Universität Erfurt

B/BA WiSe 2017/18

Vorlesungen

Das 20. Jahrhundert - Deutsche Geschichte im europäischen Zusammenhang

Dozentin

Prof. Dr. Christiane Kuller
christiane.kuller@uni-erfurt.de

Veranstaltungstyp, Modul(e), Termin(e) und Ort(e)

Vorlesung | LP: 3

Donnerstags 12-14 Uhr | KIZ/HS 2

B Ges 2012 E06#01 // V 3LP 
B Ges 2012 W06#01 // V 3LP 
BA Ges 2007 E07#01 // V 3LP 
MEd R 2014 FWGe#07 // V 3LP  

Kommentar

Die Vorlesung gibt eine Einführung in zentrale Themen der deutschen Geschichte zwischen dem Ersten Weltkrieg und dem Ende des Kalten Krieges und ordnet diese in den europäischen Zusammenhang ein. Demokratie und Diktatur, eskalierende Gewalt, totaler Krieg, Vernichtung und Völkermord, aber auch einzigartiger Wohlstand und rasanter Wandel in Wissenschaft und Technik waren Kennzeichen dieser Geschichte des „kurzen" 20. Jahrhunderts. Die Vorlesung thematisiert zentrale Prozesse und Umbrüche, stellt leitende Begriffe vor und diskutiert unterschiedliche Zugänge und aktuelle Fragestellungen der zeithistorischen Forschung.

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Seminare

Klio und ihre Schwestern – Geschichtsschreibung und Literatur in Abgrenzung oder Symbiose?

Dozenten

Karen Bähr, M.A.
karen.baehr@uni-erfurt.de

Veranstaltungstyp, Modul(e), Termin(e) und Ort(e)

Seminar | LP: 6

Donnerstags 16-18 Uhr | LG IV/D06

Module B Ges 2012 E10#01 und B Ges 2012 W11#01

 

 

Kommentar

Das Seminar befasst sich mit Gemeinsamkeiten und Unterschieden historiographischer und literarischer Texte. Theoretische Ansätze aus verschiedenen Jahrhunderten verdeutlichen, wie sich die Abgrenzung geschichtswissenschaftlicher von literarischen Texte über die Zeit verändert hat und wie jede Zeit ihre Ansprüche an die Historiographie formuliert. Diese Konzepte werden auf Werke im Grenzbereich zwischen Literatur und Geschichte angewendet. Neben der Auseinandersetzung mit Konzepten von „Wahrheit“, „Authentizität“ und „Historischem Erzählen“ werden die Studierenden den methodischen Zugriff auf Literatur als geschichtswissenschaftliche Quelle diskutieren.

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Flucht und Vertreibung der Deutschen aus Ostmitteleuropa nach dem Zweiten Weltkrieg

Dozenten

Dr. Kornelia Konczal
kornelia.konczal@uni-erfurt.de

Veranstaltungstyp, Modul(e), Termin(e) und Ort(e) (Kopie 2)

Seminar | LP: 3

Montag 10-12 Uhr, LG 4/D06

B Ges 2012 E06#02 

 

 

Kommentar

Dieses Seminar widmet sich einem der zentralen Prozesse der modernen europäischen Geschichte: der Flucht und Vertreibung von ca. 12 Millionen Deutschen aus Ostmittel- und Südosteuropa am Ende des Zweiten Weltkrieges. Wir werden uns mit vier Themenkomplexen beschäftigen: den Ursachen dieser Zwangsmigrationen, ihrem Verlauf, der Integration der Vertriebenen am Beispiel von Thüringen und der Nachkriegsgeschichte der einst deutschen Gebiete am Beispiel von Polen und der Tschechoslowakei. Im Anschluss an dieses Seminar ist für das Sommersemester eine Studienreise in die deutsche Vergangenheit Ostmitteleuropas geplant: nach Niederschlesien und/oder Nordböhmen.

