Universität Erfurt

Öffentliches Recht und Verwaltungswissenschaft

PD Dr. Stephan Meyer

  • Wegen Wechseltätigkeit bin ich nur unregelmäßig erreichbar.
    Sie können meine Mobil-Nr. im Sekretariat (737 4760) erfragen.
  • +49(0)361/737-4709
  • stephan.meyer(at)uni-erfurt.de

Im Wintersemester 2011/12 vertrete ich den Lehrstuhl von Professor Thomas von Danwitz Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln. Sie erreichen mich auch weiterhin über stephan.meyer(at)uni-erfurt.de.

Tätigkeiten

  • 2001: Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Forschungsprojekt zur Modernisierung der Wehrverwaltung im Bereich Infrastruktur (ARGE Infra 21) im Auftrag des BMVg
  • 2004: Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Verwaltungswissenschaft (Prof. Dr. Arno Scherzberg) an der Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Erfurt
  • 2010/11: Lecturer am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Universität der Bundeswehr München
  • 2011: Vertretung des Lehrstuhls von Professor Christoph Möllers, Juristische Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin
  • 2011/12: Vertretung des Lehrstuhls von Professor Thomas von Danwitz, Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln

Interessenschwerpunkte

  • Gesundheitsrecht, insb. GKV-Recht
  • Risikorecht
  • Rechts- und Staatsphilosophie und -theorie
  • Verfassungsrechtsdogmatik
  • Gesundheitsökonomik
  • System- und Selbstorganisationstheorie

Publikationen

Monographien

  • Juristische Geltung als Verbindlichkeit, Habilitationsschrift, Mohr Siebeck, Jus Publicum, Tübingen 2011.
  • Gemeinwohlauftrag und föderatives Zustimmungserfordernis - eine Antinomie der Verfassung? Dogmatische Untersuchung zum Scheitern eines Gesetzesbeschlusses im Bundesrat nach Artikel 78 des Grundgesetzes, Duncker & Humblot, Berlin 2004.

Herausgeberschaft

  • Gesundheit und Wirtschaftswachstum – Recht, Ökonomie und Ethik als Innovationsmotoren für die Medizin (zusammen mit Mattias G. Fischer), Springer Verlag, Reihe Gesundheit und Medizin im interdisziplinären Diskurs, Berlin und Heidelberg 2010.


Beiträge in Zeitschriften und Sammelbänden

  • Erweiterter bundesverfassungsgerichtlicher Rechtsschutz nach einer Unvereinbarerklärung. Zugleich ein Beitrag über die Entlastung des Bundesverfassungsgerichts durch die Landesverfassungsgerichtsbarkeit, JZ 2012, S. 434-443.
  • Das Parlamentgesetz als höchstrangiger Befehl? - Von der Persistenz einer Weimarer Auseinandersetzung, in Ulrich Jan Schröder/Antje von Ungern-Sternberg (Hrsg.), Zur Aktualität der Weimarer Staatsrechtslehre, Tübingen 2012, S. 165-185.
  • Risikovorsorge als Eingriff in das Recht auf körperliche Unversehrtheit. Gesetzliche Erschwerung medizinischer Forschung aus Sicht des Patienten als Grundrechtsträger, AöR 136 (2011), S. 428-478.
  • Fordert der Zweck im Recht wirklich eine „Neue Verwaltungsrechtswissenschaft“? Zugleich ein Vorschlag zur Dogmatik des Verwaltungsermessens, VerwArch 101 (2010), S. 351-376.
  • Die Programmierung ärztlichen Handelns – Evidenz, Richtlinien und Leitlinien als Rechtsproblem, in: Stephan Meyer/Mattias G. Fischer (Hrsg.), Gesundheit und Wirtschaftswachstum – Recht, Ökonomie und Ethik als Innovationsmotoren für die Medizin, Springer Verlag, Berlin und Heidelberg 2010, S. 75-93.
  • Die Verfassungswidrigkeit symbolischer und ungeeigneter Gesetze, Der Staat 48 (2009), S. 278-303.
  • Die Beeinträchtigung des subjektiven Sicherheitsgefühls als polizeiliche Gefahr?, in: Felix Arndt et. al. (Hrsg.), Freiheit - Sicherheit - Öffentlichkeit. 48. Assistententagung Öffentliches Recht, Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2009, S. 111-132.
  • Wissensorganisation als Baustein einer IKT-gestützten Verwaltungsreform, in Hermann Hill/Utz Schliesky (Hrsg.), Herausforderung e-Government: E-Volution des Rechts- und Verwaltungssystems (zusammen mit Arno Scherzberg), Baden-Baden 2009, S. 253-284.
  • Bestimmtheit und Normativität des Rechts. Eine Erwiderung auf das Paradigma diskursiver Rechtserzeugung, in: Jochen Bung/Brian Valerius/ Sascha Ziemann (Hrsg.), Normativität und Rechtskritik, ARSP Beiheft 114 (2007), S. 81-97.
  • Strukturelle Vollzugsdefizite als Gleichheitsverstoß, DÖV 2005, S. 551-559.
  • Risikomanagement in der Europäischen Union. Grüne Gentechnik und Nanotechnologie - retro- und prospektiver Blick auf das Vorsorgeprinzip (zusammen mit Prof. Arno Scherzberg), in: Klaus Vieweg (Hrsg.), Risiko - Recht - Verantwortung. Erlanger Symposium am 9./10. Juli 2004, S. 71-101.
  • Chaostheorie, Gesellschaft, Steuerung - Die Suche nach der Isomorphie, in: Hans-Peter Burth/Axel Görlitz (Hrsg.), Politische Steuerung in Theorie und Praxis, Baden-Baden 2001, 77-99.


