University of Erfurt

Forschungszentrum Gotha der Universität Erfurt

Graduiertenförderung am Forschungszentrum Gotha

Das EPPP "Wissensgeschichte der Neuzeit" ist derzeit das einzige strukturierte Promotionsprogramm mit Sammlungsbezug in Deutschland. Der Fokus der Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses liegt auf einer quellenbezogenen, kulturwissenschaftlich inspirierten und methodisch reflektierten interdisziplinären historischen Forschung zu Themen des 16. bis 20. Jahrhunderts auf der Basis der Gothaer Bestände (Forschungsbibliothek Gotha/Sammlung Perthes, Thüringisches Staatsarchiv Gotha, museale Sammlungen der Stiftung Schloss Friedenstein). Im Mittelpunkt stehen dabei praxeologische Ansätze sowie akteursbetonte Herangehensweisen der Historischen Anthropologie, neuere Ansätze der Raumgeschichte, der Globalgeschichte, der Material Culture-Forschung sowie der Medien- und der neueren Ideengeschichte.

Als 'Untergrund' (hier vornehmlich in den deutschen Territorien betrachtet) kann man jenen gesellschaftlichen Bereich verstehen, in dem verheimlicht wird: religiöse Identitäten, kritische Ansichten, wahre Absichten; im engeren Sinne stellt der Untergrund eine eigene Halbwelt dar, mit eigenen Kommunikationsstrukturen und eigenen Gruppenzugehörigkeiten. Das Kolleg führt Projekte zusammen, die jeweils spezifische Untersuchungen über heterodoxe Gestalten, Gruppen und Ideen im Spannungsfeld von Religion und Aufklärung vornehmen.

Philipp Metzler, last update: 3.06.2014

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