University of Erfurt

Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs

Forschungsgruppen

„Communication and Digital Media“ (COMDIGMED)

Die Forschergruppe „Communication and Digital Media“ (COMDIGMED) ist ein interdisziplinär angelegter und international eingebundener Zusammenschluss von Forscherinnen und Forschern. Sie soll die Forschungsaktivitäten ihrer Mitglieder auf dem Feld der Kommunikationswissenschaft, der Erziehungswissenschaft, der Psychologie und der Sozialwissenschaft bündeln und unterstützen und zur Vernetzung von Forschung und Lehre beitragen. COMDIGMED ist Mitgestalter des universitären Schwerpunkts Bildung.

„Center for Empirical Research in Economics and Behavioral Sciences“ (CEREB)

Logo Center for Empirical Research in Economics and Behavior“ (CEREB)

Im „Center for Empirical Research in Economics and Behavioral Sciences“ (CEREB) arbeiten Wissenschaftler der Wirtschafts- und Verhaltenswissenschaften zusammen. Schwerpunkte sind die theoretische Modellierung menschlichen Entscheidungsverhaltens, das Design gesellschaftlicher Institutionen und Bildungs- und Berufswahlen als langfristige Selbststeuerungsprozesse. Das CEREB ist beteiligt am universitären Schwerpunkt Bildung.

„Religion in Modernisierungsprozessen“

Die Graduiertenschule „Religion in Modernisierungsprozessen“ verknüpft religionsbezogene Forschungsvorhaben aus den Religions-, Sozial-, Literatur-, Medien- und Geschichtswissenschaften, der Theologie und der Philosophie. Nachwuchswissenschaftlern, die Fragestellungen auf diesem Gebiet nachgehen, werden an der Graduiertenschule attraktive Bedingungen für ihre Arbeit geboten, um neue Auffassungen von Religion in Modernisierungsprozessen zu erarbeiten. Die Graduiertenschule vernetzt ihrerseits mehrere Forschungsteams:

Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien

Das Forschungsprogramm des Max-Weber-Kollegs für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien richtet sich auf die Problemfelder Religion, Wissenschaft und Recht als Deutungs- und Steuerungsmächte; Wechselwirkungen zwischen Kulturen, gesellschaftlichen Ordnungen und Mentalitäten bei radikalem Wandel; und handlungstheoretische Grundlagen der Kultur- und Sozialwissenschaften und ihre Beziehung zu normativen, insbesondere ethischen Fragen.

Forschungsgruppe „Sprachbeherrschung“

Die Vorhaben der Forschungsgruppe „Sprachbeherrschung“ befassen sich mit der theoriebasierten Erfassung und Förderung sprachlicher Kompetenz. Dabei sollen alle sprachlichen Modalitäten (Lesen, Hören, Schreiben, Sprechen) sowohl beim Erst- als auch beim Zweitspracherwerb in den Blick genommen werden. Die Forschergruppe ist aktiv an der Ausgestaltung des Profilschwerpunkts „Bildung“ der Universität Erfurt beteiligt.

Graduiertengruppe des Forums „Texte.Zeichen.Medien.“

Die Graduiertengruppe des Forums „Texte.Zeichen.Medien.“ bildet ihr Profil nicht durch die thematische Ausrichtung, sondern durch die transphilologische und interdisziplinäre Art ihres Zugriffs auf ihre Gegenstände - Texte, Zeichen und Medien.

DFG-Graduiertenkolleg „Mediale Historiographien“

DFG Logo, Schriftzug schwarz

Das DFG-Graduiertenkolleg „Mediale Historiographien“ beschäftigt sich mit dem wechselseitigen Verhältnis von Geschichte und Medien. Die Frage nach einer ‚Geschichte der Medien‘ wird mit der Frage nach den ‚Medien der Geschichtsschreibung‘ verschränkt: Wie bestimmen unterschiedliche Medien die Kodierung historischer Situationen und Prozesse? Und wie bringen Medien und Medientechniken ihre je eigene Geschichtsschreibung hervor?

