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Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2

Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Informationen über gängige Infektionserkrankungen sowie empfohlene vorbeugende Schutzmaßnahmen. Die Universität Erfurt hat einen Krisenstab einberufen, der neue Informationen sammelt, auswertet, entsprechende Präventionsmaßnahmen berät und veranlasst und diese Webseite regelmäßig aktualisiert.

  • 12.03.2020

    Flexiblere Arbeitszeiten

    Für den Fall der Schließung von Betreuungseinrichtungen, z.B. Kindertageseinrichtungen und Schulen, und dem daraus resultierenden Betreuungsbedarf (Details siehe Nachricht) hat die Universität ihre Arbeitszeitregelungen weiter flexibilisiert. / Flexible working hours Mehr


Maßnahmen

Der Krisenstab der Universität Erfurt hat verschiedene Maßnahmen (Stand 20. März) beschlossen, die vor dem Hintergrund der weltweiten, raschen Ausbreitung des Corona-Virus` die Gesundheit der Beschäftigten und Studierenden sowie weiterer Personen schützen soll.

1. Verschiebung des Beginns der Vorlesungszeit im Sommersemester 2020

Die Vorlesungszeit im Sommersemester 2020 wird an den Hochschulen in Thüringen – und damit auch an der Universität Erfurt – frühestens am 4. Mai beginnen. Dies hat die Thüringer Landespräsidentenkonferenz am 13. März 2020 gemeinsam mit dem Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft (TMWWDG) beschlossen. Bis dahin arbeitet die Universität Erfurt mit Nachdruck daran, das Risiko für Studierende, Lehrende und Mitarbeitende mit digitalen Lehrformaten und weiteren Maßnahmen so weit wie möglich zu verringern. Nähere Informationen dazu folgen.

Wie sich die Lehre im Sommersemester konkret gestalten kann, darüber wird aktuell beraten. Ob die Verschiebung des Vorlesungsbeginns auch eine Verschiebung des Vorlesungsendes nach sich zieht, ist derzeit noch offen und hängt nicht zuletzt vom weiteren Verlauf der Corona-Epidemie ab. Eine Entscheidung dazu soll Ende März getroffen werden. Die Universität Erfurt wird so zeitnah wie möglich darüber informieren.

Das Ministerium hat erklärt, dass es durch die Verschiebung keine Nachteile für die Studierenden geben soll. Prüfungsfristen sollten flexibel gehandhabt und Ausnahmen zugelassen werden. Das betreffe auch den Bezug von BAföG, das üblicherweise an den Vorlesungsbeginn geknüpft ist.

2. Absage der Präsenzveranstaltungen

Die Universität Erfurt stellt am Freitag, 20. März 2020, ab 15 Uhr, zum Schutz aller ihrer Mitglieder und der Öffentlichkeit den Präsenzbetrieb ein. Dies hat das Präsidium nach Erörterung im Krisenstab der Uni am Mittwoch, 18. März, beschlossen. Die Maßnahme wird zunächst bis zum 19. April andauern.

Das bedeutet:

  • Alle (Lehr-)Veranstaltungen sind abgesagt; es finden auch keine Tagungen, Workshops, Exkursionen oder andere (öffentliche) Veranstaltungen der Universität Erfurt mehr statt (weder auf dem Campus noch an anderen Orten).
  • Alle Gremien und Berufungskommissionen sind ausgesetzt.
  • Es finden keine Prüfungen statt.
  • Dienstreisen werden aktuell nicht genehmigt, bereits genehmigte werden widerrufen.
  • Der Zutritt zu den Gebäuden und Einrichtungen der Universität ist bis auf Weiteres ausschließlich den vorab benannten für betriebsnotwendige Prozesse erforderlichen Mitarbeiter*innen der Verwaltung gestattet.
  • Die Universitätsbibliothek und die Forschungsbibliothek Gotha bleiben ebenfalls geschlossen, Ausleihen sind nicht möglich.
  • Auch die gastronomischen Versorgungseinrichtungen auf dem Campus bleiben geschlossen.
  • Die Beschäftigten arbeiten von zu Hause aus.
  • Die Kommunikation findet per E-Mail bzw. telefonisch statt.

Es wird angestrebt, dass der mögliche Studienerfolg durch die Maßnahmen nicht beeinträchtigt wird. Studienbegleitende Pflichtpraktika, die nicht an der Universität stattfinden, können fortgeführt werden, die Fortführung liegt jedoch im Ermessen des jeweiligen Praktikumsgebers. Zu den Folgen nicht vollständig abgeschlossener Praktika wird die Universität in Kürze informieren. Wie sich Pflichtpraktika im Sommersemester gestalten können, wird aktuell beraten. Auch dazu informieren wir zeitnah.

Darüber hinaus ist der Besuch externer Veranstaltungen derzeit bitte zu vermeiden.

3. Schließung der Bibliotheken

Die Universitätsbibliothek und auch die Forschungsbibliothek Gotha werden ab Montag, 16. März, für den Nutzungsverkehr geschlossen. Die Universität Erfurt bittet alle Beschäftigten und Studierenden, soweit möglich, das elektronische Angebot zu nutzen. Um Härten für die Nutzer*innen zu vermeiden, können am 16. März noch Ausleihen und Abgaben bis 16 Uhr erfolgen. Rückgaben sind danach nur über den Postversand möglich. Darüber hinaus werden Mahnungen bis auf Weiteres ausgesetzt.

