Universitätsinterne Struktur

Forschungsgruppen

Erfurter RaumZeit-Forschung

Die Forschungsgruppe Erfurter Raumzeit-Forschung beschäftigt sich intensiv mit der Erarbeitung theoretischer Grundlagen zur Konzeptualisierung einer interdisziplinären, transregionalen und transepochalen Erforschung von RaumZeitlichkeiten. Die theoretische Auseinandersetzung ist eines der Markenzeichen der ERZ.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Holt Meyer

Freiwilligkeit

Die Forschungsgruppe beschäftigt sich mit Freiwilligkeit als politische Praxis in Geschichte und Gegenwart. Grundannahme ihrer Forschung ist, dass vielfältige Arten von „Freiwilligkeit“ von zentraler Bedeutung für das Regieren unterschiedlicher Gesellschaften sind.

Webseite Forschungsgruppe Freiwilligkeit

Gesundheit und Gesellschaft

Angesichts gesellschaftlicher, demografischer und gesundheitspolitischer Entwicklungen, der Verbreitung gesundheitsschädlicher Lebensstile und der wachsenden Bedrohung durch Epidemien verstärkt sich der Bedarf, gesundheitsförderliche Rahmenbedingungen zu schaffen und Gesundheit und Krankheit als soziale Phänomene zu verstehen. Von zentraler Bedeutung ist dabei die Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen und individuellen Hintergründen, Folgen und Bedeutungen von Gesundheit und Krankheit, mit der Kommunikation über Gesundheit und Krankheit genauso wie mit der Normativität von Gesundheit und ihrer Bedeutung für die Positionierung von Individuen in Gesellschaften in Geschichte und Gegenwart.

Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Cornelia Betsch

Verräumlichung und Kulturtechniken

Die Forschungsgruppe „Verräumlichung und Kulturtechniken“ verbindet die Disziplinen Geschichts-, Literatur- und Medienwissenschaft sowie die Wissenschaftsgeschichte an der Universität Erfurt im Ansatz der Kulturtechnikforschung. Sie versteht sich als Plattform für Fragen, Themen und Arbeitsformen, die unter kulturtechnischen Gesichtspunkten exploriert werden.

Webseite Verräumlichung und Kulturtechniken

Lehrerprofessionsforschung

Die „Lehrerprofessionsforschung“ zielt auf eine Bündelung, Vertiefung und Erweiterung von Aktivitäten im Bereich der Lehrerprofessionsforschung an der Universität Erfurt. Die auf die Lehrer*innenbildung gerichteten Forschungsinteressen in der Empirischen Bildungsforschung, in den Fachdidaktiken und in weiteren schulrelevanten Wissenschaftsdisziplinen sollen innerhalb der Forschungsgruppe enger aufeinander abgestimmt werden.

Webseite Lehrerprofessionsforschung

Netzwerk für Digitale Geisteswissenschaften und Citizen Science

Das Netzwerk für digitale Geisteswissenschaften und Citizen Science an der Universität Erfurt dient der Vernetzung und Kooperation von Digital Humanities (DH)- und CS-Aktivitäten an der Universität Erfurt und darüber hinaus. Es bietet ein Forum für den interdisziplinären Austausch und die wissenschaftliche Verständigung über Methoden und Standards in den digitalen Geisteswissenschaften.

Webseite Netzwerk für Digitale Geisteswissenschaften und Citizen Science

Forschungsstellen

Forschungsstelle für Biografien ehemaliger Bauhaus-Angehöriger (BeBa)

Die Forschungsstelle für Biografien ehemaliger Bauhaus-Angehöriger (BeBA) ist an der Universität Erfurt verortet und hervorgegangen aus dem DFG-Projekt „Bewegte Netze“. Sie wird von Prof. Dr. Patrick Rössler und Prof. Dr. Magdalena Droste getragen. Weitere Mitarbeiter sind u.a. Dr. Anke Blümm (Klassik-Stiftung Weimar), Dipl.-Designer Andreas Wolter und Dipl.-Ing. Jens Weber (WeberWolter).

Webseite Forschungsstelle für Biografien ehemaliger Bauhaus-Angehöriger (BeBA)

Forschungsstelle für Kirchliche Zeitgeschichte Erfurt

Aufgabe der Forschungsstelle für kirchliche Zeitgeschichte Erfurt (FKZE) ist die Erforschung der Geschichte der katholischen Kirche in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR sowie deren Vermittlung.

Webseite Forschungsstelle für kirchliche Zeitgeschichte Erfurt (FKZE)

Forschungsstelle für Frühneuzeitliches Naturrecht

Die Forschungsstelle für Frühneuzeitliches Naturrecht wurde 2016 gegründet und ist seit 2019 eine gemeinsame Einrichtung des Max-Weber-Kollegs und des Forschungszentrums Gotha. Ihre Aufgabe ist die bereits laufenden Forschungen zum Naturrecht der Frühen Neuzeit zu koordinieren und neue Vorhaben anzuregen.

