University of Erfurt

Archivmeldungen

Informieren vorm Studieren

Ein Bericht der Thüringer Allgemeinen über das Universitätskolloquium in Roßleben.

Erschienen am 13. März 2008

Zahlreicher Besuch an der Universität Erfurt: Schüler informieren sich vor Ort über's Studium

Über 60 Schüler fanden sich um punkt 9 Uhr morgens im Sitzungszimmer des Dekanats Staatswissenschaften ein, um sich aus erster Hand über das Studium an der Erfurter Universität zu informieren. Ein kurzer Vortrag durch Dekanatsreferentin Dipl. Kffr. Alexandra Denzel-Trensch gab den Schülern des Heinrich-Mann-Gymnasiums Informationen zum Studiengang der Staatswissenschaften.

Eine anschließende Führung über den Campus mit den Studenten Dennis Frieß, Nadine Pensold und Sebastian Risse, zeigte den Schülern der 11. Klasse, wie sich das studentische Leben zwischen Hörsaal und Bibliothek gestalten lässt. Die drei Studierenden standen dabei Rede und Antwort zu allen Fragen rund um den studentischen Alltag. Ein Besuch im Elab (Laboratory for Experimental Economics) bei Dr. Özgür Gürerk zeigte den interessierten Jugendlichen eine praktische Seite des Studiums. Natürlich hatten die baldigen Abiturienten auch die Möglichkeit eine Veranstaltung zu besuchen.

Ein Essen mit den Studenten in der Mensa rundete das fünfstündige Programm der Schüler ab.

Artikel vom 20. Mai 2009

Spezial Bachelor und Master

Ein Porträt über einen Student der Staatswissenschaften. Mittlerweile ist Matthäus Schlummer ein erfolgreicher Absolvent der Universität.

Der Artikel von Katja Barthels erschien am 24. Mai 2007 in DIE ZEIT.

Zum Studium nach drüben

Unis in Ostdeutschland

Ein Bericht von Tanjev Schultz vom 16. September 2008 auf www.sueddeutsche.de.

Den Artikel finden Sie unter nachstehendem Link:
http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/517/310446/text/

Ehrendoktor für Kuratoriums-Chef

Die Staatswissenschaftliche Fakultät verlieh die Ehrendokotrwürde an Dr. Dr. hc. Winfried Benz. 

<media 4061 _blank download "TEXT, Scannen0003, Scannen0003.pdf, 329 KB">Berichte </media>dazu fanden sich am 20. Mai/21. Mai 2009 in der Thüringer Allgemeinen und der Thüringer Landeszeitung.

Tod von Sultan Mohammad Munadi

Am 9. September 2009 geriet der Student Sultan Mohammad Munadi der Willy Brandt School in Afghanistan unter Beschuss und wurde dabei tödlich verletzt. Thüringer Allgemeine und TLZ berichteten am 11. September. 

Zivilcourage - Der entscheidende Moment

Frau Rockenbach vom Lehrstuhl für allgemeine Mikroökonomie wurde zum Thema Zivilcourage befragt, unter anderem aufgrund des laufenden Experiments zur Spieltheorie.

Frankfurter Allgemeine (Internet) vom 16. November 2009

Die Zeit ist gekommen

Professor Dr. Philipp Müller stellt im Behördenspiegel (Dez. 2009) seine Veröffentlichung zum Thema "Government 2.0" vor, und wie dies Auswirkungen auf des heutigen Staat hat. 

Gastvortrag im Rahmen des Studium Fundamentale "Never Again"

Gastvortrag "Genocide in Darfur - 'what's in a name'?" am Mittwoch, den 23. Juni 2010, um 18 Uhr, Lehrgebäude 4/ Raum D03.

Im Rahmen des Studium Fundamentale  "Never again" von Frau Dr. Roepstorff findet ein öffentlicher Gastvortrag "Genocide in Darfur - 'what's in a name'?" statt. Hanno Schedler leitet das Afrikareferat der Gesellschaft für bedrohte Völker und wird über die Geschehnisse in Darfur (Hintergründe, die Morde, die aktuelle Lage) und die Rolle des Internationalen Strafgerichtshofes referieren.

