University of Erfurt

Faculty of Law, Social Sciences & Economics

Studienkonzept

Studiengangskonzept

An der Staatswissenschaftlichen Fakultät werden die drei Studien-richtungen Rechtswissenschaft, Sozialwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften angeboten, die entweder mit Schwerpunkt auf die nationalstaatliche oder die internationale Perspektive studiert werden können. Das Studium dieser Fächer ist in Erfurt neu konzipiert und aufeinander abgestimmt worden und unterscheidet sich von herkömmlichen Ausbildungsangeboten.

Maßgeblich für das Erfurter Konzept ist die Erkenntnis, dass in der Wirtschaft, Politik, Wissenschaft sowie in der staatlichen und internationalen Administration Aufgaben zunehmend interdisziplinär zu lösen sind. Das B.A. Studium an der Staatswissenschaftlichen Fakultät ist deshalb als disziplinübergreifender Ausbildungsweg konzipiert. Die Disziplinen der Rechtswissenschaft, der Sozialwissenschaften und der Wirtschaftswissenschaften repräsentieren zwar unterschiedliche theoretische und methodische Zugänge, werden aber so gegeneinander geöffnet, dass statt einer bloßen Addition von Spezialwissen ein übergreifendes Verständnis entsteht. Die Fakultät knüpft mit dieser Verbindung der Disziplinen an den historischen Begriff der Staatswissenschaft an. Sie beschränkt sich aber nicht auf die Analyse der Entwicklung organisierter Staatlichkeit, sondern widmet sich der Dynamik staatlicher und nicht-staatlicher Ordnung auf nationaler und internationaler Ebene.

Die Ausbildung umfasst die Analyse marktbezogener und zivilgesellschaftlicher Institutionen ebenso wie die tatsächlichen und rechtlichen Bedingungen der Ausübung staatlicher Gewalt. Dabei wird eine disziplinäre Vertiefung ebenso wie ein interdisziplinäres Verständnis vermittelt.

Die Staatswissenschaftler

Studentinnen im Cafe

Das Studium der Staatswissenschaften und der Internationalen Beziehungen ist ebenso vielfältig wie anspruchsvoll. Die Fakultät wendet sich mit dem Angebot an motivierte und interessierte Studierende, die gesellschafts-politische Fragen aus der Perspektive verschiedener Disziplinen erfahren, bearbeiten und hieraus eine berufliche Orientierung gewinnen wollen. Viele "Stawis" sind während ihres Studiums in unterschiedlichen Parteien, Vereinen, Hochschulgruppen oder NGOs aktiv, sodass die Studierenden auch von den vielfältigen Erfahrungen und Perspektiven ihrer Kommilitonen und Kommilitoninnen profitieren. Die anregende und motivierende Atmosphäre innerhalb und außerhalb der Seminare und Vorlesungen leistet dabei einen wichtigen Beitrag zu einem persönlich bereichernden Studium.

Persönliche Atmosphäre

Gespräch in der Universitätsbibliothek Erfurt

Jedes Jahr beginnen ca. 1.000 bis 1.200 junge Leute ihr Studium an der Universität Erfurt , davon 250 bis 300 mit mindestens einer Staatswissenschaft als Haupt- u./o. Nebenstudienrichtung. Dabei legen wir viel Wert auf eine persönliche Betreuung unserer Studierenden. So gibt es an der Universität ein Mentorensystem, welches allen Studierenden einen Professor oder eine Professorin als Mentor(in) zuweist, die bei Fragen oder Problemen gerne helfen und als erste Ansprechparter zur Verfügung stehen. Darüber hinaus finden vor Beginn des ersten Semesters Studieneinführungstage (STET) statt, an denen alle wichtigen organisatorischen Fragen in kleinen Gruppen besprochen werden, und an denen die Studienanfänger ihre zukünftigen Kommilitonen und Kommilitoninnen kennenlernen können. Dadurch wird ein optimaler Start in das Studium und das soziale Leben im neuen Umfeld erheblich erleichtert (Einen kurzen Film über die Studieneinführungstage ist hier zu finden). In den Veranstaltungen gewährleisten wir eine gute Arbeits- und Diskussionsatmosphäre indem i.d.R. ein Rahmen von 50 - 250 Studierenden pro Vorlesung und 15 - 40 Studierenden pro Seminar nicht überschritten wird.

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