University of Erfurt

Globalgeschichte des 19. Jahrhunderts

Forschung

Hier können Sie sich über die laufenden und abgeschlossenen Forschungsprojekte informieren, die an der Professur für Globalgeschichte verortet sind. Die Schwerpunkte unserer Forschung liegen im Bereich der neueren Wissensschafts- und Wissensgeschichte, in der Imperial- und Kolonialgeschichte sowie in der Internationalen Geschichte, die wir globalhistorisch zu wenden suchen.

Laufende Kooperationsprojekte und Verbundvorhaben

„Kartographische Quellen und Territoriale Transformationen Äthiopiens seit dem späten 18. Jahrhundert“ (ETHIOMAP)

Ziel des Forschungsprojekts ist die systematische Erfassung, Klassifikation und Analyse von in der Äthiopien-Forschung vielfach unbekannten historischen Karten aus und zu Äthiopien...mehr

Karten – Meere. Für eine Geschichte der Globalisierung vom Wasser aus

Der transdisziplinär ausgerichtete Forschungsverbund zielt darauf ab See- und Meereskartenbestände exemplarisch zu erschließen, zu erforschen und die Ergebnisse einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen…mehr

To top

Laufende Postdoc-Projekte

Annexionen und Sezessionen im Zeitalter des globalen Kalten Kriegs

Ziel des Projekts ist es, eine neue Perspektive auf die Konflikte des globalen Kalten Kriegs zu entwickeln und so einen Beitrag zur Erforschung der internationalen Ordnung nach dem Zweiten Weltkrieg zu leisten. Mit der Untersuchung von Annexionen und Sezessionen widmet sich die Studie Verstößen gegen ein Grundprinzip der Vereinten Nationen...mehr

The Other Global Germany: Transnational Criminality and Deviant Globalization in Germany

This project will rethink Germany’s place in the world by examining the history of its “deviant globalization,” and how its role in global networks of illicit obscenity, financial fraud, and traffic in humans, arms, and narcotics has evolved over the long 20th century...more

To top

Laufende Promotionsprojekte

„…das Unternehmen, die Narren zu heilen…“ – Zur Herstellung und Funktion der Kategorie Heilung im Kontext der psychiatrischen Praxis der Heil- und Pflegeanstalt Sonnenstein in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts

„Irren ist heilbar!“ So lautete das Credo der noch jungen psychiatrischen Wissenschaften zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Europa. Diese Heilungsmaxime verfolgte man auch im Königreich Sachsen, als dort 1811 die erste staatliche Heilanstalt im deutschsprachigen Raum eröffnet wurde. Ziel des Projektes ist es, durch die Untersuchung des Konzepts Heilung, Aussagen über die Konstitution bürgerlicher Selbstbilder und Gesellschaftsideale in einer Zeit der wirtschaftlichen und sozialen Umbrüche zu treffen…mehr

Grenzgänger und Grenzobjekte: Karten und wissenschaftliche Sammlungen der deutschen Palästinaforschung 1877-1929

Aufbauend auf den Arbeiten von Haim Goren und Markus Kirchhoff fragt dieses Projekt nach der Medialiät der Palästinaforschung. Besonders Übersetzungs- und Aneignungsprozesse lokalen Wissens der einheimischen Bevölkerung, internationale Wissenschaftskooperation und Wissenstransfers zwischen Protestanten und deutschsprachiger zionistischer Bewegung werden herausgestellt...mehr

’Islands of Sovereignty’ – Labour, Recruitment and Command in German East Africa

Taking a closer look on each working site of the individual ‘Islands of Sovereignty’, this research project attempts to illustrate further the areas of conflict regarding the labour of all protagonists involved at a working site. The agenda and agency not only of the colonizers, but also of the colonized, are to be investigated...more

Deutscher Osten, Polnischer Westen. Zur Konstruktion deutsch-polnischer Räume in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts – Eine Wissensgeschichte (Arbeitstitel)

Das Projekt untersucht, auf welche Weise von Geographen, Kartographen und Ethnologen vermeintlich homogene Räume hergestellt und diese als politische Aussagen popularisiert wurden. Dabei wird die Wissensproduktion zu thematischen Karten und ethnographischen Objekten deutscher und polnischer Verlage, Museen und Institutionen analysiert…mehr

Frauenhandel, Sklaverei, Sexarbeit: Transnationale Politiken über "sexuelle Arbeit" in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts

Gegenstand des Promotionsprojektes sind transnationale Politiken und Debatten über jene Formen „sexueller Arbeit“, die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts als „Prostitution“ und „Frauenhandel“ beschrieben wurden. Untersucht wird die Zeit seit Gründung der Vereinten Nationen (1945) bis zur vierten Weltfrauenkonferenz in Peking (1995). Ausgangspunkt des Forschungsprojektes ist die im Jahre 1949 durch die Vereinten Nationen verabschiedete „Konvention zur Unterbindung des Frauenhandels und der Ausnutzung der Prostitution anderer“…mehr

Die Vertragsarbeiterpolitik der DDR. Interessen – Konzeptionen – Entwicklung

Das Projekt untersucht die Vertragsarbeiterpolitik der DDR im Kontext der Konkurrenz zur Bundesrepublik sowie in Relation zum wachsenden Nord-Süd-Antagonismus. Darüber hinaus gilt das Interesse auch der Geschichte des Verhältnisses von Staat und Gesellschaft in der DDR, wobei zugleich transnationale Bezüge einbezogen werden…mehr

To top

Abgeschlossene Forschungsprojekte

Kontroverse Gewalt. Die imperiale Expansion in der englischen und deutschen Presse vor dem Ersten Weltkrieg

In der Zeit von 1896 bis 1911 waren Militäreinsätze in der außereuropäischen Welt ein stets präsentes Thema in der deutschen und englischen Presse. Aufgrund der stetig an Schärfe zunehmenden Konkurrenz der ‚Mächte‘ verfolgten die Zeitungen die Interventionen in den noch zwischen den europäischen Staaten umstrittenen Regionen der Welt mit großer Anspannung. Das Projekt untersuchte die mediale Darstellung dieser Militäreinsätze…mehr

Karten des Krieges. Die deutsche Kartographie im Ersten Weltkrieg

Das Projekt untersucht die Entwicklungslinien der deutschen Kartographie im Verlauf des Ersten Weltkrieges anhand der Aspekte von Produktion und Konsumption. Dabei stehen vor allem die Fragen nach neuen Produktionsstrukturen, neuen Kartentypen und der Nutzung von Karten im Fokus...mehr

The End of the New Order: Global Policies on Media and Means of Communication at UNESCO 1960s to 1980s

Located in the field of a new international history, the project relates to the recent rediscovery of the “new order”-discourses of the 1970s. With its emphasis on the role of international organizations as well as on the voice of political actors of the Global South, it enriches our historic understanding of the processes of decolonization or globalization and complicates our notion of the Cold War and the post-Cold War order…more

To top

Navigation

Toolbox

User menu and language choice