Universität Erfurt

Dogmatik

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Theologie in der Diaspora: Das FORUM JUNGE THEOLOGIE startet in Erfurt

Am 29. Juni trafen sich rund 30 Promovierende der katholischen, evangelischen und jüdischen Theologie aus Ostdeutschland in Erfurt, um einen ganzen Tag lang die besonderen Chancen theologischer Forschung in der religiösen Diaspora zu diskutieren, die eigenen Promotionsprojekte vorzustellen und sich miteinander auszutauschen. Es handelte sich um die Auftaktveranstaltung des FORUM JUNGE THEOLOGIE, das – von Angehörigen der theologischen Institute und Fakultäten an den Universitäten Erfurt, Jena, Leipzig, Halle und Dresden ins Leben gerufen – künftig im Jahrestakt stattfinden und eine Plattform für fachliche Diskussion, Unterstützung und Vernetzung auf Promotionsebene bieten wird. Weitere Infos unter https://theologie-aktuell.uni-erfurt.de/forum-junge-theologie-startet-in-erfurt/

Das neue Heft der Internationalen katholischen Zeitschrift COMMUNIO (3/2018) greift eine für Erfurt höchst aktuelle Thematik auf. Es steht unter dem Titel "Diakonische Kirche in säkularer Gesellschaft". In verschiedenen Beiträgen kommen Herausforderungen und Chancen für Theologie und Kirche zur Sprache, die sich aus der religiösen Diaspora-Situation in Mittel- und Ostdeutschland sowie Osteuropa ergeben. Die Heftverantwortung lag bei Julia Knop, Mitglied in der Redaktion der COMMUNIO.

Sie eröffnet die Thematik durch eine theologische Grundlegung der drei kirchlichen Grundvollzüge Martyria, Diakonia und Liturgia und ihre Möglichkeiten in der Situation religiöser Diaspora. Tomáš Halík weitet den Blick für ein Verständnis von Katholizität, das, statt die institutionellen oder konfessionellen Grenzen der sichtbaren Kirche zu massieren, offen bleibt für diejenigen, die ihren Ort an den Rändern oder jenseits des Katholizismus bestimmen. Thomas Brose blickt zurück auf die politische und gesellschaftliche Bedeutung der Kirchen zur Zeit der friedlichen Revolution, die den eisernen Vorhang zu Fall brachte. Mit Reinhard Feuersträter, Gregor Giele und Reinhard Hauke kommen ein Diakon, ein Priester und ein (Weih-) Bischof aus drei ostdeutschen Diözesen zu Wort, die von ihren Erfahrungen in einer säkularen Welt berichten und innovative pastorale Konzepte vorstellen. Benedikt Kranemann schließlich beschreibt die Herausforderung einer besonderen Form von Ritendiakonie, die entsteht, wenn die Kirchen angesichts gesellschaftlicher Katastrophen (Naturkatastrophen, Unglücke, Terrorangriffe) um gottesdienstliche Begleitung einer pluralen, manchmal überwiegend nichtreligiösen Trauergemeinde gefragt sind. Das Heft ist im Buchhandel erhältlich und hier https://www.communio.de/inhalte.php?jahrgang=2018&ausgabe=3&artikel=2 einsehbar.

Am Donnerstag, 2. November 2017, hielt Prof. Dr. Julia Knop ihre Antrittsvorlesung zum Thema: 

Glaubensfreiheit dogmatisch denken

Fotograf: Sebastian Holzbrecher

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