Mit der Übergabe des Gebäudes im Oktober 2000 öffnete das 13. Internationale Begegnungszentrum für ausländische Wissenschaftler/innen in den neuen Bundesländern seine Türen. Errichtet wurden die IBZ von der Alexander von Humboldt-Stiftung, um den Wissenschaftlern und ihren Familien während ihres Forschungsaufenthaltes nicht nur eine angemessene Unterkunft zu bieten, sondern auch die Möglichkeit, vielfältige Kontakte zu Fachkollegen zu knüpfen. Bereits vor über 30 Jahren hatte die Stiftung ein Programm zur besseren Integration ausländischer Gäste entwickelt - prägen doch neben der Arbeit vor allem Eindrücke und Erlebnisse aus dem Alltagsleben, wobei die Wohnsituation dabei besonders wichtig ist, das Bild, das die Gäste von Deutschland mit nach Hause nehmen. Die eigentliche Begegnungsstätte des IBZ Erfurt mit Konferenz- und Seminarräumen für Veranstaltungen befindet sich im Erdgeschoss. Außerdem sind hier eine Bibliothek und ein Leseraum eingerichtet.
Alle neuen Einbauten innerhalb der historischen Bausubstanz erfolgten behutsam, dabei aber großzügig und zeitgemäß, nur in der Bibliothek wurde eine Kassettendecke in nachgearbeiteter Renaissanceform wieder eingebaut. Das Erdgeschoss ist behindertengerecht gestaltet.
Die historischen Keller, die sich unter dem Gebäude befinden, werden momentan nur teilweise (z.B. für Haustechnik) genutzt. Ein hochwertig ausgebildeter Rundbogen und ein Kreuzgewölbe mit Gehrung sind hier besonders wertvoll.
