Universität Erfurt

Plattform Weltregionen und Interaktionen

Studientage

7. Studientag der Plattform

"Dynamiken der Interaktion: Postkoloniale Perspektiven auf Differenz und Zeitlichkeit"

Datum: 29./30.06.2012

Ort: Internationales Begegnungszentrum der Universität Erfurt (IBZ), Michaelisstr.38, 99084 Erfurt

Programm des Studientages und Kolloquiums

6. Studientag der Plattform

"Area History - Transnationale, transregionale und translokale Perspektiven"

Datum: 29./30. Juni 2011

Ort: Kleine Synagoge

Vortrag: Birgit Schäbler (Erfurt)

5. Studientag der Plattform

"Nichttextuelle Medien" 

Datum: 3./4. Dezember 2010

Ort: Kleine Synagoge

Gäste: Alexander C.T. Geppert (Berlin), Herta Wolf (Weimar)

3. Studientag der Plattform

Datum: 11./12. Dezember 2009

Ort: Internationales Begegnungszentrum der Universität Erfurt (IBZ), Michaelisstraße 38, 99084 Erfurt

Programm:

Freitag, 11. Dezember, 14 - 19 Uhr

  • Vortrag unseres Gastes Dr. Dorit Müller (Darmstadt) zum Thema "Kartierungspraktiken"
  • Diskussion zu allgemeinen Texten zum Rahmenthema "Mapping"

Lektüreliste: http://www.dispositio.de/?q=node/197 (Password "welt")

 

Samstag, 12. Dezember, 9 Uhr bis zum frühen Nachmittag

  • Koreferat von Dr. Michai Grigore (Erfurt)

  • Diskussion weiterer Texte mit stärker disziplinärem Bezug

  • Abschließend: Klärung organisatorischer Fragen zum zweiten Semestertreffen am 15./16. Januar

2. Studientag der Plattform

"Macht – Räume – Spuren"

Datum: 02. Juli 2009

Ort: Kleine Synagoge, An der Stadtmünze 3/4, 99084 Erfurt

Programm des Studientages

1. Studientag der Plattform

Am 16. Januar veranstaltete die Plattform Weltregionen und Interaktionen den ersten Studientag.

Link zu dem Bericht des ersten Studientages.

Vortragsreihe im Wintersemester 2008/2009: Ways of Knowledge: Wissensweisen – Wissenswelten – Wissenswanderungen Ort: Universität Erfurt, LG 4, D 08, Nordhäuser Str. 63, 99089 Erfurt Zeit: Dienstags, 18-20 Uhr Koordination: Prof. Dr. Birgit Schäbler / Florian Heintze, M.A. Woraus besteht ‚Wissen’? – Wie und von wem wird Wissen produziert, repräsentiert, tradiert und performiert? Wo ‚findet’ Wissen ‚statt’ – und in welcher Weise unterscheidet sich dies je nach Weltregionen und –kulturen? Wissensarten, Wissenstraditionen, Wissensbestände und Wissenstransfers, kurz: das ‚Wissen’ selbst als sozial konstruiertes, als kulturell und historisch jeweils kontingentes Phänomen, das sich in seiner Prozesshaftigkeit durch Transfers und Verflechtungen in und zwischen Weltregionen ständig verändert, steht gerade seit dem ‚spatial turn’ in den Kulturwissenschaften immer wieder im Fokus unterschiedlicher Untersuchungen und Ansätze. Im Wintersemester 2008/9 hat sich der Forschungsverbund und die neu gegründete Promotions- und Postdoktorandenplattform „Weltregionen und Interaktionen – Area Studies Transregional“ diesen schillernden Untersuchungsgegenstand ausgesucht, um in einer transdisziplinären und breit gefächerten Vortragsreihe dem WeltWissen auf den Grund zu gehen. Grundlegend sollen dabei die verschiedenen möglichen Konzepte von Wissen, seien sie aus der Anthropologie, der Soziologie, den Naturwissenschaften oder der Philosophie einer kritischen Prüfung unterzogen und entlang der Achsen Zeit und Raum Verschiebungen in den Wissensarten, Wissenstraditionen und Wissensbeständen von Gesellschaften heraus gearbeitet werden. Doch Wissensordnungen, gleich ob sie nun nach den Ansätzen der Wissenssoziologie (Mannheim, Scheler) oder dem der ‚Archäologie des Wissens’ (Foucault), oder den älteren (evolutionären) und neueren (neurobiologischen) naturwissenschaftlichen Ansätzen untersucht - und etabliert! - werden, sind Teil eines sozialen und politischen Kraftfeldes (Bourdieu), das sich nicht auf Universitäten beschränkt sondern Bestandteil der Gesellschaft ist. Damit gehen die im Rahmen der Vortragsreihe vorgestellten Untersuchungen von Wissen über den engen Bereich einer bloßen Wissenschaftsgeschichte weit hinaus. Das Programm befasst sich mit diesen Fragen in Australien, West- und Südasien, Europa und den USA in einer historischen Perspektivierung von mehreren Geschichtsepochen, wobei gerade die außereuropäischen Weltregionen in ihrer Rolle als Produzenten (und eben nicht nur Importeure) von „Wissenskulturen“ gezeigt werden sollen. Programm: Dienstag, 21. Oktober 2008

