Universität Erfurt

Projekt von Christian Reidenbach M.A.

Die Aneignung der Leere. Erfahrung des Negativen bei Pascal, Fontenelle, La Mettrie und Diderot

Das Forschungsprojekt verfolgt das Anliegen, anhand der vergleichenden Lektüre von wissenschaftlichen, philosophischen und literarischen Diskursivierungen des leeren Raumes die mit der Leere verbundene Erfahrung der Kontingenz im Denken der Frühen Neuzeit (1646–1755) nachzuweisen und damit die negative Gründung neuzeitlicher Subjektivität sichtbar zu machen. Die atomistische Korpuskulartheorie dient dabei als der konkrete wie metaphorische Referenzrahmen. Im Detail werden die im gewählten Zeitrahmen vollzogenen Veränderungen im Umgang mit der Leere anhand von vier Autoren nachgezeichnet: Blaise Pascal (1623–1662), Bernard de Fontenelle (1657–1757), Julien Offray de La Mettrie (1709–1751) und Denis Diderot (1713–1784) beschreiben eine Entwicklung vom Schrecken vor der Leere bis hin zur Gründung eines dynamischen Weltbildes, in dem Bewegung und Selbstmotivation der Materie grundlegend an ein Vorhandensein des leeren Raumes geknüpft sind.

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