Zudem verweisen die Bibliotheken auf die Nutzung ihres elektronischen Angebots sowie auf Mail-Kontakte:

Universitätsbibliothek
information.ub@uni-erfurt.de und ausleihe.ub@uni-erfurt.de

Forschungsbibliothek Gotha
Information und Ausleihe: bibliothek.gotha@uni-erfurt.de 

4. Vermeidung des Publikumsverkehrs in universitären Gebäuden

Die Gebäude und Einrichtungen der Universität bleiben bis mindestens einschließlich 19. April geschlossen. Auch Führungen finden im Augenblick nicht statt.

5. Aussetzen des Prüfungsbetriebs

Es finden bis auf Weiteres keine Prüfungen statt. Bereits angesetzte Prüfungen werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

6. Keine Reisen in Risikogebiete

Dienst- bzw. Studienreisen und Exkursionen in die vom Robert-Koch-Institut (RKI) benannten Corona-Risikogebiete werden bis auf Weiteres nicht genehmigt; bereits erfolgte Genehmigungen werden widerrufen. Bei Reisen in andere Gebiete werden die Verantwortlichen gebeten, zu prüfen, ob sie verschoben werden können. Dabei ist restriktiv vorzugehen, besonders bei Auslandreisen. Werden Dienstreisen aus Gründen, die der Reisende nicht zu vertreten hat, abgesagt bzw. nicht angetreten, wir darum gebeten, die daraus entstehenden Kosten so gering wie möglich zu halten - bereits eingegangene Verpflichtungen sind dabei so weit wie möglich rückgängig zu machen. Die Erstattung oder Zahlung der noch ausstehenden Reisekosten sind mit der Abrechnungsstelle für Dienstreisen zu klären.

Bis auf Weiteres gelten folgende Anweisungen für Studierende und Beschäftigte (Lehrpersonal, Lehrbeauftragte, Gastdozierende und Mitarbeitende) an der Universität Erfurt:

Personen, die

  • aus einem Risikogebiet entsprechend des RKI zurückkehren;
  • Kontakt mit einem Erkrankten oder einem Rückkehrer hatten;
  • die sich im Ausland aufhalten, aber aufgrund von sicherheitsbehördlicher Anordnungen im Sinne der Quarantänemaßnahme nicht mehr nach Deutschland zurückkehren können;
  • selbst (mit unspezifischen Allgemeinsymptomen oder Atemwegsproblemen) erkrankt sind;
  • sich in Quarantäne befinden;

melden sich bitte umgehend telefonisch bzw. per Mail bei ihrer/ihrem Vorgesetzen und im Dezernat 2: Personal unter E-Mail: personal@uni-erfurt.de (Beschäftigte) bzw. im Dezernat 1: Studium und Lehre unter E-Mail: sul@uni-erfurt.de (Studierende). Gemeinsam mit Ihnen besprechen die Kolleg*innen dann das weitere Vorgehen, wie z.B. die Möglichkeit der Telearbeit.

Achtung: Bei Verstößen gegen die diesbezügliche Allgemeinverfügung der Stadt Erfurt können Bußgelder verhängt werden.

Das Gesundheitsamt der Stadt Erfurt hat für Rückkehrer aus Risikogebieten – mit und ohne Symptome – als zentrale Auskunftsstelle das Medizinische Versorgungszentrum Dr. Kielstein benannt. Dort kann nach telefonischer Anmeldung unter +49 (0)361 6010930 ein Abstrich gemacht werden, dessen Ergebnisse innerhalb von ca. 48 Stunden vorliegen. Bitte beachten Sie, dass die Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 meldepflichtig ist. Den Kassenärztlichen Notdienst erreichen Sie außerhalb der Sprechzeiten der (Hausarzt-)Praxen unter Tel.: 116117.

Generell gilt: Ausländische Studierende aus Risikogebieten, die noch nicht in Deutschland sind, sollten bis auf Weiteres auf die Anreise verzichten.

Studierende, die Fragen zum Aufenthalt in einem der Wohnheime des Studierendenwerks bzw. zu Finanz- bzw. BAföG-Angelegenheiten haben, wenden sich bitte direkt an das Studierendenwerk Thüringen.

7. Hygienemaßnahmen

Alle Mitglieder der Universitäten sind aufgerufen, die Empfehlungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung für die Bildungsreinrichtungen zu befolgen und damit sich selbst und andere zu schützen. (www.infektionsschutz.de/fileadmin/infektionsschutz.de/Downloads/Merkblatt-Bildungseinrichtungen-Coronavirus.pdf).