Feierliche Semestereröffnung

Am Dienstag, den 15. Dezember 2009, fand zum ersten Mal das "Kolloquium Staatswissenschaften" im Festsaal des Rathauses statt.


Aufgrund der neuen Kooperation des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) und der Staatswissenschaftlichen Fakultät, hielt Prof. Dr. Straubhaar einen Vortrag zum Thema

"Die Weltwirtschaft nach der Krise: Was ändert sich? Was bleibt? Was ist zu tun?"

 

Neben vielen Interessenten aus der Studierendenschaft waren u.a. auch der Dekan, Prodekan und der Präsident der Universität Erfurt anwesend. Der Vortrag wurde mit einer Schweigeminute für den kürzlich verstorbenen Prof. Dr. Strübel eingeleitet und behandelte innerhalb einer Stunde das Bleiben des Kapitlaismus und die Veränderung in der internationalen Finanzwelt.
Abschließend appelierte Prof. Dr. Straubhaar an das Vertrauen in den Markt und der Saal wurde zum Sektempfang entlassen.


Wir hoffen, diese Tradition der Semestereröffnung fortführen zu können und bedanken uns nochmals bei Prof. Dr. Straubhaar.

Preis für gute Lehre

Wie bereits in den vergangenen Jahren erfolgreich praktiziert, verlieh die Staatswissenschaftliche Fakultät auch in diesem Jahr Fakultätspreise für gute Lehre. Mit der Verleihung dieser Preise soll ein Beitrag zur Qualitätssicherung in der Lehre geleistet werden, und für Nachwuchswissenschaftler/innen ein Anreiz für außergewöhnliches Engagement in der Lehre gesetzt werden. Auf der Grundlage der studentischen Lehrevaluationen wurden für das Studienjahr 2008/09 Preise an Hochschullehrer/innen und Mitarbeiter/innen in den folgenden Kategorien vergeben:


Der 1. Preis für gute Lehre ging in der Kategorie „Großveranstaltungen“ erstmalig an den akademischen Mittelbau. Dr. Mattias G. Fischer, Dr. Stephan Meyer, Carsten Rieder und Jürgen Rieg (wissenschaftliche Assistenten bzw. Mitarbeiter in der Studienrichtung Rechtswissenschaft) für die Veranstaltung „Juristisches Arbeiten“, gefolgt von Herrn Professor Dr. A. Scherzberg (Professur für Öffentliches Recht und Verwaltungswissenschaft) für die Veranstaltung „Staats- und Verfassungsrecht I“ und Herrn Professor Dr. R. Jung (Professur für Wirtschaftswissenschaft mit dem Schwerpunkt Ökonometrie) für die Lehrveranstaltung „Statistik“.

 

In der Kategorie „sonstige Lehrveranstaltungen im BA“ wurde zweimalig Frau Professor Dr. N. J. Saam (Professur für Quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung) mit den Veranstaltungen „Staat und Gesellschaft“ und „Partizipative Verfahren“ mit den ersten beiden Spitzenplätzen ausgezeichnet. Der Platz 3 dieser Kategorie ging an Herrn Professor Dr. C. Seiler (Professur für Familienwissenschaft; nun Universität Tübingen) für die Veranstaltung „Rechtstheorie: Juristische Methoden“.

 

Herr Dr. Ph. Müller (Gastprofessor für Public Policy) war in der Kategorie „MA-Veranstaltungen“ mit seiner Lehrveranstaltung „Government 2.0“ am erfolgreichsten, gefolgt von Professor Dr. Dennis Dittrich (Juniorprofessur für Ökonomische Theorie, nun Jacobs University Bremen) mit der Lehrveranstaltung „Applied Microeconomics“ und Herrn Professor Dr. C. Seiler (Professur für Familienwissenschaft, nun Universität Tübingen) für die Veranstaltung „Aktuelle Entwicklungen des gegenwärtigen Steuerrechts“.


Auch in diesem Jahr durften sich die ersten drei Spitzenreiter jeder Kategorie über eine Urkunde und eine kleine finanzielle Unterstützung ihres Budgets freuen.