Forschungsgruppe Schul- und Unterrichtsentwicklung

Die Forschungsgruppe Schul- und Unterrichtsentwicklung befasst sich mit Themen der Schul- und  Unterrichtsentwicklung aus Sicht der allgemeinen Schulpädagogik, der pädagogisch-psychologischen Forschung und der Fachdidaktiken. Das Ziel der interdisziplinären Gruppe ist die Beschreibung, Analyse und Optimierung von Schulentwicklungs- und Unterrichtsprozessen unter Einsatz von empirischen Forschungsmethoden. Dabei werden die unterschiedlichen Ebenen des Schulsystems systematisch in den Blick genommen.

Forschungsgruppe Wissenskonstruktion über die Lebensspanne

In der Perspektive der Forschungsgruppe Wissenskonstruktion über die Lebensspanne steht Wissenskonstruktion für einen lebenslangen Prozess, der einerseits die Aneignung von Wissen, Kompetenz und Kulturgut, andererseits die Verfügung über Wissensvorräte in sozialen Handlungsfeldern umfasst. Dieser Prozess wird als subjektiv und als reflexiv verstanden, und Interaktion bzw. Kommunikation wird als Voraussetzung und Ergebnis dieses Prozesses betrachtet. Er umfasst die Verknüpfung institutioneller und individueller Verlaufsbedingungen im biographischen Sinne und schließt damit Lern- und Bildungsprozesse in institutionalisierten und nicht-institutionalisierten Kontexten ein.

Political Practices and Orders (C2PO)

Die Forschungsgruppe „Center for Political Practices and Orders (C2PO)" ist ein transdisziplinärer Forschungsverbund zu Praktiken der politischen Ordnungsbildung. Ziel ist es, verschiedene sozial- und geisteswissenschaftliche Theorielinien zu einem spezifischen Theoriehorizont zu verdichten, der es erlaubt, einen neuen und differenzierteren Blick auf die Genese und Veränderung politischer Ordnung(en) in einer globalisierten Welt zu werfen. Grundlage hierfür ist ein praxistheoretischer Ansatz, wie er in neueren rekonstruktionslogischen Ausprägungen der Sozialtheorie, der Theorie der internationalen Beziehungen und der Politischen Theorie zum Tragen kommt. Seine beiden Hauptmerkmale sind Transdisziplinarität und Praxisorientierung.

Weitere Initiativen an der Universität Erfurt:

Erfurter RaumZeit-Forschung

In ihrer konzeptionellen Ausrichtung geht die Arbeitsgruppe Erfurter RaumZeit-Forschung davon aus, dass Räumlichkeit und Zeitlichkeit in ihrer Konstruiertheit lebens- und alltagsweltlich nicht voneinander zu trennen sind. Ein besonderer Schwerpunkt liegt deshalb auf der Analyse räumlicher und zeitlicher Praktiken. Es geht demnach nicht nur darum, wie Raum und Zeit konzeptionell und ideengeschichtlich betrachtet werden, sondern wie mit Raum und Zeit auf einer praxeologischen Ebene umgegangen wird bzw. umgegangen worden ist. 

Plattform Weltregionen & Interaktionen

Die Plattform Weltregionen & Interaktionen hat das Ziel, eine regionalwissenschaftliche Kompetenz an der Universität Erfurt für eine trans- und interdisziplinäre Forschungsorganisation zu bündeln und zu kanalisieren.

Historisierung von Religion

Das Forschungsteam „Historisierung von Religion" untersucht, wie, unter welchen Bedingungen und mit welchen Konsequenzen Religionen historisiert werden. Dadurch wird ein neuer Außenblick auf Formen religionsgeschichtlicher Narration und Repräsentation wie auf die epistemologische Basis der (Religions-)Geschichtsschreibung geworfen und so nicht zuletzt religiöse Bedingungen der Historiographie erschlossen. Untersuchungsgegenstand sind sowohl religiöse als auch wissenschaftliche Formen der Historisierung.

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