Empfohlene Maßnahmen, um sich selbst und andere vor Ansteckung und vor allem Tröpfchen-Infektion zu schützen, sind:

  • Abstand zu anderen Personen halten (ein bis zwei Meter)
  • regelmäßiges, häufiges und sorgfältiges Händewaschen (mindestens 20 Sekunden mit Seife, bis zum Handgelenk)
  • bei Bedarf Handschuhe tragen (nach täglichem Wechseln waschen)
    Händeschütteln und Umarmung vermeiden
  • Schleimhäute im Gesicht (Mund, Augen, Nase) möglichst nicht mit den Fingern berühren
  • Niesen nicht in die Hand, sondern in die Armbeuge
  • benutzte Taschentücher schnell entsorgen
  • Atemmasken bieten Gesunden wenig Schutz, die Befeuchtung der Maske durch kondensierte Atemluft hebt den Barriereschutz schon nach 20 Minuten auf
  • belebte Orte und Veranstaltungen meiden
  • weitere schützende Gewohnheiten entwickeln: etwa das Drücken von Fahrstuhlknöpfen mit Knöchel statt Fingerspitze

Alle Beschäftigten sollten überdies bitte prüfen, ob ihre Kommunikation derzeit auch über E-Mail, Telefon bzw. per Post abgewickelt werden kann.

Weitere Tipps liefert eine Broschüre der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

8. Flexible Arbeitszeitgestaltung

Ab Freitag, 20. März 2020, 15 Uhr, sind alle Beschäftigten aufgefordert, die Universität nicht mehr aufzusuchen und – soweit möglich – ihre Aufgaben von zuhause aus zu erledigen. Eine telefonische oder elektronische Erreichbarkeit ist dabei zu gewährleisten. Dafür ist auch private IT-Technik wie Laptops etc. zu nutzen. Bitte beachten Sie hierzu den Wegweiser Telearbeit.

Unter den genannten Voraussetzungen wird die individuelle Tagessollzeit angerechnet, das Entgelt wird, wie gehabt, fortgezahlt.

Das Personaldezernat ist über den/die Vorgesetzte/n per E-Mail an personal@uni-erfurt.de zu unterrichten, wenn Urlaub, Gleitzeit etc. beantragt bzw. eine Krankmeldung eingereicht wird.

Für Beschäftigte in der Gleitzeit gelten überdies folgende Flexibilisierungen:

  • Bei Vorliegen eines entsprechenden Zeitguthabens können Gleittage in unbeschränkter Anzahl in Anspruch genommen werden.
  • Die Kappung des Zeitguthabens über 36 Stunden zum Quartalsende erfolgt am 31.03.2020 nicht.

Die vorstehenden Regelungen gelten nicht bzw. nur eingeschränkt für die Mitarbeiter*innen der Verwaltung, die für die Aufrechterhaltung der betriebsnotwendigen Prozesse erforderlich sind. Sie werden durch ihre jeweiligen Vorgesetzten informiert. Nach Möglichkeit ist auch für diese Mitarbeiter*innen Telearbeit einzusetzen. Ist die Anwesenheit der genannten Personen auf dem Campus erforderlich, sollten die Beschäftigten in der Gleitzeit die Zeiterfassungsgeräte nicht bedienen. Ausschließlich Dienstgänge sind bitte zu buchen.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Dezernat 2: Personal (telefonisch oder per Mail an personal@uni-erfurt.de).

9. Einrichtung einer Kontaktadresse

Für alle Fragen zur aktuellen Situation an der Universität Erfurt hat der Krisenstab eine E-Mail-Adresse eingerichtet: gesundheit@uni-erfurt.de

10. Beachtung der laufenden Aktualisierung der Maßnahmen

Die Universität Erfurt aktualisiert ihre Planungen und Maßnahmen stetig. Über alle Änderungen informiert sie auf ihrer Website unter: www.uni-erfurt.de/corona-info.

Beachten Sie auch unsere Informationen in den Sozialen Netzwerken (Twitter, Facebook und Instagram)

Ansprechpartner

Für alle Fragen rund um das Coronavirus SARS-CoV-2 hat die Universität Erfurt eine Mail-Adresse eingerichtet: gesundheit@uni-erfurt.de.

Bis auf Weiteres gelten folgende Anweisungen für Studierende und Beschäftigte (Lehrpersonal, Lehrbeauftragte, Gastdozierende und Mitarbeitende) an der Universität Erfurt. Personen, die:

  • aus einem Risikogebiet entsprechend des RKI zurückkehren;
  • Kontakt mit einem Erkrankten oder einem Rückkehrer hatten;
  • die sich im Ausland aufhalten, aber aufgrund von sicherheitsbehördlicher Anordnungen im Sinne der Quarantänemaßnahme nicht mehr nach Deutschland zurückkehren können;
  • selbst (mit unspezifischen Allgemeinsymptomen oder Atemwegsproblemen) erkrankt sind;
  • sich in Quarantäne befinden;

melden sich bitte umgehend telefonisch bzw. per Mail bei ihrer/ihrem Vorgesetzen und im Dezernat 2: Personal unter E-Mail: personal@uni-erfurt.de (Beschäftigte) bzw. im Dezernat 1: Studium und Lehre unter E-Mail: studierendenangelegenheiten@uni-erfurt.de (Studierende). Gemeinsam mit Ihnen besprechen die Kolleg*innen dann das weitere Vorgehen, wie z.B. die Möglichkeit der Telearbeit.

Für Fragen und Probleme ausländischer Studierende ist das Internationale Büro per Mail unter international@uni-erfurt.de erreichbar.

Studierende und Mitarbeitende mit Familie können sich bei Sorgen und Problemen gern an die Gleichstellungsbeauftragte, E-Mail: katharina.reinholdt@uni-erfurt.de, wenden.

