Kontakthalteprogramm des Max-Weber-Kollegs ("Audit Familiengerechte Hochschule")
Die Universität Erfurt hat im Rahmen des "Audit Familiengerechte Hochschule" am 25. Juli 2005 das Grundzertifikat erhalten. Die Notwendigkeit einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie zeigt sich im Hochschulbereich auf besondere Weise. Hier gilt es nicht nur familiengerechte Arbeitsbedingungen für die Hochschulangestellten zu schaffen, sondern auch familiengerechte Studienbedingungen für die Studierenden zu gewährleisten. "Auditieren" bedeutet, dass Einrichtungen daraufhin untersucht werden, wie familienfreundlich sie sind. Dabei werden bereits vorhandene Maßnahmen erfasst und Verbesserungs- und Ausbau-Möglichkeiten aufgezeigt. Genau auf die jeweilige Einrichtung zugeschnittene Zielvereinbarungen sollen diese Möglichkeiten real werden lassen. Für den Beginn dieses Prozesses wird ein Grundzertifikat verliehen. Nach drei Jahren findet eine erneute Auditierung zum Fortschritt in Hinsicht auf die getroffenen Zielvereinbarungen statt. Nach einer erfolgreichen Re-Auditierung wird dann ein endgültiges Zertifikat verliehen. Ziel des Audit-Prozesses ist es, die Situation für Hochschulangehörige mit Betreuungsaufgaben weiter zu verbessern. Familienfreundlichkeit soll die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Universität als Arbeitgeber und als Studienort steigern.
Ansprechpartner an der Universität Erfurt:
- Gleichstellungsbeauftragte der Universität Erfurt: Prof. Dr. Sabine Schmolinsky
- Audit Familiengerechte Hochschule: Dipl.Soz-Päd. Susette Schubert
Zu den vereinbarten Maßnahmen gehört die Einrichtung eines Kontakthalteprogramms für Personen, die aufgrund einer Familienphase ihre Tätigkeit an der Universität unterbrechen. Dies soll durch die Fakultäten und zentralen Einrichtungen jeweils für ihren konkreten Bereich spezifiziert werden.
Zielgruppe am Max-Weber-Kolleg:
Das Kontakthalteprogramm richtet sich an Mitarbeiter/innen oder (Post-)Doktorand/inn/en, die befristet aufgrund von Familienzeit ihre Tätigkeit am Max-Weber-Kolleg unterbrechen. Darüber hinaus können die Regelungen auch für Gastkollegiaten oder Kollegiaten, die ihr Vorhaben noch nicht abgeschlossen haben, Anwendung finden.
Gleichstellungsbeauftragte des Max-Weber-Kollegs:
Mögliche Maßnahmen des Max-Weber-Kollegs im Rahmen des Kontakthalteprogramms:
- Regelmäßige Zusendung des Newsletters/Campus;
- Einladung zu Vorträgen/Veranstaltungen des MWK (Ausflug, Adventsfeier)/Tagungen per E-mail;
- Info über Weiterbildungsmöglichkeiten, Vorträge, Tagungen etc. per E-mail;
- Einladung zu Kollegiatenbesprechungen;
- Kontakthaltegesprächsangebot mit Dekan/Referentin (z.B. 1 x pro Semester);
- Gesprächsangebot mit Betreuer (z.B. 1 x pro Semester).
Die betroffene Person kann zu Beginn der Familienzeit festlegen, welche Angebote sie gerne nutzen möchte, und dies auch jederzeit erweitern oder reduzieren.
Kontaktperson am Max-Weber-Kolleg:
Dr. Bettina Hollstein
Wissenschaftliche Kollegreferentin
- +49(0)361/737-2802
- +49(0)361/737-2809
- bettina.hollstein(at)uni-erfurt.de
