University of Erfurt

Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs

Forschungsprofil

Die Forschungsstrategie der Universität Erfurt ist auf die Stärkung der Schwerpunktbereiche Religion und Bildung ausgerichtet.

Der Universitäre Schwerpunkt Religion arbeitet in vertiefter Weise interdisziplinär. Seine Drittmittelstärke dokumentiert sich in der erfolgreichen Verlängerung der DFG-Kollegforschergruppe „Religiöse Individualisierung in historischer Perspektive“, mehreren ERC-Grants sowie zahlreichen weiteren wettbewerblich eingeworbenen Forschungsprojekten. Im Rahmen des etablierten Schwerpunktes sollen künftig neben religionswissenschaftlichen auch kultur- und gesellschaftswissenschaftliche Fragestellungen eine stärkere Rolle spielen. Auf diese Weise wird die Forschung starker Teile der Philosophischen Fakultät, der Staatswissenschaftlichen Fakultät, des Forschungszentrums Gotha sowie des Max-Weber-Kollegs und der Willy Brandt School of Public Policy noch besser integriert werden.   

Der Universitäre Schwerpunkt Bildung bündelt Forschung zu den Themen Lehren, Lernen und mediale Sozialisation. Vor allem der Bereich Lehrerbildung, der in der Erfurt School of Education institutionell verankert ist, erweist sich in wachsendem Maße anschlussfähig an übergreifende Initiativen. Mit der anwendungsbezogenen Bildungsforschung als weiterer Säule formiert sich aktuell ein umfassenderes Forschungsprogramm, das auf Drittmittelerfolgen z.B. im Feld der Weiterbildungsforschung und im Bereich der Forschung zu Sprachbeherrschung aufbaut.

 

Weiterhin wird das Forschungsprofil der Universität durch das Max-Weber-Kolleg und das Forschungszentrum Gotha geprägt.

Mit dem Max-Weber-Kolleg sowie dem Forschungszentrum Gotha verfügt die Universität Erfurt über zwei wissenschaftliche Institutionen, die national wie international renommiert sind. Das Max-Weber-Kolleg entwickelt sein bereits hochprofiliertes interdisziplinäres Max-Weber-Forschungsprogramm gezielt weiter. Am Forschungszentrum Gotha wird in enger Anbindung an die Forschungsbibliothek Gotha dort zur Wissensgeschichte der Frühen Neuzeit geforscht; mit Blick auf die ebenfalls in Gotha ansässige Sammlung Perthes aber auch verstärkt zur Global- und Wissenschaftsgeschichte des 19. Jahrhunderts. Der derzeitig international zu beobachtende Konjunktur wissens- und sammlungsbezogener Forschung wird auf diese Weise verstärkt Rechnung getragen.

 

 

 

 

 

 

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