Universität Erfurt

Projekt von Dr. Thomas Moenius

Dr. Thomas Moenius

Alchemistische Korrespondenzen am Hofe Friedrich I. von Sachsen-Gotha-Altenburg

Herzog Friedrich I. von Sachsen-Gotha-Altenburg (1646–1691) war ein bedeutender Vertreter der Fürstenalchemie seiner Zeit. Seine Korrespondenz mit Alchemisten kann daher fruchtbar als Gelehrtenkorrespondenz gelesen und sowohl systematisch als auch inhaltlich ausgewertet werden. Die Auswertung erfolgt hierbei im Kontext komplementärer Primärquellen; methodisch leitend ist die aktuelle Forschungsströmung, Briefe als informelle, aber gleichwohl erstrangige wissenschaftshistorische Quellen für die gelehrte Kommunikation und Vernetzung in der Frühen Neuzeit zu lesen: In einer Epoche, die noch keine wissenschaftlichen Journale kannte, dienten Briefe nicht nur der Etablierung, dem Ausbau und dem Unterhalt persönlicher Beziehungen, sondern sind Ausdruck eines „Science in making“, eines dialogischen Prozesses, in dessen Verlauf gesicherte Erkenntnis entsteht und kommuniziert wird. Das Projekt gliedert sich in mein Promotionsvorhaben „Der Gelehrtenbrief als Quelle der neuzeitlichen Alchemie“ ein.

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