Doktorandin (Forschungszentrum Gotha (FZG))

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Forschungszentrum Gotha der Universität Erfurt (FZG)
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Curriculum Vitae

Juli 2018
Aufnahme in das EPPP-Nachwuchskolleg „Wissensgeschichte der Neuzeit“ am Forschungszentrum Gotha der Universität Erfurt

Seit Juni 2018
Promotionsstipendium der Jutta-Heidemann-Stiftung

Seit Januar 2017
Promotionsstudium an der Universität Erfurt, Thema der Dissertation: „Herzog Ernst II. von Sachsen-Gotha und Altenburg (1745 – 1804) zwischen Wissenschaft, Politik und Geheimbundtätigkeiten“

Seit 2016
Tätigkeit in der Stiftung Schloss Friedenstein, Referat Sammlungen und Restaurierung

2013 - 2016
Master of Arts an der Universität Erfurt in Geschichtswissenschaft
Thema der Abschlussarbeit: „Die Äthiopienreise des Herzogs Ernst II. von Sachsen-Coburg-Gotha im Jahr 1862. Reisen für die Öffentlichkeit zwischen Schaulust, Diplomatie und Wissenschaft“

Oktober 2013 – März 2014
Studentische Lehrtätigkeit, Mitwirkung an einem mehrtägigen Blockseminar im Rahmen des Studium Fundamentale

2009 – 2013
Bachelor of Arts an der Universität Erfurt im Hauptfach Geschichtswissenschaft, im Nebenfach Religionswissenschaft
Thema der Abschlussarbeit: „Autodafés im Spanischen Reich“

Juli 2012 –Juli 2013
Studierendenrat der Universität Erfurt, Mitglied des Vorstandes

Forschungsinteressen

  • Aufklärungsforschung
  • Sozietätsgeschichte, Geschichte der Freimaurerei und des Illuminatenordens
  • Wissens- und Wissenschaftsgeschichte des 18. und 19. Jahrhunderts
  • Selbstzeugnisforschung
  • Residenzenforschung

Forschungsprojekt

„Herzog Ernst II. von Sachsen-Gotha und Altenburg (1745 – 1804) zwischen Wissenschaft, Politik und Geheimbundtätigkeiten“

Das Wirken Herzog Ernsts II. von Sachsen-Gotha und Altenburg (1745 – 1804) als Fürst der Aufklärungszeit wurde bislang nur unzureichend, vor allem auf seinen regionalen Einfluss hin, untersucht. Die Forschung widmete sich dabei stets jeweils nur einem seiner zahlreichen Tätigkeitsgebiete: Man untersuchte ihn entweder als Politiker, als Förderer der Wissenschaften (vor allem der Physik und Astronomie) oder als aktiven Geheimbündler. Doch der Herzog war eine Schlüsselfigur, die in zahlreichen politischen und gesellschaftlichen Bewegungen seiner Zeit gleichzeitig eine maßgebliche Rolle spielte und so verschiedenste Aspekte aufklärerischen Verhaltens in sich vereinte. So wundert es nicht, dass sich die über Ernst II. geführten Diskurse bislang höchst einseitig gestalten. Aber welche Querbeziehungen bestanden zwischen den verschiedenen Facetten des Herzogs?
Das Ziel meines Promotionsprojekts ist es, durch die Untersuchung der herzoglichen Korrespondenz zu klären, ob Herzog Ernst, der Politiker des Fürstenbundes, zugleich auch als Illuminat und Freimaurer überterritorial politisch tätig gewesen ist, ob der Wissenschaftsförderer die Wissenschaft politisch einsetzte und ob die Geheimbundaktivitäten des Herzogs auch wissenschaftlich relevant waren. Mit meinem Ansatz hoffe ich die bislang isoliert erfolgte Betrachtungsweise bestimmter Tätigkeits- und Kommunikationsgebiete Herzog Ernsts II. zu überwinden und seine Korrespondenz aus einer neuen, bislang unbeachteten, Perspektive zu betrachten, um so Erkenntnisse zur Kultur am Gothaer Hof zu gewinnen.