Studierende, die Fragen zum Aufenthalt in einem der Wohnheime des Studierendenwerks bzw. zu Finanz- bzw. BAföG-Angelegenheiten haben, wenden sich bitte direkt an das Studierendenwerk Thüringen.

Das Gesundheitsamt der Stadt Erfurt hat für Rückkehrer aus Risikogebieten – mit und ohne Symptome – als zentrale Auskunftsstelle das Medizinische Versorgungszentrum Dr. Kielstein benannt. Dort kann nach telefonischer Anmeldung unter Tel.: 0361/6010930 ein Abstrich gemacht werden, dessen Ergebnisse innerhalb von ca. 48 Stunden vorliegen. Den Kassenärztlichen Notdienst erreichen Sie außerhalb der Sprechzeiten der (Hausarzt-)Praxen unter Tel.: 116117.

FAQ

Die FAQ werden bei Bedarf entsprechend ergänzt oder aktualisiert.

Allgemeine Fragen

Welche Schritte unternimmt die Universitätsleitung zum Schutz ihrer Beschäftigten und Studierenden sowie deren Angehöriger vor dem Corona-Virus?

Die Universität Erfurt hat einen Krisenstab eingerichtet. Er beurteilt die sich sehr schnell verändernde Lage zur Ausbreitung des Coronavirus (Covid-19) kontinuierlich und entscheidet über geeignete Schutzmaßnahmen. Dabei folgt er in seiner Beurteilung den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts und steht in engem Austausch mit dem Studierendenwerk Thüringen, der Stadt Erfurt sowie dem Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft und den anderen Thüringer Hochschulen.

Konkrete Schritte sind auf dieser Seite (s.o.) unter dem Stichwort "Maßnahmen" aufgelistet. Die Datei gibts auch hier zum "Download".

Welche Auswirkungen hat die aktuelle Situation auf das kommende Sommersemester?

Die Thüringer Landespräsidentenkonferenz hat am 13. März 2020 gemeinsam mit dem Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft (TMWWDG) beschlossen, den Start des Sommersemesters 2020 in Thüringen bis mindestens 4. Mai zu verschieben. Niemand kann aktuell sichere Vorhersagen darüber treffen, ob diese Regelung später noch angepasst werden muss. Deswegen können wir heute auch noch keine zuverlässigen Aussagen über das Ende der Vorlesungszeit treffen. Sobald wir darüber genauer Bescheid wissen, werden wir informieren.

Der Beginn der Vorlesungszeit ab dem 4.5.2020 gilt ausnahmslos für alle Lehrveranstaltungen, unabhängig davon, ob sie als Präsenzveranstaltungen oder online durchgeführt werden. Sollten mit Lehrenden Blockveranstaltungen vor diesem Zeitpunkt vereinbart sein, finden diese nicht statt. Die Lehrenden werden sich bei den Studierenden melden, sobald sie selber die Vorlesungszeit im Sommersemester verbindlich planen können.

Lehrende sind bis zum 19.4.2020 nicht mehr telefonisch oder in Sprechstunden in den Dienstzimmern der Universität erreichbar. Studierenden werden gebeten, bei Beratungsbedarf per E-Mail Kontakt zu den Lehrenden aufzunehmen.

Im vorläufigen Veranstaltungsverzeichnis unter E.L.V.I.S. beruhen alle Termine für das Vorlesungsangebot im Sommersemester 2020 noch auf der ursprünglichen Planung mit einem regulären Vorlesungsbeginn am 14.4.2020. Erst wenn der neue Vorlesungsbeginn endgültig feststeht, werden auch die Termine der einzelnen Veranstaltungen neu festgesetzt und veröffentlicht.

Welche Regelungen gelten für Studierende und Beschäftigte, die aus einem Risikogebiet kommen?

Bis auf Weiteres gelten folgende Anweisungen für Studierende und Beschäftigte (Lehrpersonal, Lehrbeauftragte, Gastdozierende und Mitarbeitende) an der Universität Erfurt. Personen, die:

  • aus einem Risikogebiet entsprechend des RKI zurückkehren;
  • Kontakt mit einem Erkrankten oder einem Rückkehrer hatten;
  • die sich im Ausland aufhalten, aber aufgrund von sicherheitsbehördlicher Anordnungen im Sinne der Quarantänemaßnahme nicht mehr nach Deutschland zurückkehren können;
  • selbst (mit unspezifischen Allgemeinsymptomen oder Atemwegsproblemen) erkrankt sind;
  • sich in Quarantäne befinden;

melden sich bitte umgehend telefonisch bzw. per Mail bei ihrer/ihrem Vorgesetzen und im Dezernat 2: Personal unter E-Mail: personal@uni-erfurt.de (Beschäftigte) bzw. im Dezernat 1: Studium und Lehre unter E-Mail: studierendenangelegenheiten@uni-erfurt.de (Studierende). Gemeinsam mit Ihnen besprechen die Kolleg*innen dann das weitere Vorgehen, wie z.B. die Möglichkeit der Telearbeit.

