Das FZG im Corona-Betrieb

Coronavirus - Einschränkungen am Forschungszentrum Gotha (FZG)

 

Im Rahmen der verordneten Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie besteht voraussichtlich bis zum 17. Juli 2020 nur ein eingeschränkter Präsenzbetrieb an der Universität Erfurt. Aufgrund dessen kann die telefonische Erreichbarkeit auch am Forschungszentrum Gotha nicht durchgehend gewährleistet werden. Wir bitten daher darum, Ihre Anliegen ausschließlich per E-Mail mit einem konkreten und eindeutig formulierten Betreff an die/den zuständige*n Ansprechpartner*in zu richten.

Sollten Sie Ihr Anliegen keinem Zuständigkeitsbereich zuordnen können oder eine Anfrage allgemeiner Natur haben, richten Sie diese bitte an die Sammeladresse „forschungszentrum.gotha@uni-erfurt.de“.

Entsprechend dem von der Universität Erfurt am 04.05.2020 verabschiedeten Schutzkonzept finden zudem bis auf Weiteres keine öffentlichen Veranstaltungen am Forschungszentrum statt. Bitte haben Sie Verständnis, dass das Forschungszentrum daher für Besucher*innen zurzeit geschlossen bleiben muss.

Auch im eingeschränkten Präsenzbetrieb geht unsere Arbeit aber natürlich weiter. Zwar können derzeit keine Tagungen, Workshops und Vorträge stattfinden; unsere internen Meetings, das Kolloquium des Nachwuchskollegs sowie die beiden Forschungsseminare „Intellectual History“ und „Mappings“, die auch für Studierende geöffnet sind, werden aber – wie derzeit überall an der Universität Erfurt – per Internetplattformen und Videokonferenzen zu den gewohnten Zeiten durchgeführt.

 

Corona-Virus
Papier, Uhr, Buch

Und auch die Arbeit an Forschungsprojekten und Qualifikationsschriften läuft nahezu unvermindert, wenn auch unter ungewohnten Bedingungen, weiter. Wie unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der Ende März verordneten häuslichen Isolation umgegangen sind und wie sie diese produktiv genutzt haben, können Sie im Blog „Forschen in Gotha“ unter der Reihe „Forschung zu Corona-Zeiten“ nachlesen. Etwa im Beitrag „Im Schlafpelz durch die Krise? Gedanken über das Informelle“ von  Martin Mulsow oder in dem Beitrag „Vereinigt durch die Krise? Unerwartete Begegnungen mit den Korrespondierenden Fürsten“ von Marian Hefter.

Dass darüber hinaus auch Wissenshistoriker*innen etwas zu den aktuellen Ereignissen beizutragen haben, weil die in aktuellen Medienberichten omnipräsenten Grafiken ebenso wie die vom RKI oder der US-amerikanischen Johns-Hopkins-Universität täglich veröffentlichten Karten zum Infektionsgeschehen eine historische Tradition besitzen und somit geschichtswissenschaftlich reflektiert werden können und müssen, zeigen die beiden Beiträge „Krankheit und Karte. Die Gothaer geomedizinische Kartographie“ von Tobias Mörike und Petra Weigel sowie „Relevant, mit System. Geschichte schreiben im Ausnahmezustand“ von Timo Bonengel.

Wie unsere Kolleg*innen der Forschungsbibliothek Gotha die aktuelle Situation reflektieren, können Sie auf dem Blog der Forschungsbibliothek Gotha unter der Reihe „Notizen aus  dem Gothaer Bibliotheksturm“ nachlesen.