszenierung der verkehrten Welt
- 11.11.11 um 11.11 Uhr. Beginn der Karnevalssaison. Die Narren übernehmen das Zepter und mancherorts steht die Welt auf dem Kopf. Sie wird im wahrsten Sinne des Wortes „verkehrt“ und dies findet sich auch in zahlreichen Inszenierungen wieder − egal ob im Festzelt, auf dem Fernsehbildschirm oder im politischen Kabarett. Was sich zunächst erst einmal wie buntes närrisches Treiben mit Konfetti und lauten Tröten anhört, ist ein Jahrtausende altes Phänomen, ein Ritual mit überaus ernstem Hintergrund. Und es gibt in der Religionsforschung auch einen Fachbegriff dafür: Verkehrungsritual. Einer, der sich damit auskennt, ist Dr. Dominik Fugger, Leiter der im Herbst 2009 an der Universität Erfurt ins Leben gerufenen Nachwuchsforschergruppe „Religiöse Rituale im Alten Europa in historischer Perspektive“. mehr: Die Inszenierung der verkehrten Welt
- „Wir finden täglich Stücke, die begeistern...“
- Sie ist die Fachfrau für die Sammlung des Kartografischen Verlages Justus Perthes in Gotha. Jeden Tag arbeitet sie mit unzähligen Schätzen. Karten, auf die sich einst berühmte Forschungsreisende verließen, bevor sie auf Expeditionen in ferne Länder und Kontinente aufbrachen, Atlanten aus längst vergangenen Zeiten, Globen und Zeichnungen voller Liebe zum Detail. Und obwohl sie in all den Jahren, in denen sie jetzt in der Forschungsbibliothek Gotha der Universität Erfurt für die Sammlung Perthes zuständig ist, schon unglaublich viel gesehen hat, gibt es für Dr. Petra Weigel doch immer wieder Überraschungen. Fundstücke, die sie und ihre Kollegen staunen lassen. Weil sie nicht nur die Geografie, sondern auch Geschichte lebendig werden lassen. mehr: „Wir finden täglich Stücke, die begeistern...“
- Zweckentfremdung: Wie Rechtsextreme im Internet die germanische Mythologie für ihre Propaganda nutzen
- Im Internet häufen sich in jüngster Zeit Auftritte Rechtsextremer, die die germanische Mythologie für ihre Zwecke nutzen. Apl. Prof. Dr. Dr. Georg Schuppener, Sprachwissenschaftler an der Universität Erfurt, forscht aktuell zu diesem Thema. mehr: Zweckentfremdung: Wie Rechtsextreme im Internet die germanische Mythologie für ihre Propaganda nutzen
- Für eine Handvoll Glück
- Wissenschaftler der Uni Erfurt bringen Anenzephalie in den Blick der Öffentlichkeit (Prof. Dr. Goll, Prof. Dr. Römelt) mehr: Für eine Handvoll Glück
- Impfen oder nicht Impfen?
- Dr. Cornelia Betsch erzählt über ihr aktuelles Forschungsprojekt. mehr: Impfen oder nicht Impfen?
- Verbotene Früchte
- Neue Studie zum Erfolg der Alterskennzeichnung auf Video- und Computerspielen (Prof. Dr. Sven Jöckel) mehr: Verbotene Früchte
- Alles hat seine Zeit
- Was die Gegenwart Gottes mit unserem Leben zu tun hat (Prof. Dr. Erwin Dirscherl) mehr: Alles hat seine Zeit
- Nachhaltig Frieden schaffen
- Prof. Dr. André Brodocz mehr: Nachhaltig Frieden schaffen
- Von der Bedeutung des Gebens
- Dr. Veronika Hoffmann mehr: Von der Bedeutung des Gebens
- Von Menschen und anderen Tieren
- Dr. David Buttelmann mehr: Von Menschen und anderen Tieren

