Universität Erfurt

Windows-/Office Aktivierung (KMS/MAK)

Einleitung

Jedes Windows 10-System (inkl. Office 2016) muss aktiviert werden, damit es mit dem vollen Funktionsumfang nutzbar ist. Standardmäßig werden an der Universität Erfurt alle Geräte (Desktop PCs, Notebooks, Tablets) vorab automatisch über den Key Management Service (KMS) aktiviert. Die Windows 10-Geräte nehmen regelmäßig Kontakt zu ihrem KMS-Server auf um zu überprüfen, ob die Windows 10-Lizenz noch gültig ist. Wenn nach 180 Tagen kein Kontakt zum KMS-Server hergestellt werden kann, erlischt die Aktivierung. Der Nutzer wird darauf hingewiesen, der Computer läuft in diesem Fall jedoch maximal 30 Tage normal weiter (Grace Period). Während der Grace Period wird der Nutzer immer wieder auf eine Re-Aktivierung hingewiesen. Nach Ablauf der 30 Tage fällt der Computer in den Reduced Functionality Mode (RFM).

Sollten Sie länger als 210 Tage (180 + 30 Grace Period) nicht die Möglichkeit haben sich mit Ihrem Computer am Uni-Netz anzumelden, gibt es die alternative Möglichkeit Windows über einen Multiple Activation Key (MAK) zu aktivieren.

Einen MAK müssten Sie vorab bei unserer Softwareverantwortlichen (Frau Held) beantragen und durch Ihren PC-Betreuer auf Ihrem System einrichten lassen.

Key Management Service (KMS)

KMS erlaubt es Organisationen, Betriebssysteme innerhalb des eigenen Netzwerks zu aktivieren, wodurch die Notwendigkeit für einzelne Computer, sich mit Microsoft zu verbinden, entfällt. Um dies zu tun, verwendet KMS eine Client-Server-Topologie. Die Windows 10 Geräte (Clients) kontaktieren regelmäßig den KMS-Server, welcher sich im Rechenzentrum der TU-Ilmenau befindet.

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Multiple Activation Key (MAK)

Der MAK ist für Windows-/Office-Installationen ohne permanenten Internetzugang und Netzwerk gedacht. Die Anzahl der Aktivierungen mit dem MAK ist auf eine feste Anzahl begrenzt. Bei dem Verfahren des MAK werden die Aktivierungen gezählt, nicht die Anzahl der betriebenen Installationen. Anders als beim KMS müssen Windows-Installationen, die einmal mit einem MAK aktiviert wurden, nicht in regelmäßigen Abstanden neu aktiviert werden.

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Reduced Functionality Mode (RFM)

Ein Windows 10 System, welches nicht innerhalb von 30 Tagen via KMS oder MAK aktiviert wurde, fällt in den Reduced Functionality Mode. In diesem Modus kann das System ganz normal gestartet werden. Nach der Anmeldung des Benutzers steht allerdings nur noch der Internet Explorer zur Verfügung. Hier hat man eine Stunde Zeit, um die Aktivierung durchzuführen. Nach einer Stunde schaltet sich das System ohne Vorwarnung aus.

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Trick zur Verlängerung der Grace Period

Falls sich der zu aktivierende Rechner bereits im Reduced Functionality Mode befindet, weil die 30 Tage Grace Period überschritten wurden, kann man mit folgenden "Trick" die Grace Period verlängern.

Achtung: Administratorrechte sind erforderlich und dieser "Workaround" funktioniert nur dreimal!

  1. Im Fenster Windows Aktivierung - Windows jetzt aktivieren, den Menüpunkt Zugriff auf den Computer mit reduzierter Funktionalität wählen.
  2. Es öffnet sich der Internet Explorer. In der Menüleiste (falls nicht sichtbar -> "Alt"-Taste drücken!) klicken Sie auf Datei öffnen.
  3. In das Öffnen Dialogfenster tippen Sie: C:\Windows\Explorer.exe und bestätigen durch Klick auf OK.
  4. Bestätigen Sie mit OK das Dialogfenster.
  5. Klicken Sie auf "Ausführen" im sich öffnenden Dialogfenster mit der Sicherheitswarnung
  6. Klicken Sie auf "Ausführen" des Fensters - Sicherheitswarnung bedingt durch die nicht signierte Datei Explorer.exe.
  7. Danach öffnet sich die gewohnte Benutzer-Shell mit Desktop, Taskleiste, Startmenü, etc.
  8. Für diese Sitzung wurde der RFM nun deaktiviert. Um die Grace Period erneut auf 30 Tage zu setzen gehen Sie wie folgt vor:
  9. Klicken Sie Start.
  10. Tippen Sie cmd in das Suchfenster.
  11. Als Suchergebnis erscheint oberhalb cmd.exe. Klicken Sie darauf mit der rechten Taste. Im Kontextmenü wählen Sie Als Administrator ausführen.
  12. Im Kommandozeilen Fenster tippen Sie: slmgr.vbs -rearm
  13. Sie werden zum Neustart des Systems aufgefordert.

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