University of Erfurt

Forschungseinrichtungen

Erfurt Laboratory for Empirical Research (ErfurtLab)

Ein Großteil der experimentellen Laborforschung an der Universität Erfurt verteilte sich bislang auf drei Labore – das Herrmann-Ebbinghaus-Labor, das ELab der Staatswissenschaftlichen Fakultät und das Labor der Nachwuchsforschergruppe Kleinkindforschung in Thüringen. Vor dem Hintergrund des fakultätsübergreifend gestiegenen Bedarfs an Laborkapazität, vor allem in den Bereichen Gesundheitskommunikation, Bildungsforschung und Linguistik, geht die Uni Erfurt nun einen konsequenten Schritt in Richtung Zukunft: Zum 1. Juli 2019 wurde das Erfurt Laboratory for Empirical Research – kurz: ErfurtLab – gegründet. Darin werden die bestehenden Labore nun in einem zentralen zusammengeführt, ausgebaut und institutionell verankert.

Ein Interview mit dem Direktor Prof. Dr. Tilmann Betsch und seiner Stellvertreterin Prof. Dr. Constanze Rossmann.

Forschungsgebäude 2 (Haus 38)

Das Forschungsgebäude 2 (Haus 38) befindet sich in direkter Nachbarschaft zur Willy Brandt School of Public Policy in der Nordhäuser Straße 74. Die hier eingerichteten Arbeitsplätze stehen Promovierenden und Postdoktoranden/-innen in den EPPP-Forschungsgruppen zur Verfügung. Im "Haus 38" ist darüber hinaus eine Lounge eingerichtet, die auch als Aufenthalts- sowie als gemeinsamer Seminar- und Arbeitsraum genutzt werden kann.

weitere Informationen:

Graduiertenhaus "Haus 38"

Außenansicht Haus 38
Arbeitsplätze im Haus 38
Sitzecke im Haus 38

Forschungscampus Gotha: Forschungszentrum und Forschungsbibliothek Gotha mit der Sammlung Perthes

Das Forschungszentrum Gotha und die Forschungsbibliothek Gotha mit der Sammlung Perthes sind wissenschaftliche Einrichtungen der Universität Erfurt. Sie sind im Schloss Friedenstein in Gotha, am Schloßberg und im Perthesforum beheimatet.

Das Forschungszentrum Gotha beschäftigt sich mit der Wissensgeschichte der Frühen Neuzeit, d.h. sowohl mit „hohen“ Wissensformen (Philosophie, Gelehrsamkeit, wissenschaftliches Wissen) als auch mit basaleren, oft weniger institutionell geformten, erfahrungsgesättigteren Gestalten des Wissens (Verwaltungswissen, praktisches Wissen, Laienwissen). Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den Praktiken, die Wissen hervorbringen und prägen. Neben Wissen in Textform untersuchen die Forscherinnen und Forscher sowohl Bildwissen –  etwa Grafiken und Karten – als auch Wissensdinge als materielle Wissensspeicher. Seit 2013 werden im Forschungszentrum Gotha auch Themen der Wissens-Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts erforscht. Ein Schwerpunkt ist hier die Sammlung Perthes. Überdies werden seither auch globalhistorische Ansätze für die Forschung mit den Gothaer Sammlungen fruchtbar gemacht.

Die Forschungsbibliothek Gotha bewahrt einen einzigartigen Fundus an Handschriften, Alten Drucken und Karten. Sie gehört zu den bedeutendsten deutschen Bibliotheken mit historischen Buchbeständen. Zu den etwa 694.000 Werken gehören:

  • 11.436 abendländische und orientalische Handschriften
  • etwa 350.000 Drucke des 15. bis 19. Jahrhunderts
  • die Sammlung Perthes mit 185.000 Einzelkarten, 800 laufenden Metern Archivalien und einer herausragenden historischen kartografisch-geografischen Fachbibliothek mit 120.000 Bändender aus dem damaligen Perthes Verlag Gotha

weitere Informationen:

Schloss Friedenstein
Forschungszentrum Gotha im Schlossberg
Perthes-Forum Gotha

Steinplatz 2

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