Die Graduiertenschule „Religion in Modernisierungsprozessen“ führt die Erfurter Religions-, Sozial-, Literatur-, Medien- und Geschichtswissenschaften, die Theologie und die Philosophie zusammen. Nachwuchswissenschaftlern, die Fragestellungen auf dem Gebiet der Religionsforschung nachgehen, werden an der Graduiertenschule attraktive Bedingungen für ihre Arbeit geboten, um neue Auffassungen von Religion in Modernisierungsprozessen zu erarbeiten.
Das Studienprogramm bietet thematische Verknüpfungen, um den Wandel des religiösen Lebens in Europa, die Koexistenz alter und neuer Religionen, den Transfer von Ritualen und die Neuformatierung von Religion und Recht zu untersuchen. (zur Graduiertenschule „Religion in Modernisierungsprozessen“)
Die Graduiertenschule ist um bestehende, längerfristige institutionelle Träger konzipiert:
Diese werden durch mehrere temporäre, drittmittelfinanzierte Träger der strukturierter Nachwuchsausbildung ergänzt:
- Graduiertenkolleg „Mediale Historiographien“
- Graduiertenkolleg „Kulturelle Orientierungen und Gesellschaftliche Ordnungsstrukturen in Südosteuropa“
- Kolleg-Forschergruppe: „Religiöse Individualisierung in historischer Perspektive“
- Nachwuchsgruppe „Religiöse Rituale im Alten Europa in historischer Perspektive“
- Theologisches Forschungskolleg
- Projekt A History of European-Jewish Communication in the 20th Century
- Forschungsgruppe „Religiöser und kultureller Transfer in der Antike“
Die Einrichtung von Forschungsteams der Graduiertenschule, die innerhalb einzelner Träger oder in Kooperation zwischen Trägern zusammenarbeiten, bilden ein dichtes Netz von Arbeits- und Kommunikationsbeziehungen. An verschiedenen Schnittstellen tauschen sie ihre unterschiedlichen thematischen Perspektiven und disziplinären sowie methodischen Herangehensweisen aus.

