Universität Erfurt

Max-Weber-Kolleg

Christian Muth: Gast-Doktorand am Max-Weber-Kolleg

Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien
Universität Erfurt
Postfach 900221
99105 Erfurt

Vita

geb. am 03.06.1980 in Schönebeck/Elbe

Studium der evangelischen Theologie in Halle, Göttingen, São Leopoldo und Jena

Diplomarbeit zum Thema: „Der Anerkennungsbegriff bei Axel Honneth und seine Relevanz für die christliche Sozialethik“ an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

05/2008-11/2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter am DFG-Projekt  „Der Geist der Zeiten in den reformatorischen Jubelfeiern” an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

12/2009-03/2010 akademischer Mitarbeiter am Lehrstuhl für Systematische Theologie – Ethik an der Theologischen Fakultät der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Seit 04/2010 Kollegiat am Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien

Dissertationsprojekt mit dem Arbeitstitel „’Konfessionelle Identität’. Interdisziplinäre Annäherungen in christentumstheoretischer Perspektive“

Betreuer: Prof. Dr. Dr. hc. Hermann Deuser (Max-Weber-Kolleg Erfurt) und Prof. Dr. Klaus Tanner (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg)

Forschungsprojekt

‚Konfessionelle Identität‘. Interdisziplinäre Annäherungen in christentumstheoretischer Perspektive

Das Forschungsprojekt ‚Konfessionelle Identität‘. Interdisziplinäre Annäherungen in christentumstheoretischer Perspektive fragt, ausgehend von den christentumstheoretischen Überlegungen v.a. bei J.S. Semler, F.D.E. Schleiermacher, R. Rothe, E. Troeltsch und T. Rendtorff, nach der innerhalb wie außerhalb der Theologie erfolgten Wahrnehmung und Deutung der Faktorenkonstellation für Genese, Entwicklung und Durchsetzung ‚konfessioneller Kollektividentitäten‘. Dazu wird auch repräsentatives Material aus dogmatisch-ekklesiologischen Erörterungen, Konfessionskunden und Ökumenekonzeptionen exemplarisch bezüglich der verwendeten Beschreibungssprachen und Schlüsselbegriffe analysiert sowie auf die Funktion der verwendeten Semantiken hin befragt, um es auf diese Weise mit den Beschreibungen der Geschichts- und Sozialwissenschaften zur Konstruktivität ‚konfessioneller Identitäten‘ ins Gespräch zu bringen. Ziel dieses Vergleichs selbstreferentieller Wahrnehmungs- und fremdreferentieller Beschreibungsformen ist die präzisere Erfassung ihres multifaktoriellen Bedingungsgefüges sowie die Erarbeitung hilfreicher Begriffe und Unterscheidungen für zukünftige Analysen.

Publikationen

  • Tagungsbericht. Reformation und Bauernkrieg. Erinnerungskultur und Geschichtspolitik im geteilten Deutschland. Tagung, veranstaltet von der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, 26.-28. März 2009. In: Mitteilungen zur Kirchlichen Zeitgeschichte 3 (2009), 229-236.
  • Tagungsbericht. Protestantische Geschichtskonstruktionen. Tagung, veranstaltet vom DFG-Projekt ‚Geist der Zeiten‘, 18.-20. März 2009 [http://www.ahf-muenchen.de/Tagungsberichte/Berichte/pdf/2009/118-09.pdf]
  • (zusammen mit Sebastian Kranich) »…dass weder Kirche noch Demokratie das sind, was sie
    zu sein vorgeben«. Politische Theologie von Rahner bis Ratzinger – ein Kolloquium in Heidelberg. In: Zeitschrift für Evangelische Ethik 54 (2010), 224-226 (erscheint voraussichtlich Juli 2010).
  • Der Geist der Zeiten und das Evangelium der Reformation. Friedrich Loofs Beitrag zur protestantischen Erinnerungskultur. In: Friedrich Loofs in Halle. Hg. v. Jörg Ulrich. Berlin/New York (Arbeiten zur Kirchengeschichte, 114), ###-###. (erscheint voraussichtlich Juni 2010).
  • Schüler und Dolmetscher des Propheten? Melanchthon und Calvin in akademischen Reden anlässlich ihrer Jubiläen 1897 und 1909. In: Protestantische Geschichtskonstruktionen. Jubelrede – Predigt – Historiographie. Hg. v. Klaus Tanner. Leipzig (Leucorea-Studien zur Geschichte der Reformation und der Lutherischen Orthodoxie, 14), ###-### (erscheint voraussichtlich Oktober 2010).

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