Das Gesundheitsamt der Stadt Erfurt hat für Rückkehrer aus Risikogebieten – mit und ohne Symptome – als zentrale Auskunftsstelle das Medizinische Versorgungszentrum Dr. Kielstein benannt. Dort kann nach telefonischer Anmeldung unter Tel.: +49 361 6010930 ein Abstrich gemacht werden, dessen Ergebnisse innerhalb von ca. 48 Stunden vorliegen. Bitte beachten Sie, dass die Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 meldepflichtig ist. Den Kassenärztlichen Notdienst erreichen Sie außerhalb der Sprechzeiten der (Hausarzt-)Praxen unter Tel.: 116117.

Generell gilt: Ausländische Studierende aus Risikogebieten, die noch nicht in Deutschland sind, sollten bis auf Weiteres auf die Anreise verzichten.

Welche Risikogebiete sind weltweit aktuell definiert?

Welche Gebiete als Risikogebiete eingestuft sind, legt das Robert-Koch-Institut (www.rki.de) fest. Den aktuellen Stand finden Sie unter: www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html.

Welche Schritte unternimmt die Stadt Erfurt, um die Bevölkerung vor Coronavirus-Infektionen zu schützen?

Die Stadt Erfurt hat mittels einer Allgemeinverfügungen folgende vorübergehenden Maßnahmen fest, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen:

  • Veranstaltungen sind vorübergehend untersagt; dazu gehören auch Sportveranstaltungen, Messen und Ausstellungen.
  • Rückkehrer und Rückkehrerinnen aus Risikogebieten werden für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Rückkehr verpflichtet, sich ausschließlich in ihren Wohnungen bzw. auf ihren Grundstücken aufzuhalten. Welche Gebiete als Risikogebiete eingestuft sind, legt das Robert-Koch-Institut (www.rki.de) fest.
  • Rückkehrer und Rückkehrerinnen, die sich in den Risikogebieten aufgehalten haben und Erkältungssymptome wie trockener Husten, Fieber, Schnupfen, Abgeschlagenheit oder Atemprobleme haben, sind verpflichtet, unverzüglich telefonisch den Hausarzt, den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel.: 116 117) oder die Hotline der Stadt Erfurt Tel.: +49(0)361/ 655-267662 zu kontaktieren.

Die Allgemeinverfügungen gelten zunächst bis 10. April 2020.

Wie verhalte ich mich, wenn ich Krankheitssymptome habe?

Personen, die sich in einem vom Robert Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten haben, oder Personen, die Kontakt mit einer am Coronavirus erkrankten Person hatten und innerhalb von 14 Tagen Krankheitszeichen wie Fieber oder Atemwegsprobleme entwickeln, nehmen bitte sofort telefonischen Kontakt zur Hotline des Gesundheitsamtes der Stadt Erfurt Tel.: +49(0)361 655-267662 auf und begeben sich in häusliche Quarantäne.

Beim Auftreten von akuten respiratorischen Symptomen sollten Sie die Husten- und Niesetikette sowie eine gute Händehygiene beachten und unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben.

Bitte melden sich zudem umgehend telefonisch bzw. per Mail bei ihrer/ihrem Vorgesetzen und im Dezernat 2: Personal unter E-Mail: personal@uni-erfurt.de (Beschäftigte) bzw. im Dezernat 1: Studium und Lehre unter E-Mail: studierendenangelegenheiten@uni-erfurt.de (Studierende). Das Gesundheitsamt der Stadt Erfurt hat für Rückkehrer aus Risikogebieten – mit und ohne Symptome – als zentrale Auskunftsstelle das Medizinische Versorgungszentrum Dr. Kielstein benannt. Dort kann nach telefonischer Anmeldung unter Tel.: +49 (0)361 6010930 ein Abstrich gemacht werden, dessen Ergebnisse innerhalb von ca. 48 Stunden vorliegen. Bitte beachten Sie, dass die Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 meldepflichtig ist. Den Kassenärztlichen Notdienst erreichen Sie außerhalb der Sprechzeiten der (Hausarzt-)Praxen unter Tel.: 116117.

Wie kann ich mich und andere vor einer Ansteckung schützen?

Mit einfachen Maßnahmen können Sie helfen, sich selbst und andere vor dem Coronavirus zu schützen:

  • Halten Sie beim Husten oder Niesen größtmöglichen Abstand zu anderen Personen – und drehen Sie sich am besten weg.
  • Niesen oder husten Sie in die Armbeuge oder in ein Taschentuch – und entsorgen Sie das Taschentuch anschließend in einem Mülleimer mit Deckel.
  • Als ausreichende Hygienemaßnahme ist das regelmäßige und gründliche, mindestens 20 Sekunden lange Waschen der Hände mit Wasser und Seife anzusehen. Insbesondere ist diese Hygienemaßnahme nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten vorzusehen

Weitere Tipps liefert eine Broschüre der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Studium und Lehre

Wird die Vorlesungszeit im Sommersemester verkürzt oder lediglich nach hinten verschoben?

Die Vorlesungszeit im Sommersemester 2020 wird an den Hochschulen in Thüringen – und damit auch an der Universität Erfurt – frühestens am 4. Mai beginnen. Dies hat die Thüringer Landespräsidentenkonferenz am 13. März 2020 gemeinsam mit dem Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft (TMWWDG) beschlossen. Bis dahin arbeitet die Universität Erfurt mit Nachdruck daran, das Risiko für Studierende, Lehrende und Mitarbeitende mit digitalen Lehrformaten und weiteren Maßnahmen so weit wie möglich zu verringern. Nähere Informationen dazu folgen.

