Universität Erfurt

Universitätssportverein Erfurt e.V.

Ja wo laufen Sie denn?

Interview mit dem USV-Präsidenten Jens Panse über den Rennsteiglauf, Erfurt rennt und den Kirschlauf

Am Samstag findet der 39. Rennsteiglauf statt. Was hat da der USV-Präsident vor?

Der geht natürlich mit an den Start und zwar zum 26. Mal. Diesmal habe ich mir wieder den langen Kanten von Eisenach nach Schmiedefeld vorgenommen.

Worin besteht der Mythos dieses Laufes?

Ich bin als Schüler schon immer gern die längsten Strecken gelaufen, obwohl meine Trainer aus mir einen Mittelstreckler machen wollten. Ein Start beim Marathon war aber erst ab 18 Jahren möglich. Das habe ich 1985 dann auch gleich genutzt. Der Rennsteiglauf war der größte und bekannteste Lauf in der DDR. Seitdem ersten Mal lässt mich der Lauf nicht wieder los. Das ist ansteckend. Mein Sohn startet dieses Jahr zum ersten Mal auf der Marathonstrecke.

Da hätten Sie ja auch zusammen laufen können, Vater und Sohn?

Ich bin mir nicht sicher, ob ich da mithalten könnte. Dem Duell gehe ich mit meinem Start beim Supermarathon aus dem Weg. Außerdem suche ich noch immer neue Herausforderungen. Läuft es gut, will ich mich beim Thüringen-Ultra mal an den 100 Kilometern versuchen. Der Rennsteiglauf ist also der Test.

Dazwischen ist noch Erfurt rennt am 28. Mai…

Da lasse ich ein Team von uns rennen. Ich habe versprochen wieder die Moderation zu übernehmen. Der USV unterstützt gern die Benefiz-Veranstaltung des Vereins „Springboard to learning“. Wir kümmern uns um die sportliche Seite. Bei einem Wettbewerb soll ja auch alles korrekt ablaufen. Deshalb kommt diesmal erstmals eine elektronische Rundenzählung von unserem Partner sportident zum Einsatz. Manch anderer Veranstalter lässt einfach die Starter ihre Zeit selbst nehmen und verlangt dafür noch ein kräftiges Startgeld.

Sie meinen den Unternehmenslauf?

Ich denke hier liegt die Betonung auf dem Teil „Unternehmen“, besonders für die veranstaltende Werbeagentur. Der Lauf ist ein guter Anlass, für die Firmen, sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Dagegen ist ja auch nichts einzuwenden. Aber eine Volkslaufveranstaltung ist das nicht und der Benefizgedanke ist für mich auch nicht erkennbar.

Der Kirschlauf findet in diesem Jahr am 12. Juni, dem Pfingstsonntag statt. Wie laufen die Vorbereitungen?

Die Kirschen als unsere Siegpreise werden in diesem Jahr auf jeden Fall pünktlich reif sein. Die Kirschkönigin Dana I. ist gekürt und freut sich auf die Siegerehrung. Ansonsten haben wir ein eingespieltes Team. Die Feuerwehren aus Kleinfahner und Bienstädt unterstützen uns wie die einheimischen Unternehmen, die Verwaltungsgemeinschaft und der Landkreis Gotha. Alles läuft nach Plan und das Wetter ist bei uns ohnehin immer super.

Laufen Sie selbst wieder mit?

Nein. Das war im letzten Jahr zum Jubiläum eine Ausnahme. Aber der sechsfache Kirschlaufsieger Marcel Knape ist für uns am Start. Ich denke, der Sieg wird auch in diesem Jahr nur über ihn führen. Er ist in sehr guter Verfassung und so auf seiner „Heimstrecke“ kaum zu schlagen. Aber die meisten kommen ja vor allem zu uns, um bei dem schönen Landschaftslauf dabei zu sein. Dem „zweitschönsten in Thüringen“, wie der Präsident des Rennsteiglaufvereins Jürgen Lange sagt. Ich lasse ihm das auch gern so durchgehen.

Informationen und Anmeldung: www.kirschlauf.de

Navigation

Werkzeugkiste

Nutzermenü und Sprachwahl