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Schreiben und Lesen nach Hitler – Journalistische und literarische Kontinuitäten, Brüche und Neuanfänge im Spannungsfeld des Kalten Krieges

Dozenten

Veranstaltungstyp, Modul(e), Termin(e) und Ort(e)

Seminar | LP: 6/9

Donnerstags 10-12 Uhr | LG IV/D07

Module:

B Ges 2012 E08#01 // S 9LP 
B Ges 2012 EXX#01 // S 12LP 
B Ges 2012 W07#01 // S 9LP 
B Ges 2012 W09#01 // S 9LP 
B Ges 2012 WXX#01 // S 12LP 
BA Ges 2007 E07#02 // S-6 6LP 
BA Ges 2007 E09#01 // S-6 12LP 

 

 

Kommentar

Journalisten und Schriftsteller, ihre Verlage, Zeitungen und Bücher sollen in diesem Seminar im Mittelpunkt stehen und unser Verständnis der Zeit nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges erweitern und vertiefen. Dabei wollen wir die letzte Phase eines „Jahrhunderts des Zeitungspapiers“ ebenso wie die Auseinandersetzung mit Verlagsgeschichten vor dem Hintergrund einer komplizierten Vergangenheitsbewältigung problematisieren.

Das Seminar bietet die Möglichkeit zu einer eingehenden Lektüre zentraler Forschungstexte, deren Thesen und Erzählungen anschließend diskutiert werden sollen. Im Zuge dessen ist es unser Ziel, eigene Perspektiven und Geschichten für die literarische und journalistische Nachkriegszeit zu entwerfen.

Die wichtigste Forschungsliteratur wird in einem Semesterapparat zur Verfügung gestellt. Deshalb sollten Sie genügend Zeit für Ihre Bibliotheksbesuche einplanen. Eigene Themen- und Lektürevorschläge sind erwünscht und werden gern berücksichtigt. An zwei Seminartagen wollen wir uns gesondert mit dem Handwerk, eine Hausarbeit zu schreiben, beschäftigen. Schließlich freut sich Ihr Dozent über Ihre regelmäßige und aktive Teilnahme am Seminar.

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Europa in der Welt: Von der Dekolonisation zur Entwicklungspolitik (1960-1990)

Dozent

Dr. Florian Wagner
florian.wagner@uni-erfurt.de

 

 

Veranstaltungstyp, Modul(e), Termin(e) und Ort(e)

Seminar | LP: 9/12

Mittwoch 14:00-16:00  LG 4/D07

B Ges 2012 E08#01 // S 9LP 
B Ges 2012 EXX#01 // S 12LP 
B Ges 2012 W08#01 // S 9LP 
B Ges 2012 WXX#01 // S 12LP 
BA Ges 2007 E07#02 // S-6 6LP 
BA Ges 2007 E09#01 // S-6 12LP 
BA Ges 2007 W06#02 // S-6 6LP 
BA Ges 2007 W09#01 // S-6 12LP 

Kommentar

2017 verkündete die Bundesregierung einen „Marshallplan mit Afrika“, welcher Teil einer europäisch angelegten Entwicklungspolitik in der so genannten Dritten Welt ist. In der Presse wurde dieser Marshallplan teilweise als neokolonial kritisiert. In diesem Seminar werden wir fragen, ob solche Parallelen zwischen Kolonialismus und Entwicklungspolitik denn aus der Sicht von Historikern gerechtfertigt sind. Dazu gehen wir in die 1950er Jahre zurück und untersuchen, ob es Kontinuitäten zwischen der spätkolonialen Phase und dem entwicklungspolitischen Denken, welches die 1960er und 1970er Jahre prägte, gab. Die zentrale Frage ist dabei, ob das Ende des Kolonialismus eine globale „Stunde Null“ war, also ein historischer Moment, in dem koloniale Strukturen abrupt endeten und mit der Entwicklungspolitik ein neues, gerechteres Zeitalter europäischer Weltpolitik einsetzte. Denn seit den 1960ern traten die jungen unabhängigen Staaten der Dritten Welt selbstbewusst auf die politische Bühne und bekamen erstmals in internationalen Organisationen wie der UNO ein Mitspracherecht. Dagegen betonen neuere Studien, dass die imperiale Politik des Westens die eigentliche Kolonialzeit überdauerte und sich vor allem in der Entwicklungspolitik Europas und der USA fortsetzte. In diesem Seminar werden wir also untersuchen, ob nach der Dekolonisierung die Uhren der Weltpolitik wirklich auf Null zurückgesetzt wurden.

Mitbringen sollten Sie die Bereitschaft, sich in die Geschichte der Dekolonisierung und der Entwicklungspolitik einzuarbeiten und Texte dazu zu lesen. Die Texte können auch auf Englisch sein. Im Rahmen der Veranstaltung ist auch eine eintägige Exkursion zum Bundesministerium für Wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit geplant.