Wie sich die Lehre im Sommersemester konkret gestalten kann, darüber wird aktuell beraten. Ob die Verschiebung des Vorlesungsbeginns auch eine Verschiebung des Vorlesungsendes nach sich zieht, ist derzeit noch offen und hängt nicht zuletzt vom weiteren Verlauf der Corona-Epidemie ab. Eine Entscheidung dazu soll Ende März getroffen werden. Die Universität Erfurt wird so zeitnah wie möglich darüber informieren.

Das Ministerium hat erklärt, dass es durch die Verschiebung keine Nachteile für die Studierenden geben soll. Prüfungsfristen sollten flexibel gehandhabt und Ausnahmen zugelassen werden. Das betreffe auch den Bezug von BAföG, das üblicherweise an den Vorlesungsbeginn geknüpft ist.

Welche Konsequenzen haben die neuen Regelungen für die Studienabschlussauswertungen?

Aufgrund der aktuellen Lage werden die Verfahren zur Auswertung der Studienabschlüsse umgestellt. Persönliche Besprechungstermine entfallen. Die Uni wird nach Entscheidung der Prüfungsausschüsse anhand der Notenberichte gemäß den Regeln der Prüfungsordnungen die Abschlüsse mit der bestmöglichen Abschlussnote ermitteln. Wenn dem Dezernat 1: Studium und Lehre alle erforderlichen Daten vorliegen, wird  das Ergebnis der Auswertung per Post mitgeteilt.

Kann ich mein Praktikum zu Ende machen bzw. noch antreten?

Studienbegleitende Pflichtpraktika, die nicht an der Universität stattfinden, können fortgeführt werden, die Fortführung liegt jedoch im Ermessen des jeweiligen Praktikumsgebers. Zu den Folgen nicht vollständig abgeschlossener Praktika wird die Universität in Kürze informieren. Wie sich Pflichtpraktika im Sommersemester gestalten können, wird aktuell beraten. Auch dazu informieren wir zeitnah.

Bitte beachten Sie dazu auch die Webseite der Erfurt School of Education.

Werden noch Prüfungstermine stattfinden?

Bis mindestens einschließlich 19. April werden keinerlei Prüfungen mehr stattfinden. Sollten Studierende noch an Hausarbeiten, Bachelor- oder Master-Arbeiten schreiben, deren Abgabefrist für einen Zeitpunkt nach dem 16.3.2020 festgesetzt wurde, verlängert sich diese Frist um 8 Wochen, ohne dass sie einen Antrag stellen müssen. Der Grund dafür ist die Schließung der Universitätsbibliothek seit dem 16.3.2020. Denn damit verfügen sie nicht mehr über die notwendigen Möglichkeiten des wissenschaftlichen Arbeitens. Deshalb hat das Präsidium diese Regelung getroffen.

Für diese Verlängerung wird der Termin zugrunde gelegt, den die Lehrenden den Studierenden mitgeteilt haben oder der ihnen bei der Vergabe der Master-Arbeit vom Prüfungsausschuss mitgeteilt wurde. So ist beispielsweise bei einer Master-Arbeit, die als Abgabetermin den 13.7.2020 hat, der neue Abgabetermin der 7.9.2020.

Steht die Vergabe von Themen für eine Master-Arbeit und damit der Beginn der Bearbeitung der Arbeit an, werden die Studierenden von den Prüfungsausschüssen entsprechend unterrichtet.

Sollten Studierende im laufenden Semester noch Klausuren oder mündliche bzw. praktische Prüfungen absolvieren müssen, wird dies erst dann möglich sein, nachdem der Präsenzbetrieb wieder aufgenommen wurde. Sie werden von den Lehrenden entsprechend unterrichtet.

Werden mit der Verschiebung der Vorlesungszeit auch die Anmeldefristen für die Belegung im Sommersemester verschoben?

Abhängig von der Verschiebung des Semesterstarts verschieben sich auch aktuelle Anmeldefristen entsprechend. Wir informieren darüber rechtzeitig an dieser Stelle und bitten um Verständnis, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt noch keine genauen Zeitangaben machen können. Dies gilt auch für die Belegungen im Studium Fundamentale. Sobald es dazu konkrete Informationen gibt, finden Sie diese auf der Website des StuFu. Für weitere Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen des Dezernats 1: Studium und Lehre unter E-Mail: stufu@uni-erfurt.de zur Verfügung.

HINWEIS: Die im aktuellen Vorlesungsverzeichnis veröffentlichten Termine für das Vorlesungsangebot im Sommersemester 2020 beruhen noch auf der ursprünglichen Planung mit einem regulären Vorlesungsbeginn am 14. April 2020. Infolge der COVID-19-Schutzmaßnahmen kann dieser Termin jedoch nicht eingehalten werden. Vielmehr ist nach jetzigem Stand frühestens am 4. Mai 2020 mit dem Beginn des Vorlesungsbetriebs zu rechnen.

Bitte beachten Sie: Erst, wenn der neue Vorlesungsbeginn endgültig feststeht, werden auch die Termine der einzelnen Veranstaltungen neu festgesetzt und hier veröffentlicht.