Preis „Geisteswissenschaften International“ für Frau Prof. Dr. Spindler

Das politikwissenschaftliche Buch „Theorien der Internationalen Beziehungen“ (Verlag Barbara Budrich, UTB) von Prof. Dr. Manuela Spindler und Dr. Siegfried Schieder wird es demnächst auch in einer englischen Ausgabe geben.
Möglich macht das der Preis „Geisteswissenschaften International“, der von der Fritz Thyssen Stiftung, dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels und dem Auswärtigen Amt vergeben wird. Insgesamt wurden 200 000 Euro bereitgestellt, um herausragende geistes- und kulturwissenschaftliche Werke ins Englische zu übersetzen. Ziel sei es, die Werke so einem internationalen Publikum zugänglich zu machen. In diesem Jahr wurden bei der siebenköpfigen Jury unter Vorsitz von Prof. Dr. Wolfgang Frühwald, Ehrenpräsident der Alexander von Humboldt-Stiftung, 50 Bücher eingereicht. Unter den 18 ausgezeichneten Werken befand sich auch der Band der Erfurter Juniorprofessorin.

eingestellt am 25.07.2008

In Memoriam

Professor Dr. Michael Strübel

Es ist meine traurige Aufgabe
über den tragischen und plötzlichen Tod von

Herrn Professor Dr. Michael Strübel

zu informieren.
Er war ein hoch geschätzter Kollege und akademischer Lehrer.
Wir werden ihn sehr vermissen.

Professor Dr. Michael Strübel, geboren am 16. Mai 1954 übernahm 1994 die Professur für Internationale Beziehungen an der damaligen Pädagogischen Hochschule und wechselte einige Jahre später an die neugegründete Staatswissenschaftliche Fakultät der Universität Erfurt. In seiner Forschung hat er sich insbesondere den Themen der Außen- und Sicherheitspolitik, der Umwelt-, Energie- und Klimapolitik, den Trans- und Internationalen Organisationen und dem Thema „Film und Politik“ gewidmet. Als akademischer Lehrer war er ausgesprochen beliebt, und seine Lehrveranstaltungen fanden großes Interesse bei den Studierenden. In der akademischen Selbstverwaltung übernahm er unermüdlich vielfältige Aufgaben, u.a. als Prodekan der Staatswissenschaftlichen Fakultät, als langjähriges Mitglied im Promotionsausschuss, Mitglied des Studienausschuss des Senats, Studienrichtungsbeauftragter der Studienrichtung Sozialwissenschaften, Fakultätsbeauftragter für die Lehramtsausbildung und im Ausschuss für Internationale Angelegenheiten.

Unsere Anteilnahme und unser Mitgefühl gelten insbesondere der Familie von Professor Strübel, seiner lieben Frau Elisabeth sowie seiner Tochter Melina.


Im Namen aller Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Studierenden der Staatswissenschaftlichen Fakultät

Prof. Dr. Manfred Königstein
Dekan der Staatswissenschaftlichen Fakultät

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In Memory of Sultan Mohammad Munadi

 

It is my sad duty to inform you of the tragic death of Sultan Mohammad Munadi. He was an appreciated and very talented member of the community of our university and especially of the ESPP as well as a friend and colleague. He will be sorely missed by us all.
In these sad times our thoughts are with his family and friends.
With deepest sympathy,

Prof. Dr. Manfred Königstein

Dean of department Staatswissenschaften

 

In Erinnerung an Patrik Schwarz (B.A. Staatswissenschaften) und Cédric André (MSc in Economics)

 

Es ist meine traurige Aufgabe, Ihnen den Tod unseres Studenten Patrik Schwarz mitzuteilen. Er war ein sehr talentierter Student und hoch geschätztes Mitglied der staatswissenschaftlichen Gemeinschaft als auch Freund und Kommilitone. Er wird von uns allen sehr vermisst werden.

Ebenso Gedenken wir unserem Absolventen Cédric André B.A., der sowohl an unserer Universität, als auch an seiner letzten Hochschule in Barcelona ein geschätzter Student war.
(zum Nachruf der GSE Barcelona).

 

Unsere Anteilnahme geht an die Familien und Freunde der Verstorbenen.

