Universität Erfurt

Universitätssportverein Erfurt e.V.

Fußball: eine Weltsprache der Zukunft, auch nach der EM: 17 Nationen-29 Sprachen-eine Leidenschaft

Fußball: eine Weltsprache der Zukunft, auch nach der EM

Beim Start der Fußball-Freizeit-Liga „Uni-Liga Erfurt“ Mitte März dieses Jahres stand der Spaß am Miteinander auf dem Platz im Mittelpunkt. Im Namen steckt neben dem Bezug zur Hochschule, aber vor allem der Gedanke der „universitas“. Genau in dieser „universitas“ als Gesamtheit liegt die Chance auf Einheit. Durch unterschiedliche Erfahrungen und Meinungen aus allen Teilen der Gesellschaft ergänzt sich jedes Team auf eine eigene individuelle Art und Weise. „die anderen“, eine Mannschaft der Liga, stellt zum Beispiel mit Rainer Vock (58 Jahre) den ältesten Spieler, die „Willy-Brandt-School Erfurt“ (WBS Erfurt), spielt mit 15 Spielern aus 7 verschiedenen Nationen, darunter sogar exotische Länder wie Burkina Faso und Usbekistan. „Dynamo Rieth“ und der „1. FC Boyneburg“ konnten zusätzlich eine Frau für ihre Kader gewinnen.

Alle mit Lust und Freude am Fußball sollen die Gelegenheit haben, Fußball zu spielen! An zwei Tagen in der Woche stehen sich hier bis zu 120 Spieler im Mannschaftsverbund auf dem Platz gegenüber. Einige Mannschaften stärken den Team-Gedanken mit dem Ziel, „eine gefestigte Einheit werden“. Die WBS Erfurt wiederum spielt unter dem Motto „Eintracht in Vielfalt“. Fußball begeistert und weckt Emotionen, er verbindet und will die Vereinigung der Unterschiede. Die Toleranz und der Respekt untereinander vor, während und nach dem Spiel, sind zentrale Elemente für die Uni-Liga Erfurt. Die Fairness in den Spielen der Liga ist hoch. In bisher 33 Ligaspielen (9 von 12 Spieltagen), das sind 1650 Spielminuten, gab es insgesamt erst sieben Gelbe Karten und keine einzige Rote!

Mit 17 Nationen und 29 Sprachen zeigt die Uni-Liga Erfurt ihr facettenreiches Gesicht. Fußball ist für viele ein gemeinsamer Anlaufpunkt. Integration hat dabei eine zentrale Bedeutung. Es ist wichtig, sich in seiner Umgebung wohl zu fühlen. Unabhängig von Geschlecht, Alter oder Herkunft ziehen auf dem Platz alle an einem Strang: Sie wollen etwas leisten! Sie wollen siegen! Als eine gemeinsame Einheit! Fußball ist dabei kein Allheilmittel, aber er baut Brücken und es müssen nicht immer Siege sein, wie im EM-Halbfinale gesehen.

von: Max Thome

Navigation

Werkzeugkiste

Nutzermenü und Sprachwahl