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Jugend in der DDR: Wie die Popkultur über die Grenze kam

Dozent

Veranstaltungstyp, Modul(e), Termin(e) und Ort(e)

Seminar | LP: 3

Dienstag 10-12, 17. Oktober 2017 LG 4/E01, dann Geden

Module B Ges 2012:  E06#02, W06#02
Module B Ges 2007: E07#03, W05#03

Kommentar

"Wenn mich heute jemand nach dieser Zeit fragt. Es war die schönste Zeit meines Lebens. Wir waren jung und verliebt." So der Schlusssatz aus dem Film "Sonnenallee". Und wer kennt nicht den Spruch, "dass früher alles besser war!"? Doch war "früher" alles besser? Wie entwickelten sich junge Menschen in der DDR? Wovon träumten, wonach strebten sie und wie arrangierten sie sich mit dem real-existierenden Sozialismus?

Aus verschiedenen Perspektiven soll diesen Überlegungen, mit Hilfe von Texten, Originalquellen, Musik, Filmen und Zeitzeugen, nachgegangen, sollen sie erforscht und analysiert werden. Welche Erwartungen vonseiten des Staates wurde an die Heranwachsenden gerichtet? Wie reagierten diese darauf? Und welche Fluchten vor den Ansprüchen der Herrschenden und auch der Eltern unternahmen sie?

Mit einem Blick auf Jugendgenerationen, Biographien, Jugendkulturen und Jugendsubkulturen, aber auch den jugendpolitischen Planungen der SED und FDJ möchte das Seminar der Widersprüchlichkeit des Lebens von Heranwachsenden in der DDR nachgehen.

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Stufu Es ist auch deine Uni! Mitreden - mitgestalten. Wie Hochschulpolitik funktioniert

Dozentin

Prof. Dr. Christiane Kuller
christiane.kuller@uni-erfurt.de

Prof. Regina Möller
regina.moeller@uni-erfurt.de

Veranstaltungstyp, Modul(e), Termin(e) und Ort(e)

Seminar | LP: 6

Mittwoch, 12-14 Uhr, LG IV/D05

B Stu 2011 MTG#02 // S 6LP  BA Stu 2007 SFMTG#01 // S 6LP  MTheol KaTh 2009 296SF#01 // S 6LP  MTheol KaTh 2015 A696SF#01 // S 6LP  

Kommentar

Die Anmeldung erfolgt über das zentrale Verteilungsverfahren. Hinweise unter: https://www.uni-erfurt.de/stufu/aktuelles/.

Bereits die mittlerweile verstorbene Politikerin Regine Hildebrandt stellte fest: „Wer sich nicht bewegt, hat schon verloren“. Woran liegt es, dass die Wahlbeteiligung bei studentischen Gremienwahlen maximal einen niedrigen zweistelligen Bereich erreicht? Warum engagieren sich immer weniger Studierende in den selbstverwalteten Gremien wie Studierendenrat oder Fachschaftsräte?

Im StuFu möchten wir diesen und ähnlichen Fragen auf den Grund gehen. Das Seminar hat zum Ziel, in Zusammenarbeit mit Expert*innen über die Grundlagen der Hochschulpolitik zu informieren und Methoden zu finden, wie das erlernte Wissen an die nachfolgenden Studierendengenerationen nachhaltig weitergegeben werden kann. Neben einer theoretischen Einführungsphase, soll das angeeignete Wissen mit der gelebten Praxis vereint werden, deshalb ist unter anderem geplant, eine Senatssitzung gemeinsam zu besuchen. Darüber hinaus ist für die zweite Hälfte des Semesters eine Workshopphase vorgesehen.

Die Lehrveranstaltung richtet sich ausdrücklich auch an Studierende, die bisher noch nicht mit Hochschulpolitik vertraut sind, jedoch an den Möglichkeiten der studentischen Partizipation interessiert sind.

Bei Rückfragen stehen wir jederzeit unter  jeannine.burkhard@uni-erfurt.de und nadin.weber.01@uni-erfurt.de zur Verfügung.

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Praktikum

Berufsorientiertes Praktikum

Dozentin

Veranstaltungstyp, Modul(e), Termin(e) und Ort(e)

Berufsorientiertes Praktikum | LP: 3

nach Vereinbarung

Module B Ges 2012: E03#03BF, E04#03BF, E05#03BF, E06#03BF, EHABF#02, ENEBF#02, W03#03BF, W04#03BF, W05#03BF, W06#03BF, WBF#02

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