Varieties of Popular Science and the Transformations of Public Knowledge
Andreas W. Daum (New York State University)

Dienstag, 04. November 2008

Indigeneity, ‘Wissenschaft’ and Aboriginal Intellectuals in Contemporary Australia
A. Dirk Moses (University of Sydney)

Dienstag,11. November 2008

Wissenstransfer im Mittelalter. Die Rolle von Boten und Gesandten
Volker Scior (Universität Osnabrück)

Montag, 17. November 2008

Der deutsche Neuhumanismus und die Pädagogik des 18. Jahrhunderts
Jürgen Oelkers (Universität Zürich)

Dienstag, 25. November 2008 Ort: LG 4 / D07

Wer beansprucht die griechische Antike? Rezeptionen und Debatten in Westeuropa und in Griechenland
Christos Yannaras (Pantheon University Athen)

Dienstag,02. Dezember 2008

Wissen auf Wanderschaft: Zur Rezeption von Ludwik Fleck in Polen und anderswo
Katrin Steffen (Nordost-Institut Lüneburg)

Dienstag 09. Dezember 2008

Leerstelle Kaliningrad - historisches Wissen und Städtebau am Rande des
sowjetischen Imperiums
Bert Hoppe (Berlin)

Dienstag 16. Dezember 2008

Reading as a Way of Knowing in the late Ottoman Empire and the early Turkish Republic
Benjamin Fortna (SOAS, University of London)

Dienstag, 06. Januar 2009

Welches Wissen vermitteln islamische madrasas?
Jamal Malik (Universität Erfurt)

Dienstag, 13.Januar 2009

Blut als Genealogie: Zur Biologisierung der Vaterschaft in den USA und Deutschland, 1900-1945
Myriam Spörri (Universität Zürich)

Dienstag, 20. Januar 2009

"Wissen macht gesund": Tuberkuloseaufklärung und gouvernementale Selbstregierung in gesundheits-politischen Filmen der 1940er Jahre
Gudrun Löhrer (University of East London)

Dienstag, 27. Januar 2009

Naturwissenschaftliches Wissen als historisches Wissen: Big anthropology, genetische Genealogie und Moleküle als Dokumente der evolutionären Vergangenheit.
Marianne Sommer (ETH Zürich)

Dienstag , 03.Februar 2009

Wissenstransfer und Poetik. Oder: Was die jiddischen Dichter von Heinrich Heine lernten
Jeffrey Grossman (University of Virginia)

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