Verschieben sich mit der Vorlesungszeit auch die Abgabetermine für Hausarbeiten & Co.?

Besonders mit Blick auf die Schließung der Bibliotheken werden die Abgabefristen von Abschluss- und Hausarbeiten, die nach dem 16. März liegen, um acht Wochen ab ursprünglichem Abgabetermin verlängert. Dies geschieht automatisch und muss nicht zusätzlich beantragt werden.

Finden aktuell noch Sprechstunden in den Einrichtungen bzw. bei den Professor*innen statt?

Sprechstunden können derzeit nur telefonisch oder, wo möglich, per Video-Konferenz stattfinden, bzw. über einen Austausch per E-Mail.

 

Kann ich auch kurzfristig BAföG beantragen, wenn ich durch die Corona-Krise in finanzielle Schwierigeiten geraten bin?

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie hat sich für viele Studierende und deren Eltern die Einkommenssituation deutlich verschlechtert – sei es wegen eines Jobverlusts oder Kurzarbeit. Das Deutsche Studentenwerk (DSW) hat deshalb darüber informiert, dass auch kurzfristig BAföG-Anträge gestellt werden können, um diese finanziellen Schwierigkeiten abzumildern.

Pressemitteilung des Studierendenwerks Thüringen

Organisatorisches

Welche Auswirkungen hat der verspätete Beginn der Vorlesungszeit im Sommersemester auf das Semesterticket?

Welche Auswirkungen hat der verspätete Beginn der Vorlesungszeit im Sommersemester auf die Zahlung des BAföG?

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat sich dafür ausgesprochen, dass Studierenden durch die Coronakrise keine Nachteile entstehen sollen (https://www.bmbf.de/de/karliczek-keine-nachteile-beim-bafoeg-wegen-corona-11122.html). Es hat dazu einen entsprechenden Erlass an die Länder verschickt. Studierenden können sich mit ihren Fragen jederzeit an die Mitarbeiter der Studienfinanzierung beim Studierendenwerk Thüringen wenden: www.stw-thueringen.de/deutsch/stw-startseite.html

Sind Mensa, "Hörsaal 7", die Glasbox und das Café Hilgenfeld noch geöffnet?

Nein, die gastronomischen Serviceeinrichtungen auf dem Campus sind bis auf Weiteres geschlossen.

Wie kann ich meine thoska validieren, wenn die Gebäude der Uni geschlossen sind?

Bis Freitag, 20. März, 15 Uhr, sind die Validierungsautomaten (mit Ausnahme des sich der Bibliothek befindlichen) noch zugänglich. Danach ist die Validierung bis mindestens einschließlich 19. April nicht mehr möglich. Wir raten den Studierenden, neben der thoska eine aktuelle Immatrikulationsbescheinigung mitzuführen, um sich ggf. als Studierende/r ausweisen zu können. Sollten sich weitere Alternativen ergeben, informieren wir rechtzeitig. Das Studierendenwerk Thüringen ist dazu aktuell schon mit den Verkehrsbetrieben im Gespräch.

Vor dem Hintergrund, dass durch die Schließung der Gebäude auf dem Campus, die thoska i.d.R. nicht mehr aufgewertet werden kann, hat das Studierendenwerk darüber hinaus damit begonnen, die Waschmaschinen und Trockner in den Wohnanlagen gebührenfrei nutzbar zu machen. Die sollte bis Mittwoch, 25. März, erfolgt sein. Die Inbetriebnahme erfolgt dann weiter über die thoska, kostet aber nichts mehr (ggf. wird dann bei älteren Lesegeräten ein Betrag von 0,01 € abgebucht).

Können Berufungskommissionen aktuell tagen?

Nein, alle Gremiensitzungen und Berufungskommissionen sind bis mindestens einschließlich 19. April ausgesetzt. Bis dahin ist ab Freitag, 20. März, 15 Uhr, auch der Zutritt zu den Gebäuden nicht mehr möglich.

Welche Möglichkeiten habe ich Homeoffice, Telearbeit bzw. mobiles Arbeiten zu nutzen?

Dazu hat das Dezernat 2: Personal ein Infoblatt erstellt.

Welche Services bietet das Universitätsrechen- und Medienzentrum zur Unterstützung im Home Office?

Aufgrund der Einstellung des Präsenzbetriebs der Uni hat das Universitätsrechen- und Medienzentrum einige Services umgestellt. Dazu gehören: erweiterte Supportzeiten (E-Mail und Telefon) und Nutzung von Software-Angeboten. Lesen Sie dazu unsere ausführliche Service-News Angebote des URMZ für das Home Office

Bitte beachten Sie:

  • Das Ausleihen und die Rückgabe von (Medien-)Technik ist aktuell nicht möglich. Ausgeliehene (Medien-)Technik wird zunächst automatisch bis zum 19.04.20 verlängert. Die Abholung bestellter Ware erfolgt ausschließlich nach vorheriger Rücksprache, die Ausgabe nur gegen Vorlage der thoska.
  • Die Abholung und Beantragung der thoska ist aktuell nicht möglich.
  • Außenstandorte werden aktuell nur in Havariefällen vor Ort betreut.