Kommentar

  • § 4 BNatSchG 2010, in: Walter Frenz/Hans-Jürgen Müggenborg (Hrsg.), Berliner Kommentar zum BNatschG, Berlin 2011.

Rezensionen

  • Karsten Schneider, Normativität und Risikoentscheidung. Untersuchungen zur Theorie der Rechtsgüterrelationen (zusammen mit Arno Scherzberg), in: Der Staat 50/4 (2011), S. 649-654.
  • Christian Joerges, Inger-Johanne Sand und Gunther Teubner (Eds.), Transnational Governance and Constitutionalism, Hart Publishing, Oxford 2004, XV, 386 S., in: Der Staat 47 (2008), S. 469-475.
  • Nicolai Dose, Problemorientierte staatliche Steuerung. Ansatz für ein reflektiertes Policy-Design, Baden-Baden 2008, 516 Seiten, in: ZfRSoz 30 (2009), S. 116-120.


Wissenschaftliche Vorträge

  • Chaostheorie, Gesellschaft, Steuerung - Die Suche nach der Isomorphie, 2000
    Vortrag bei der Tagung "Theorie Politischer Steuerung. Im Spannungsfeld zwischen problembezogener Spezialisierung und theoretischer Integration" am Institut für Sozialwissenschaften, Universität Stuttgart.
  • Bestimmtheit und Normativität des Rechts. Eine Erwiderung auf das Paradigma diskursiver Rechtserzeugung, 2006
    Vortrag bei der Tagung "Normativität und Rechtskritik" des Jungen Forums Rechtsphilosophie in Würzburg.
  • Das subjektive Sicherheitsgefühl als polizeiliche Gefahr?, 2008
    Vortrag bei der 48. Assistententagung Öffentliches Recht zu Heidelberg.
  • Heiligt der (rechtliche) Zweck die Mittel?, 2008
    Vortrag beim Kongreß der deutschsprachigen Rechtssoziologie-Vereinigungen zu Luzern.
  • Die Programmierung ärztlichen Handelns – Evidenz, Richtlinien und Leitlinien als Rechtsproblem, 2008
    Vortrag bei der Tagung „Gesundheit und Wirtschaftswachstum – Recht, Ökonomie und Ethik als Innovationsmotoren für die Medizin“ zu Erfurt
  • Legal Obligation - The Essence of Law as a Desideratum, 2009
    Vortrag auf dem XXIV. Weltkongress der Internationalen Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie zu Peking.
  • Zur verfassungsrechtlichen und ökonomischen Rechtfertigung des Einsatzes wirtschaftspsychologischer Methoden zur Steigerung der Zahlungsbereitschaft von Versicherten im Gesundheitswesen, Juli 2010
    Habilitationsvortrag, Universität Erfurt.
  • Das Parlamentsgesetz als höchstrangiger Befehl? – von der Persistenz einer Weimarer Auseinandersetzung, Sep. 2010
    Vortrag bei der Tagung „Die heutige Aktualität der Weimarer Staatsrechtslehre“, Universität Münster.
  • Staatliche Willensträgerschaft als Voraussetzung juristischer Normgeltung bei der Arbeitstagung „Autonome Automaten“, Universität Frankfurt, Juli 2011

 

                                          

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Lebenslauf

Jahrgang '71, geboren in Speyer

  • Abitur 1990 am Friedrich-Magnus-Schwerd-Gymnasium zu Speyer

  • Studium der Staatswissenschaften (Schwerpunkt Öffentliches Recht, Verwaltungswissenschaft und Volkswirtschaftslehre) an der Universität der Bundeswehr München, Abschluß als Diplom-Staatswissenschaftler (Univ.) 1998
    Thema der Diplomarbeit: Gesetzgebung durch Losentscheid? Die rheinland-pfälzische Koalitionsvereinbarung zum Abstimmungsverhalten im Bundesrat

  • Promotion zum Doktor der Staatswissenschaften 2004
    Titel der Dissertation: Gemeinwohlauftrag und föderatives Zustimmungserfordernis - eine Antinomie der Verfassung? Dogmatische Untersuchung zum Scheitern eines Gesetzesbeschlusses im Bundesrat nach Artikel 78 des Grundgesetzes

  • Habilitation und Privatdozentur an der Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Erfurt 2010
    Titel der Habilitationsschrift: Juristische Geltung als Verbindlichkeit
    Venia legendi für Öffentliches Recht, Rechtstheorie und Verwaltungswissenschaft

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