Universität Erfurt

Forschung und Nachwuchsförderung an der Universität Erfurt

Karten – Meere. Für eine Geschichte der Globalisierung vom Wasser aus: Kartografie

Laufzeit

07/2018–12/2021

Finanzierung

BMBF-Verbundvorhaben in der Förderlinie Sprache der Objekte mit einem Gesamtfördervolumen von 1,1 Mio. Euro (inkl. Projektpauschale)

Projektleitung

Prof. Dr. Iris Schröder

Dr. Felix Schürmann

Team

  • Prof. Dr. Ruth Schilling (Deutsches Schifffahrtsmuseum/Universität Bremen)
  • Prof. Dr. Wolfgang Struck (Universität Erfurt)
  • Prof. Dr. Sunhild Kleingärtner (Deutsches Schifffahrtsmuseum/Universität Bremen)
  • Dr. Felix Schürmann (Universität Erfurt/Forschungszentrum Gotha), Projektleitung und Koordination, Bearbeiter von Projekt 3
  • Dr. Petra Weigel (Forschungsbibliothek Gotha), Praxispartnerin für die See- und Meereskarten in der Sammlung Perthes
  • Frederic Theis, M. A. (Deutsches Schifffahrtsmuseum), Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Bearbeiter von Projekt 1
  • Elena Stirtz M. A. (Universität Erfurt/Forschungszentrum Gotha), Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Bearbeiterin von Projekt 2
  • Florian Tüchert M. A. (Universität Bremen), Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in, Bearbeiter/in von Projekt 4
  • Paul Skäbe (Universität Erfurt/Forschungszentrum Gotha), Studentische Hilfskraft
  • Jonathan Ventzke (Universität Erfurt/Forschungszentrum Gotha), Studentische Hilfskraft
  • N. N. (Universität Erfurt/Forschungszentrum Gotha), Verwaltung & Sekretariat

Projektbeschreibung

Der Forschungsverbund geht von der Annahme aus, dass meeresbezogene Karten für den ab Mitte des 19. Jahrhunderts einsetzenden Schub der Verdichtung globaler Verflechtungen in zweifacher Hinsicht eine Voraussetzung bildeten: Einesteils haben Seekarten in ihrer Funktion als Navigationsinstrumente wie auch als Medien der Erforschung und Vermessung die Herausbildungen neuer Verknüpfungen über die Ozeane erst ermöglicht. Anderenteils haben Meereskarten als Medien der Darstellung wie auch Herstellung globaler Zusammenhänge entscheidend zur Herausbildung und Popularisierung der Vorstellung von Globalität im Sinne eines ubiquitär vernetzten Möglichkeitsraums beigetragen.

Von diesem Ansatzpunkt aus sucht der Verbund eine Geschichte der globalen Umbrüche von Mitte des 19. bis Mitte des 20. Jahrhunderts vom Wasser aus und an Karten zu erzählen. Dabei folgt er der These, dass in See- und Meereskarten ein tiefgreifender materieller und technischer Wandel greifbar und nachvollziehbar wird – und mithin die visuelle Genese der globalen Welt mit all den dazugehörigen Voraussetzungen und Verwerfungen.

Weitere Informationen

  • Projekt-Website "Karten – Meere. Für eine Geschichte der Globalisierung vom Wasser aus"
  • zugehörige Forschungsprojekte

Schwerpunktfeld

Thematische Einordnung (Schlagworte)

  • Kartografie
  • Literaturwissenschaft
  • Geschichtswissenschaft
  • maritime Geschichte
  • Globalisierung
  • Globalität
  • Medienwissenschaft
  • Wissenschaftsgeschichte
  • Wissensgeschichte

Prof. Dr. Iris Schröder, letzte Änderung: 26.08.2019

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