Prof. Dr. Manfred Königstein
Dekan der Staatswissenschaftlichen Fakultät

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Professor Dr. Baldus in Verfassungsgerichtshof gewählt

Professor Dr. Manfred Baldus ist vom Thüringer Landtag in den Verfassungsgerichtshof gewählt worden. Der bisherige Stellvertreter rückt als Nachfolger für den früheren Rektor der Friedrich-Schiller-Universität Karl-Ulrich Meyn, der aus Altersgründen als Mitglied des Weimarer Verfassungsgerichts ausschied, in das Gremium auf. Die Amtszeit beträgt fünf Jahre.

Schüler schnuppern Campusluft
Abschlussklasse des Salza-Gymnasiums zu Besuch an der Universität Erfurt

Einen ganzen Tag konnten die Schüler der Leistungskurse Deutsch und Mathematik des Salza-Gymnasiums in Bad Langensalza den Campus der Universität erkunden. Diesen Ausflug nutzen sie, um sich über Studium und Leben in der Thüringer Landeshauptstadt zu informieren.

Für fast alle der 36 Jugendlichen war es etwas ganz Neues in einem Hörsaal zu sitzen. Die Schüler der 12. Klasse hatten sich während ihres Wandertages unter die Studierenden der Universität Erfurt gemischt, um sich ein Bild vom Alltag an einer Hochschule zu machen. Dazu gehörte natürlich auch der Besuch einer der zahlreichen Vorlesungen.
Zuvor informierten sich die Schüler aus Bad Langensalza in einem einstündigen Gespräch mit Gudrun Walter (Studium & Lehre) und Prof. Dr. Hans-Friedrich Müller über die Studienbedingungen und Anforderungen in Erfurt und erfuhren mehr über das Fächerangebot.
Die Theorie alleine genügte den Gymnasiasten aber nicht. Darum schlossen sie sich den vier Studierenden aus der Staatswissenschaftlichen Fakultät Friederike Amelung, Nadine Pensold, Dennis Frieß und Sebastian Risse an, um mit ihnen den Campus näher kennenzulernen. So erfuhren die Jugendlichen aus erster Hand, wie sich das Studentenleben in der Landeshauptstadt von Thüringen gestaltet. Ein Besuch der Mensa und die Besichtigung der gut ausgestatteten Bibliothek durfte dabei selbstverständlich nicht fehlen. Neben zahlreichen Fragen zum Studium und den Bedingungen in Erfurt, interessierten sich die Schüler vor allem für die Wohnsituation der Stadt. Bevor es wieder Richtung Heimat ging, statteten die Schüler dem Labor für Experimentelle Wirtschaftsforschung noch einen Besuch ab, um ihr wirtschaftliches Geschick innerhalb eines Spieles zu erpoben.
Nach insgesamt sechs Stunden hatten die 36 Jungen und Mädchen einen guten Eindruck von der Hochschule gewonnen. Wegen der äußerst positiven Resonanz der Schüler wurde vom Gymnasium bereits eine Fortsetzung im nächsten Jahr angefragt. Gefallen am studentischen Alltag hatten die Jugendlichen auf jeden Fall gefunden. Bestimmt lockt es einige von ihnen nach ihrem diesjährigen Abitur wieder auf den Erfurter Campus.

Artikel vom 11. Januar 2008 


Erfurter Studierende erfolgreich an der Börse

Mit einem Novum wartete in diesem Jahr das Planspiel Börse auf: Erstmals spielten neben den Schülern auch Studenten in einem eigenen Wettbewerb ihren Sieger aus. SechsTeams, fünf davon von der Uni Erfurt und ein Team der TU Ilmenau nahmen im Geschäftsgebiet der Sparkasse Mittelthüringen die Herausforderung an.
Angesichts der turbulenten Börsenmärkte der vergangenen zehn Wochen war dies keine leichte Aufgabe und alle Teams fuhren leichte Verluste ein. „Gregory“ heißt der Sieger beim ersten Planspiel Börse für Studenten bei der Sparkasse Mittelthüringen. Platz zwei belegte „Lattex“ und Platz drei „Die Investoren des HSF“. Die Erstplazierten sind alle Studierende der Universität Erfurt. Platz vier belegt PappaNoah, ebenfalls aus Erfurt. Auf Platz fünf kamen „Die Kings von Ollendorf“ von der TU Ilmenau und auf Platz 6 schaffte es „AlexEF“ (Uni Erfurt).
Zu den Lieblingsaktien der Studenten zählten die Wertpapiere von Apple Computer, Volkswagen St. und Google Inc. Dagegen mussten aufgrund der Subprime-Krise nicht nur zahlreiche Immobilien- oder Finanztitel in den vergangenen Wochen kräftig Federn lassen. So waren die Teilnehmer auch mit Aktien von Conergy (-61,7%), Ericsson L.M. (–38,9%) sowie Fastwebb (-32,8%) schlecht beraten.
Über die Teilnahme der sechs Teams beim ersten Studentenwettbewerb hat sich die Sparkasse Mittelthüringen sehr gefreut, so dass über einer Fortführung des Planspiels Börse für Studenten im nächsten Jahr nachgedacht wird.