Gibt es eine Notbetreuung für mein Kind in den Betreuungseinrichtungen auf dem Campus?

Eine Notbetreuung in den Kitas und Schulen ist aktuell nur für sogenannte unabkömmliche Personen, also medizinisches Personal, Polizei, Feuerwehr usw., auf Antrag möglich.

Gibt es für die Ausleihe in den Bibliotheken Notfallregelungen für dringende Fälle?

Nein, aktuell nicht.

Bleibt die Poststelle besetzt, wenn der Präsenzbetrieb eingestellt ist?

Ja, die Poststelle im Bibliotheksgebäude ist von Montag bis Freitag, jeweils von 7 bis 13 Uhr besetzt, um eingehende Post zu registrieren und auf die jeweiligen Postfächer zu verteilen. Die Postfächer im Verwaltungsgebäude werden nicht bedient. Auch Kurierfahrten in die Außenstellen finden bis zum 20. April nicht statt. Der Hausbriefkasten am Haupteingang des Campus‘ wird regelmäßig geleert, insbesondere wegen Terminsachen.

Besteht während der Einstellung des Präsenzbetriebs die Möglichkeit, (Arbeits-)Verträge abzuschließen?

Die Fakultäten, Abteilungen und Einrichtungen der Universität Erfurt sind angehalten, entsprechend zu prüfen, ob für ihren Bereich  abgeschlossene Vereinbarungen (Werk-, Dienst- Honorarverträge, Kooperationsvereinbarungen, Nutzungsverträge etc.) aufgrund der Einstellung des Präsenzbetriebes der Universität bis mindestens zum 19.04.2020 bzw. der Verschiebung des Beginns der Lehrveranstaltungen zu kündigen oder anzupassen sind. Hinsichtlich der Vergabe noch nicht erteilter Aufträge an Dritte oder des bevorstehenden Abschlusses o.g. Vereinbarungen ist bitte zu prüfen, ob der jeweilige Vertragsabschluss aufgrund der bestehenden Einschränkungen aktuell überhaupt erforderlich ist oder aber auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden kann/muss. Das Rechtsamt kann während der Einstellung des Präsenzbetriebes nur noch wirklich dringende Aufgaben erledigen.

Lehraufträge sind von o.g. Prüfbitte nicht berührt, da bei diesen ja nur tatsächlich erbrachte Lehre (zu welchem Zeitpunkt des Semesters auch immer) abgerechnet werden kann. Lehraufträge werden deshalb erteilt.

Für den Fall, dass Vertragsschlüsse in der aktuellen Situation zwingend (!) erforderlich sein oder werden sollten, gilt für die Dauer der Einstellung des Präsenzbetriebs der Universität Erfurt ein erleichtertes Antrags- und Abschlussverfahren.

  • Die Antragsunterlagen sind auszufüllen und an den entsprechenden Stellen von Antragsteller*in und Auftragnehmer*in zu unterzeichnen. Hierfür sind die Unterlagen jeweils auszudrucken, von den genannten Personen zu unterzeichnen, einzuscannen und per E-Mail an personalabteilung@uni-erfurt.de zu senden. Die Mitzeichnung des Dekanats/der Einrichtungsleitung kann durch Zustimmung per E-Mail ersetzt werden und ist den Vertragsunterlagen beizufügen.
  • Die Prüfung der Vertragsunterlagen sowie die Mitzeichnung durch die zu beteiligenden Stellen (z.B. Vergabestelle) erfolgt im elektronischen Umlaufverfahren.
  • Die Antragsteller*innen erhalten den seitens der Universität Erfurt unterzeichneten Vertrag ebenfalls in eingescannter Form per E-Mail zur Einholung der Unterschrift der Auftragnehmerin/des Auftragsnehmers zurück. Die Vertragsunterzeichnung durch den/die Auftragnehmer/in erfolgt wie unter 1. beschrieben.
  • Bezüglich der Zahlungsanweisung nach Eingang der Rechnung der Auftragnehmerin/des Auftragnehmers ist wie folgt zu verfahren: Soweit diese nicht im Original durch die Geschäftsführer*innen der Fakultäten/Einrichtungen gezeichnet werden kann, zeichnet der zuständige Mittelverwalter/die Mittelverwalterin die Auszahlungsanweisung auf den ausgedruckten Unterlagen, scannt diese ein und sendet sie per E-Mail an haushalt@uni-erfurt.de. Die Originalunterlagen sind aufzubewahren und nach Wiederaufnahme des Präsenzbetriebes der Universität mit dem Vermerk „Zahlung bereits erfolgt“ an das Dezernat 3 zu übersenden.

Hinsichtlich des notwendigen Abschlusses anderer Verträge (einschließlich der Möglichkeit der elektronischen Unterzeichnung) wenden Sie sich bitte direkt an: justiziariat@uni-erfurt.de

Kann ich mir vom Rechenzentrum einen VPN-Zugang für mein privates Endgerät einrichten lassen?

Nein, dies ist aus Sicherheitsgründen auf privaten Endgeräten nicht möglich. Für den verschlüsselten Zugriff auf dienstliche Laufwerke kann das Angebot WebDAV genutzt werden. Für Fragen dazu und Support-Bedarf stehen die Mitarbeiter*innen des URMZ gern zur Verfügung.