Universität Erfurt

Philosophische Fakultät

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Nachrichten aus der Fakultät

Susanne Rau erhält Gay-Lussac Humboldt-Preis

Prof. Dr. Susanne Rau ist neben Johannes Ophal, Professor am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), mit dem Gay-Lussac Humboldt-Preis ausgezeichnet worden.

Die seit 1983 jährlich verliehene deutsch-französische Auszeichnung ist mit 60.000 Euro dotiert und wird von der französischen Akademie der Wissenschaften mit Unterstützung des Ministeriums für Hochschulbildung, Wissenschaft und Innovation überreicht. Sie würdigt herausragende Wissenschaftler in Deutschland, die einerseits durch die Exzellenz ihrer Arbeiten und die Qualität ihres Engagements zur Intensivierung der deutsch-französischen Wissenschaftsbeziehungen beigetragen haben, und die andererseits vielversprechende Perspektiven für die Zukunft dieser Kooperationen vorweisen können. Mehr...

Thüringer Aufbaubank fördert neues interdisziplinäres Forschungsprojekt an der Uni Erfurt

Mit gut 420.000 Euro fördert die Thüringer Aufbaubank bis 2020 ein neues interdisziplinär angelegtes Forschungsprojekt unter dem Titel „Was ist westlich am Westen? Raum-zeitliches Aneignen und Ordnen der Welt von der Neuzeit an“.

Leiter des an der Philosophischen Fakultät der Uni Erfurt angesiedelten Projekts ist Prof. Dr. Holt Meyer (Literaturwissenschaft). Darüber hinaus beteiligt sind Prof. Dr. Sabine Schmolinsky (Geschichtswissenschaft), Prof. Dr. Bärbel Frischmann (Philosophie), Prof. Dr. Vasilios N. Makrides (Religionswissenschaft) und als Koordinator Dr. Sebastian Dorsch (Geschichtswissenschaft).

Ziel ist es, in kontinuierlichem interdisziplinärem Austausch, in Workshops und in Einzelstudien repräsentative raum-zeitliche Praktiken und Theorien des Welt-Aneignens und Welt-Ordnens hinsichtlich der Frage zu untersuchen, wie in ihnen Westlichkeit produziert wird und wie sie in die Welt wirken. Denn diese Praktiken und Theorien prägen seit Jahrhunderten Gesellschaften nicht nur im „Westen“. 

Hintergrund ERZ

Das Forschungsprojekt ist im Rahmen der seit 2011 existierenden Erfurter Raum-Zeit-Forschung (ERZ) an der Universität Erfurt entstanden. Diese interdisziplinäre Forschungsgruppe untersucht Räumlichkeit und Zeitlichkeit in ihrer Konstruiertheit und ihren Verschränkungen und kann eine Fülle von zahlreichen Aktivitäten (Workshops, Publikationen, Vorträge, etc.) vorweisen. Im Sommer 2017 hat die Universität Erfurt diese Forschungsgruppe nach einem universitätsweiten Auswahlverfahren als eine von vier universitären Forschungsgruppen und damit als einen der zentralen Forschungsakteure der Universität anerkannt.

Weitere Informationen / Kontakt:

Prof. Dr. Holt Meyer
Tel.: +49 (0)361 / 737-4251
E-Mail: holt.meyer@uni-erfurt.de

www.uni-erfurt.de/philosophische-fakultaet/raumzeit-forschung

Veranstaltungshinweise

Neue Publikation: „Hate Speech in den Massenmedien“

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) förderte bis zum Jahr 2014 ein Forschungsprojekt unter dem Titel „Zwischen Konsens, Meinung und Tabu. Die publizistischen Kontroversen um Thilo Sarrazin, Oriana Fallaci und James Watson“ an der Professur für Kommunikationswissenschaft/Vergleichende Analyse von Mediensystemen und Kommunikationskulturen der Universität Erfurt (Prof. Dr. Kai Hafez). Dr. Liriam Sponholz hat darin die öffentlichen Kontroversen in der nationalen und internationalen Presse zum Thema Rassismus und Diskriminierung sowie die damit zusammenhängenden Aussagen von Thilo Sarrazin und Oriana Fallaci untersucht. Die daraus entstandene Monografie „Hate Speech in den Massenmedien“ liegt jetzt vor. mehr...

Prof. Dr. Gila A. Schauer, letzte Änderung: 12.02.2018

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