Weitere Informationen finden Sie unter www.planspiel-boerse.de/SKMittelthueringen.

 

Bewerberrekord bei den Staatswissenschaften

Nochmaliger Anstieg der überregionalen Nachfrage für den Bachelor-Studiengang
Der BA-Studiengang Staatswissenschaften an der Universität Erfurt ist fest in der deutschen Hochschullandschaft etabliert. Studenten setzen auf die langjährige Erfahrung mit dem BA-Studiengang und dem Mentorensystem.

Der BA-Studiengang Staatswissenschaften verzeichnet in diesem Jahr sowohl einen erneuten Bewerberrekord mit knapp 800 Bewerbungen, als auch eine Steigerung in der überregionalen Nachfrage: 77% der diesjährigen Studieninteressenten erwarben ihre Hochschulzugangsberechtigung außerhalb von Thüringen. “Die erneuten Steigerungen sind sicherlich auf das exzellente Abschneiden des BA-Staatswissenschaften in den Hochschulrankings der letzten Jahre zurückzuführen“, vermutet Prof. Dr. Bettina Rockenbach, Dekanin der Staatswissenschaftlichen Fakultät.

Mit einem speziell für den Studiengang konzipierten Eignungsfeststellungsverfahren werden alle Bewerbungen gründlich geprüft. Für die Zulassung kommt es keineswegs nur auf die Abiturnote an. Etwaige Zusatzqualifikationen wie Sprachzertifikate, Praktika, Auslandsaufenthalte, aber auch das soziale Engagement der Bewerber, gehen in die Bewertung ein. Die Einmaligkeit des interdisziplinären Studienganges Staatswissenschaften mit den rechts-, sozial- und volkswirtschaftswissenschaftlichen Studienrichtungen und sein gutes Renommee haben in diesem Jahr wieder zu einer hohen Quote von exzellenten Bewerbern geführt. Die zugelassenen Bewerber haben nun Zeit, sich bis zum 1. September 2007 für den Studiengang einzuschreiben.

Politik hautnah - Landtag für Jedermann
Beim Tag der offenen Tür des Thüringer Landtages war auch die Universität Erfurt vertreten

Am sonnigen 9. Juni 2007 öffnete der Thüringer Landtag seine Pforten zum Tag der offenen Tür, der den zahlreich erschienenen Bürgern einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen sollte. Doch nicht nur die politische Ebene war stellte sich vor: Auch über 140 Aussteller aus allen gesellschaftlichen Bereichen, die Thüringer Städte und Landkreise, Verbände, Vereine und Hochschulen gaben dem Thüringer Publikum einen Einblick in ihre Tätigkeit.

Auch die Universität Erfurt war, neben der Bauhaus- Universität Weimar sowie der Fachhochschulen Erfurt und Nordhausen vor Ort. Präsentiert wurde sie hier von Mitarbeitern und Studierenden der Staatswissenschaftlichen Fakultät. Die Staatswissenschaftliche Fakultät fühlt sich insbesondere aufgrund der engen Kooperation der Studienrichtung Rechtswissenschaft mit dem Thüringer Landtag sehr verbunden. So konnte die Universität Erfurt - präsentiert durch die Staatswissenschaftliche Fakultät - auch in diesem Jahr wieder beim Tag der offenen Tür dabei sein.

