Universität Erfurt

Forschungsbibliothek Gotha

Historisches Münzkabinett

 

 

Historisches Münzkabinett, Blick nach Osten © Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten

 

Das Historische Münzkabinett, eine prunkvolle barocke Rauminszenierung im Bibliotheksflügel des Residenzschlosses Friedenstein, ist aus der Münzsammlung hervorgegangen, die Herzog Ernst I. von Sachsen-Gotha (1601–1675) in seine 1647 gegründete Kunstkammer auf Schloss Friedenstein einbrachte. Mit dem 1712 durch Herzog Friedrich II. (1676–1732) veranlassten Ankauf der hoch gerühmten Münzkollektion des Fürsten Anton Günther II. von Schwarzburg-Arnstadt (1653–1716) wurde die Sammlung um 18.800 neue Münzen von der Antike bis zur damaligen Gegenwart sowie Medaillen der Renaissance erweitert. In den Räumen des Ostflügels des Schlosses wurde ein Münzkabinett eingerichtet, mit dem die Gothaer Münzsammlung europäisches Niveau erhielt.

Kupferstich aus: Liebe, Gotha Numaria. Amsterdam 1730. FBG, H 2° 1101.

Das Münzkabinett ist in seiner historischen Freskoausmalung im Stil der italienischen „Quadratura“ und seiner Ausstattung an Münzschränken und Kaiserbüsten weitgehend original erhalten und nach dem Kupferstich in Christian Sigismund Liebes „Gotha numaria“ (1727)  restauriert. Als Zweck- und Präsentationsraum einer geschlossen erhaltenen numismatischen Sammlung ist das Gothaer Kabinett in Deutschland einzigartig.

 

 

Ausführlichere Informationen zum Historischen Münzkabinett finden Sie im Flyer.

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