Universität Erfurt

Stabsstelle Forschung

Forschungsstrukturprofil der Universität Erfurt

Die Universität Erfurt bündelt die Programme und Vorhaben ihrer Forschungsakteure im Rahmen einer profilgebenden Forschungsstruktur. Diese besteht aus universitätsintern geförderten Netzwerken, Forschungsgruppen, Forschungsstellen und Nachwuchskollegs. Nachwuchskollegs sind dem Erfurter Promotions- und Postdoktorandenprogramm (EPP-Programm) verpflichtet.

Neben den universitätsinternen Forschungsstrukturen sind zahlreiche Drittmittelprojekte an der Uni Erfurt beheimatet. Einen Überblick über alle größeren Verbünde und Strukturen bietet Ihnen die Forschungslandkarte (siehe rechts).

Netzwerk

Ein Netzwerk dient der Bündelung zahlreicher Protagonisten mit einem gemeinsamen Rahmenthema. Es kann, muss jedoch kein festes Forschungsprogramm besitzen. Netzwerke eignen sich deshalb insbesondere für temporär existierende Gruppen, die sich im Aufbau befinden. Ein Netzwerk muss nicht eingerichtet, jedoch dem Präsidium über den Stabsbereich Forschung und Nachwuchsförderung angezeigt werden. Netzwerke verfügen über keine Mittelausstattung.

Forschungsgruppe

Forschungsgruppen dienen der (auch interdisziplinären) Vernetzung von mehreren Wissenschaftler/innen der Universität Erfurt und deren thematischen Forschungsinteressen, die sich in einem Forschungsprogramm strukturell bündeln lassen. Eine Forschungsgruppe verfolgt gemeinsame langfristige Vorhaben (Verbundprojekte), die Entwicklung und Akquise von Forschungsprojekten sowie den Aufbau von Kooperationen und Publikationen. Forschungsgruppen tragen zur strategischen Forschungsausrichtung der Universität im Rahmen der Schwerpunktfelder bei.

An Forschungsgruppen können immer wieder Projekte angegliedert werden. Forschungsgruppen betreiben keine Nachwuchsförderung, einzelne Nachwuchswissenschaftler/innen können aber an Forschungsgruppen beteiligt sein.

Eine Forschungsgruppe muss aus mindestens einem/r Leiter/in oder Sprecher/in sowie drei Mitgliedern bestehen und von zwei hauptamtlichen Professor/innen getragen werden, die über Expertise im Forschungsfeld verfügen. Die Aufnahme assoziierter Mitglieder ist möglich.

Forschungsgruppen haben nach Einrichtung die Möglichkeit, ein Jahresbudget von bis zu 10.000 Euro in Anspruch zu nehmen.

Antragstellung: Die nächste Frist zur Einreichung von Anträgen ist am 31. Oktober 2018.

Weitere Informationen finden Sie im Leitfaden für Anträge zur Einrichtung einer Forschungsgruppe.

Forschungsstelle

Forschungsstellen dienen der Etablierung von Einzelvorhaben von ein bis zwei Wissenschaftler/innen der Universität Erfurt sowie der Entwicklung und Einwerbung von kleineren Forschungsprojekten. Mittel- bis langfristige Projektvorhaben sollen in der Forschungsstelle gebündelt werden. Darüber hinaus können Kooperationen hergestellt oder ausgebaut werden. Forschungsstellen können entweder innerhalb der Schwerpunktefelder eingeordnet sein oder eine eigenständige Forschungsausrichtung besitzen. An eine Forschungsstelle können immer wieder kleine Projekte angegliedert werden. Forschungsstellen betreiben keine Nachwuchsförderung, einzelne Nachwuchswissenschaftler/innen können aber an Forschungsstellen beteiligt sein.

Eine Forschungsstelle muss aus mindestens einem/r Leiter/in und kann aus weiteren dauerhaften Mitgliedern bestehen (auch assoziiert).

Forschungsstellen haben die Möglichkeit, ein Jahresbudget von bis zu 1.000 Euro in Anspruch zu nehmen.

Bitte beachten Sie, dass die vorgesehene Höchstzahl an Forschungsstellen inzwischen eingerichtet ist. Anträge auf die Einrichtung von Forschungsstellen werden deshalb derzeit nicht entgegengenommen. Wir informieren Sie an dieser Stelle rechtzeitig, wenn die Beantragung von Forschungsstellen wieder möglich ist.

Nachwuchskolleg

Nachwuchskollegs dienen der strukturierten Betreuung und Nachwuchsförderung von Doktorand/innen und Postdocs entlang eines Forschungsprogramms. Auch Predocs, die ein Promotionsvorhaben vorbereiten, können bereits in Nachwuchskollegs integriert werden. Postdocs werden als peers und Mentor/innen der Doktorand/innen verstanden.

Das Studien- und Betreuungsprogramm wird durch ein Forschungskonzept getragen sowie durch ein Qualifizierungskonzept für die Nachwuchswissenschaftler/innen komplementiert, das den Rahmenvorgaben des Erfurter Promotions- und Postdoktorandenprogramms (EPPP) entspricht. Nachwuchskollegs müssen dementsprechend zertifiziert sein und regelmäßig re-zertifiziert werden.

Ein Nachwuchskolleg muss aus mindestens einem/r Leiter/in oder Sprecher/in sowie drei Mitgliedern bestehen und von zwei hauptamtlichen Professor/innen getragen werden.

Nachwuchskollegs haben nach Einrichtung und Zertifizierung die Möglichkeit, ein Jahresbudget von bis zu 5.000 Euro in Anspruch zu nehmen.

Weitere Informationen finden Sie im Leitfaden für Anträge zur Einrichtung eines Nachwuchskollegs. Für Informationen zur Zertifizierung und Re-Zertifizierung wenden Sie sich bitte an nachwuchsfoerderung@uni-erfurt.de.

Bitte beachten Sie: Die Einrichtung von Forschungsgruppen, Forschungsstellen und Nachwuchskollegs erfolgt auf Antrag beim Präsidium nach vorheriger Stellungnahme durch den Ausschuss für Forschung und Nachwuchsförderung. Die Beantragung erfolgt auf Basis der Vorlage für die Antragsgestaltung, die bei der Stabsstelle FWN einzureichen ist.

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