Prof. Dietmar Herz als Berichtserstatter im Irak

Der Erfurter Politikprofessor Dietmar Herz, Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Regierungslehre, reiste Ende Dezember 2006 für vier Wochen als Auslandskorrespondent der Süddeutschen Zeitung in den Irak. Er war einer der wenigen westlichen Berichterstatter im Land. Dabei ging es weniger um Tagesjournalismus als vielmehr um die politikwissenschaftliche Perspektive auf die Krisenregion.

Der im Magazin der Süddeutschen Zeitung veröffentlichte Bericht steht auch online zur Verfügung:
Teil 1
Teil 2

Im Mai erscheint sein neues Buch "Die Amerikaner im Krieg. Bericht aus dem Irak im 4. Kriegsjahr" (Beck-Verlag).

Staatswissenschaftliche Fakultät zu Universitätskolloquium eingeladen...

Für die Schüler ist es eine gute Möglichkeit, sich über ihre zukünftigen Studiengänge zu informieren und den ersten Schritt in die Universität zu erleichtern. Den Universitäten bietet sich eine Plattform, ihre Besonderheiten und Schwerpunkte zu präsentieren.

Bereits zum zweiten Mal nahm die Staatswissenschaftliche Fakultät am Universitätskolloquium der Klosterschule Rossleben teil. Insgesamt 11 ausgewählte Universitäten und 18 Fachbiete stellten sich am 27. März den Fragen der Abiturienten, u.a. die Universitäten Jena, Weimar, Göttingen, Leipzig, Bremen und Ilmenau. Auch das US-amerikanische Konsulat aus Leipzig war durch Generalkonsul Mark Scheland vertreten und informierte über Studienmöglichkeiten in den USA.

Alexandra Denzel-Trensch, Nicole Nickel sowie Ulrike Schadeberg waren für die Staatswissenschaftliche Fakultät an das Thüringer Internat an der Unstrut gefahren.
Die Universitätsmesse hat zum Ziel, eine direkte Zusammenarbeit zwischen Schule und Universität zu intensivieren und zu vertiefen. Diese Partnerschaftsnetzwerke, die durch solche Veranstaltungen entstehen, stärken das hiesige Bildungssystem und bieten Chancen und Möglichkeiten für alle Beteiligten.

Erfolg für Erfuter Studenten beim Primecup in Leipzig
Bundeswirtschaftsministerium sucht bestes Management-Team aus den Hochschulen

Das Studentische Team "Uni Erfurt 1" hat bei der Vorrunde zum "Primecup" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie am 15.03.2007 den ersten Platz belegt Damit haben sie sich sich für die Zwischenrunde in Leipzig am 28./29. Juli diesen Jahres qualifiziert.
Bei dem Wettbewerb wird bundesweit das beste Management-Team aller Hochschulen im Freitaat gesucht. Bereits im ersten Planspiel-Quartal gingen die zwei Uni-Studenten Stephan Bohn (Staatswissenschaft) und Eike Liemen (Lehr/Lern und Trainings-Psychologie) mit ihrer Partnerin Sabrina Groß von der FH Schmalkalden (Maschinenbau) in Führung. Das Team aus Erfurt und Schmalkalden konnte sich erfolgreich gegen die vier Mitbewerberteams aus verschieden Thüringer Hochschulen behaupten.

Ziel des Wettbewerbs ist es, bei den Studierenden aller Fachrichtungen Lust am "Unternehmersein zu wecken" und ihnen spielerisch den Umgang mit klassischen Managementinstrumenten nahe zu bringen. Der Wettbewerb bietet den Studenten die Möglichkeit, ihr Wissen praktisch zu vertiefen und risikolos anzuwenden.

Eine weitere Gelegenheit, sich für das Finale am 17./18. Oktober in Berlin zu qualifizieren, besteht u.a. am 11./12. Juni in Jena (Jenoptik).

