Universität Erfurt

Katharina Wenzel

Wenn ich an die Universität Erfurt denke, so sehe ich vor meinem inneren Auge einen Campus, auf dem man sich wohl fühlen kann, eine Bibliothek mit großen Fenstern und einem weiten Ausblick und viele fleißige Studenten, die ihr Studium bestreiten.
Ein solcher Uni Campus wie in Erfurt hat seine Vorzüge: besonders angenehm empfinde ich die kurzen Wege, die man zwischen den verschiedenen Lehrgebäuden zurücklegt, um zur nächsten Lehrveranstaltung zu gelangen. Im Vergleich zu anderen Universitäten, bei denen man die ganze Stadt durchqueren muss, um in den nächsten Hörsaal zu kommen, ist das ein entscheidender Vorteil! Auch die Nähe zur Bibliothek, zum Rechenzentrum oder zur Mensa lernt man erst richtig schätzen, wenn man nicht mal eben Emails checken, sich ein belegtes Brötchen mit einem Schokoriegel holen oder ein Buch abgeben/ ausleihen kann.

Die Bibliothek mit ihren zahlreichen Büchern ist fester Bestandteil des Campuslebens. Ziemlich alle Studenten verbringen hier ihre Zeit, um zu kopieren, gemeinsam zu lernen oder um in Ruhe zu lesen. In den Pausen oder nach erledigten Aufgaben ist es dann umso schöner, sich mit Freunden im Café Hilgenfeldt zu treffen. Hier kann man gemütlich mit Mitstudenten plauschen, sich austauschen, einfach abspannen oder Schach spielen und wenn man sich erholt hat, ist der Weg zurück zu den Büchern und PCs nur kurz.

Zur Staatswissenschaftlichen Fakultät kann ich für mich sagen, dass mir das Bachelorprogramm sehr gefallen hat. Die Kombination aus Wirtschafts-, Rechts- und den Sozialwissenschaften war für mich genau das Richtige. Besonders gut fand ich dabei die Möglichkeit auch nach der Orientierungsphase alle drei Fächer weiter zu studieren, um so "über den Tellerrand" der einzelnen Richtungen hinaus zu schauen. Man bekommt in jeder der drei Disziplinen sehr viel Fachwissen vermittelt und manchmal zehrten die akademischen Anforderungen an meinen Kräften. Jedoch gab es und gibt es immer noch Momente in denen ich den berühmten "Aha-Effekt" erleb(t)e, und mir die Vernetzung der Disziplinen untereinander zur Staatswissenschaft klar wird. Dieses Denken wurde vor allem in den interdisziplinären Kursen, in denen beispielsweise eine politikwissenschaftliche Methode mit einer wirtschaftlichen oder rechtlichen Ansichtsweise kombiniert wird, gefördert.
Meine Persönlichkeit und eigenen Erfahrungen und Ansichtsweisen über die Gesellschaft, den Staat und Politik haben sich durch das Studium in Erfurt stark geformt und auch mir ist jetzt bewusst was schon Seneca Lucius Annaeus wusste: "Non scholae, des vitae discimus. - Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir."

Katharina Wenzel begann ihr Studium in Erfurt im Wintersemester 2003. Dabei studierte sie alle drei Disziplinen, Sozialwissenschaften waren dabei ihre Hauptstudienrichtung. 2005 verbrachte sie ein Semester an der Thompson Rivers University in Canada. Nach ihrem Abschluss in Erfurt im Sommersemester 2007 begann sie mit dem "Master of European Regulation of Network Industries: Law and Economics of Network Industries".

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