Webseite Forschungsstelle für Frühneuzeitliches Naturrecht

Forschungsstelle für Interkulturalität und Mehrsprachigkeit (FIM)

Interkulturalität und Mehrsprachigkeit verkörpern heute besonders relevante und zeitgemäße Paradigmen in Wissenschaft, Bildung und Gesellschaft gleichermaßen. In diesem Zusammenhang richtet sich das Tätigkeitsfeld der FIM vor allem auf Forschung, Förderung des akademischen Nachwuchses, Unterstützung von Nachwuchswissenschaftler(inne)n, etwa durch Anregung, Koordinierung und Betreuung von Qualifikationsarbeiten zu den Themenfeldern der FIM, Lehre, Transfer und Vermittlung.

Webseite FIM

Forschungsstelle "Genrearbeiten"

In der universitätsinternen Struktur konzentriert die Forschungsstelle Genrearbeiten Forschungsinteressen zur tschechischen Literatur, Literaturtheorie und Kultur in der slawistischen Literaturwissenschaft. Genrearbeiten fokussiert Genres als historisch variable Wissensräume, innerhalb derer eine medial vermittelte und/oder verschlüsselte Bewegung stattfindet. Mit Genrearbeiten verortet sich die Forschungsstelle im Spannungsfeld zwischen einerseits Wissen als Konvention und Form und andererseits Medien als Mittel zu deren Affirmation oder Subversion.

Ansprechpartnerin: Dr. Nora Schmidt

Forschungsstelle zur Geschichte der älteren Universität Erfurt

Um ihre Geschichte weiter zu erforschen und zugleich einem breiten Publikum zugänglich zu machen, hat die Universität Erfurt 2016 die „Forschungsstelle zur Geschichte der älteren Universität Erfurt“ eingerichtet. Geleitet wird sie von apl. Prof. Dr. Ulman Weiß am Historischen Seminar der Uni Erfurt.

Forschungsstelle "Sprache. Kommunikation. Religionsunterricht"

Die zum 1. April 2016 eingerichtete Forschungsstelle Sprache. Kommunikation. Religionsunterricht ist eine Einrichtung des Martin-Luther-Instituts der Universität Erfurt und an der Professur für Religionspädagogik angesiedelt. Die Forschungsstelle widmet sich der Bearbeitung gegenwärtiger Herausforderungen religiöser Sprachbildung und Kommunikation über Religion im Religionsunterricht.

Webseite Sprache. Kommunikation. Religionsunterricht

Illuminatenforschung

Die 2018 am Forschungszentrum Gotha eingerichtete Arbeitsstelle hat sich die historische Erforschung des von 1776/78 bis 1787/88 existierenden Illuminatenordens zur Aufgabe gemacht. Wichtigstes Ziel ist es dabei, die schriftlichen Nachlässe des Ordens und seiner Mitglieder so zu erschließen und öffentlich zugänglich zu machen, dass sie auch anderen Forscher*innen sowie allen an der Geschichte des Ordens Interessierten für ihre eigenen Forschungsinteressen und –projekte zur Verfügung stehen.

Informationen zur Illuminatenforschung

Interdisziplinäre Forschungsstelle für historische Medien

An der Universität Erfurt wurde 2016 die interdisziplinäre Forschungsstelle für historische Medien (IFhM) gegründet. Sie ist an der Philosophischen Fakultät angesiedelt, verantwortlich sind die Historikerin Prof. Dr. Christiane Kuller und der Kommunikationswissenschaftler Prof. Dr. Patrick Rössler.

Johann Gottfried Herder-Forschungsstelle (MWK)

Die Johann Gottfried Herder-Forschungsstelle am Max-Weber-Kolleg wurde 2015 ins Leben gerufen. Sie versteht sich als interdisziplinäre Plattform für die Forschung und den wissenschaftlichen Austausch zu Herders Werk. Ein besonderes Anliegen ist ihr die Zusammenschau der unterschiedlichen Facetten von Herders Denken. Neben der Predigttätigkeit Herders richtet sie ihr Augenmerk u.a. auf seine Geschichtsphilosophie und seine Rolle als Vermittler des Wissens über nichtchristliche Religionen.

Weitere Informationen zur Johann Gottfried Herder-Forschungsstelle

Kierkegaard-Forschungsstelle

Die Kierkegaard-Forschungsstelle am Max-Weber-Kolleg (ermöglicht durch Förderung der Carl Friedrich von Siemens Stiftung) koordiniert die Arbeiten an der Deutschen Søren Kierkegaard Edition, die seit 2005 im Verlag De Gruyter erscheint und von der mittlerweile sechs Bände mit Kierkegaards Journalen und Aufzeichnungen vorliegen. Begleitet wird diese Übersetzungs-, Redaktions- und Editionsarbeit von Forschungen zu Kierkegaard im Spannungsfeld von Theologie, Philosophie und Literaturwissenschaft, die in Tagungen und Veröffentlichungen ihren Niederschlag finden.

