Universität Erfurt

Mittelalterliche Geschichte

Dr. Janis Witowski

•  Oktober 2016 - Januar 2017: Post-Doc-Stipendiat der Universität Erfurt (Christoph-Martin-Wieland-Stipendium)

•  2012–2015: Promotion am Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte der Universität Heidelberg, Projekttitel: „Ehering und Eisenkette. Lösegeld- und Mitgiftzahlungen im 12. und 13. Jahrhundert“

•  2012–2015: Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt „Geld, Gunst und Gnade. Die Monetarisierung von Politik und Frömmigkeit im 12. und 13. Jahrhundert“ am Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

•  2011: Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Auftrag des Europäischen Hansemuseums Lübeck, wissenschaftlicher Rechercheauftrag zu „Frauen und Kindern in den Hansestädten (12.–16. Jahrhundert)“

•  2005–2011: Studium der Mittelalterlichen Geschichte, Historischen Hilfswissenschaften und Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit an den Universitäten Jena und Bamberg

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Forschungsschwerpunkte

•    Thüringische und fränkische Landesgeschichte

•    Geschichte der geistlichen Ritterorden

•    Wirtschafts- und Sozialgeschichte

•    Geschlechtergeschichte

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Forschungsprojekt

„Bewahrung der Herrschaft und Ausbau des Ranges. Die Grafen von Henneberg im 12. bis 16. Jahrhundert“ (Arbeitstitel)

 

Mein Forschungsprojekt verfolgt das Ziel, die Herrschaftspraxis der Grafen von Henneberg in ihrer Entwicklung vom 12. bis zum 16. Jahrhundert archivgestützt zu untersuchen. Die beiden Betrachtungsschwerpunkte, Bewahrung der Herrschaft und Ausbau des Ranges, werden dabei als sich wechselseitig bedingende Determinanten verstanden, die das politische, wirtschaftliche und soziale Handeln der Henneberger maßgeblich beeinflussten. Ein sozialer Aufstieg war vor allem deshalb möglich, weil territorialer Umfang und herrschaftsrechtliche Durchdringung der Grundherrschaft sowie die gesellschaftliche Akzeptanz diesen unterstützte. Zugleich verschlang die Durchsetzung des eigenen Ranges zahlreiche Ressourcen. Daher richtet meine Untersuchung ihr Augenmerk besonders auf die Frage, wie ursächlich das Streben nach Rangerhöhung für die Krisensituationen waren, mit denen sich die Henneberger im Spätmittelalter konfrontiert sahen.

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Veröffentlichungen

Monographien

Ehering und Eisenkette. Lösegeld- und Mitgiftzahlungen im 12. und 13. Jahrhundert (= Vierteljahresschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte. Beihefte 238), Stuttgart 2016.

Aufsätze

Die teuer erkaufte Freiheit: Das Lösegeld für Richard Löwenherz. (im Druck: Aufsatz für das Begleitbuch zur Ausstellung Richard Löwenherz. König – Ritter – Gefangener 2017–2018 im Historischen Museum der Pfalz Speyer).

Treue und Abkehr. Die Grafen von Henneberg und ihre politischen Beziehungen zu Ludwig dem Bayern, in: Zeitschrift für Thüringische Geschichte 70 (2016), S. 31–46.

Das Lösegeld des Bamberger Bischofs Heinrich I. von Bilversheim, in: Zeitschrift für Bayerische Landesgeschichte 77.2 (2014), S. 487–501.

Sexuelle Askese und die Rolle der Frau in der Geschichte des Templerordens, in: Zeitschrift für Kirchengeschichte 124.1 (2013), S. 1–16.

Rezensionen

Meriem Pagès: From Martyr to Murderer. Representations of the Assassins in Twelfth- and Thirteenth-Century Europe, Syracuse: Syracuse University Press 2014, in: sehepunkte 15 (2015), Nr. 10 [15.10.2015], URL: http://www.sehepunkte.de/2015/10/27007.html (zuletzt ges. 15.10.2015)

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