Weitere Informationen/Kontakt:
Eike Liemen, Tel.: 0172 79 767 79
Weitere Informationen: http://www.primecup.de

KLUGHEITSKRITERIEN FÜR POLITIK UND WIRTSCHAFT
2. Erfurter Staatswissenschaftliche Tagung beschäftigte sich mit der „Klugheit“

Eine Eule schmückte die Einladung zur 2. Erfurter Staatswissenschaftlichen Tagung, die vom 16. bis 18. November 2006 in den Räumen der Universität Am Hügel 1 stattfand. Das Tier ist seit jeher ein Symbol der Klugheit, über deren Definition und Bedeutung für individuelles Handeln, wirtschaftliche Entscheidungenund politische Prozesse sich namhafte Wissenschaftler aus den Bereichen der Philosophie, Psychologie, Organisationstheorie, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft und Wirtschaftswissenschaft auf Einladung der Staatswissenschaftlichen Fakultät drei Tage lang austauschten.Seit Platon zählt die Klugheit zu den vier Kardinaltugenden. Kant hielt sie für ein pragmatisches Wissen um die der eigenen Glückseligkeit dienlichen Mittel. „Ferner kommen die menschlichen Handlungen unter dem maßgebenden Einflusse der Klugheit und der sittlichen Tugend zustande. Die Tugend macht, dass man sich das rechte Ziel setzt, die Klugheit, dass man die rechten Mittel dazu wählt“, stellte schon Aristoteles fest. Kanzler Martin Henkel-Ernst eröffnete die Tagung in Anlehnung an Konfuzius. Nachdenken sei der Klügste, Nachahmung der einfachste und Erfahrung der bitterste Weg, zitierte er und dankte der Fritz-Thyssen-Stiftung für die Unterstützung der Tagung. Professor Arno Scherzberg begrüßte die Teilnehmer. Man wolle den 2005 zum Thema „Klugheit“ begonnenen Diskurs fortsetzen und sich zum aktuellen Stand der Forschungen austauschen.

In einem ersten Themenkomplex widmeten sich die Tagungsteilnehmer den historisch-kulturellen Grundlagen des Klugheitsbegriffs. „Klugheit ist immer dort gefragt, wo es um situationsadäquate Umsetzung normativer Vorgaben geht, sie ist der Sinn für Angemessenheit bei der Realsierung des Guten“, erklärte Professor Andreas Luckner aus Stuttgart in seinem Vortrag. Darüber hinaus könne sie als „Kompetenz zur Selbstorientierung gelten“. Ein in diesem Sinne kluger Mensch fasse Normen nicht als Instanzenn sondern als „Hilfsmittel seiner Selbstorientierung“. Klugheit sei „Vernunft im Praktischen“. Im weiteren Verlauf referierte er aus historisch-philosophischer Sicht über Klugheit als Konstrukt. Dabei wurde u.a. untersucht, welche Überzeugungen sich in der Geschichte der Klugheitslehren äußern und wie das sich entwickelnde Verständnis des Menschen von sich und seiner Umwelt auf die Zuschreibungen von Klugheit zurückwirkt. Der Vortrag von Professor Scherzberg stellte die Defizite des modernen Realitätsbegriffes dar und begründete daraus die Notwendigkeit, sich erneut der Frage nach der Klugheit des individuellen Handelns und kollektiver politisch- sozialer Entscheidungen zu widmen. Dabei könne es keine Rückkehr zur tugendethischen Einbindung der Klugheit geben. Klugheit brauche keinen Verweis auf allgemeinverbindliche Vorgaben des richtigen und des Guten, so Scherzberg.
„Klugheit als Kompetenz zur Selbst-orientierung“ wurde im zweiten Themenkomplex der Tagung näher spezifiziert. „Welcher Stellenwert kommt dabei der Lernfähigkeit, der Fähigkeit zum Erwerb und zur Anpassung von Strategien und zum angemessenen Umgang mit normativen Verhaltenserwartungen zu“, fragten die Professoren Hany (Erfurt), Ortmann und Trute (Hamburg).

Ein weiterer Fokus der Tagung lag auf der Frage, inwieweit die Struktur der Umwelt die an Entscheidungsträger
und -strukturen zu stellenden Anforderungen beeinflusst. Als „kluge“ Strategien kommen hier beispielsweise eine
Anpassung an die Erwartungen aus der Umwelt, andererseits aber auch der Versuch einer gestaltenden Einwirkung auf sie in Betracht. Die Bedeutung von Umweltbedingungen für den Erfolg wirtschaftlicher und politischer Innovationen wurde von Professoren aus Halle, Hohenheim und Erfurt referiert.
Eine Plenumsdiskussion fasste die Ergebnisse der Tagung zusammen.

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