Weitere Informationen zur Kierkegaard-Forschungsstelle

Meister Eckhart-Forschungsstelle

Die Forschungsstelle "Meister Eckhart" am Max-Weber-Kolleg erforscht das Werk von Meister Eckhart insbesondere in Bezug auf Thüringen (seine Thüringer Schriften, der Dominikanerkonvent und das Beginentum), die vor-universitäre Verbindung Erfurts um 1300 mit der Universität Paris und die zeitgenössische und moderne Eckhart-Rezeption, einschließlich ihrer interreligiösen Dimension.

Weitere Informationen zur Forschungsstelle "Meister Eckhart"

Forschungsnetzwerke und -verbünde

GENIA

Das fakultätsübergreifende Netzwerk GENIA Gesundheitsforschung | Erfurter Netzwerk für interdisziplinären Austausch in Forschung, Lehre und Praxis hat sich zum Ziel gesetzt, das Thema Gesundheit  an der Universität Erfurt in Forschung, Lehre und Weiterbildung zu etablieren und zu fördern. Das Netzwerk vereint bereits über 20 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus allen Fakultäten und jeder Qualifikationsstufe, die sich regelmäßig über Wissenschaft und Gesundheit austauschen, Kooperationen nach innen und außen, national und international suchen und interdisziplinären Austausch pflegen.

Ansprechpartnerin: Prof. Dr. phil. Cornelia Betsch

Interdisziplinäres Forum Religion (IFR)

Das Interdisziplinäre Forum Religion (IFR) ist ein Fakultäten übergreifender informeller Zusammenschluss von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen an der Universität Erfurt, die Forschungen zu religionsbezogenen Fragen betreiben. Katholische Theologen der Katholisch-Theologischen Fakultät, evangelische Theologen des Martin-Luther-Instituts in der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät, Religionswissenschaftler in der Philosophischen Fakultät, Fellows am Max-Weber-Kolleg und Vertreter verschiedener weiterer Fachdisziplinen teilen ihre Forschungsinteressen, entwickeln kooperative Forschungsvorhaben und setzen sich für die Förderung junger Wissenschaftler ein.

Webseite IFR

Sammlungs- und Forschungsverbund Gotha

Hinter dem Sammlungs- und Forschungsverbund Gotha stehen folgende drei Forschungseinrichtungen: die Forschungsbibliothek und das Forschungszentrum Gotha an der Universität Erfurt sowie die Stiftung Schloss Friedenstein Gotha. Unterstützt vom Freistaat Thüringen und der Universität Erfurt zielt der Verbund darauf ab, die außergewöhnlichen Gothaer Bestände sowie Forschung, die an den Einrichtungen betrieben wird, international sichtbar zu machen und die Zusammenarbeit zwischen den Institutionen zu intensivieren.

Webseite des Sammlungs- und Forschungsverbund Gotha

Erfurter Nachwuchsnetzwerk Dokumentarische Methode

Das fakultätsübergreifende Netzwerk besteht aus Nachwuchswissenschaftler*innen der
Universität Erfurt sowie anderer Universitäten und wissenschaftlicher Einrichtungen, die zu unterschiedlichen Themen mit der Dokumentarischen Methode forschen. Es hat sich zum Ziel gesetzt, Forschende regional zu vernetzen, sowie die Qualität von Forschungsarbeiten zu steigern, indem Datenmaterial gemeinsam interpretiert sowie methodologische und methodische Fragen diskutiert und reflektiert werden. Die Mitglieder treffen sich in regelmäßigen Abständen in Kleingruppen und veranstalten einmal im Semester ein Netzwerktreffen. Die Gruppe ist stets offen für neue Mitglieder und interessierte Forscher*innen, die ihre Projekte vorstellen und diskutieren oder Material interpretieren wollen.

Kontakt, Sprecherin: Lea Kallenbach

trans | disziplin Simone Weil denʞkollektiv

Das “trans | disziplin Simone Weil denʞkollektiv” wurde 2019 von Thomas Sojer (Max-Weber-Kolleg Erfurt), Max Walther (Bauhaus Universität Weimar) und Martina Bengert (HU Berlin) ins Leben gerufen. Als egalitäre, internationale Plattform vernetzt sie – in enger Kooperation mit der “American Weil Society"und der “Association pour l‘Étude de la Pensée de Simone Weil”– Akteur*innen aus Wissenschaft, Kunst und Kultur, die zu/mit der französischen Philosophin Simone Weil (1909-1943) arbeiten. Schwerpunkt des Netzwerks ist das transdisziplinäre Erschließen des Œuvre Simone Weils sowie die Realisierung vielfältiger Veranstaltungskonzepte und Forschungsprojekte. 

Kontakt: Thomas Sojer