University of Erfurt

Globalgeschichte des 19. Jahrhunderts

Annika Dörner, M.A.

Kontakt

Forschungszentrum Gotha der Universität Erfurt
Schloßberg 2
99867 Gotha

Curriculum Vitae

Seit Februar 2019
Promotionsstipendiatin, EPPP-Nachwuchskolleg „Wissensgeschichte der Neuzeit“, Forschungszentrum Gotha der Universität Erfurt

September 2018 – Februar 2019
Studentische Hilfskraft für den International Tracing Service, Bad Arolsen

Juli 2018 – August 2018
Wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität Kassel 

Juli 2017 – September 2018
Redaktion der Fachzeitschrift Historische Anthropologie

September 2016 – Juni 2017
Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Assistenz des Lehrstuhls für Neuere Geschichte (Prof. Dr. Rebekka Habermas) am Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte Göttingen

Februar 2014 – August 2016
Studentische Hilfskraft am Lehrstuhl von Frau Prof. Dr. Rebekka Habermas

Oktober 2013 – Juni 2016
Master of Arts in Geschichte an der Georg-August-Universität Göttingen

Oktober 2009 – Oktober 2013
Bachelor of Arts in Geschichte sowie Anglistik an der Georg-August-Universität Göttingen, 2011 Erasmus-Aufenthalt an der Royal Holloway University of London

Forschungsschwerpunkte

Kindheit/Jugend

Kolonialgeschichte

New Imperial History

Projektbeschreibung

Koloniale Ausstellungen

Das Dissertationsprojekt beschäftigt sich mit kolonialen Ausstellungen in der Provinz zwischen 1884 und 1933. Es ist dabei an der Schnittstelle von Kolonial- und Regionalgeschichte angesiedelt und fokussiert darauf, am Beispiel verschiedener lokaler Ausstellungen jeweils für die regionalen Kontexte spezifische Ausformungen kolonialer Vorstellungen und ihrer Präsentation herauszuarbeiten und diese auch auf ihre Bedeutung für Konstruktionen von regionaler wie nationaler Identität zu befragen. So sollen Zentrum-Peripherie-Narrative, die die Forschung des kolonialen Projekts in Deutschland dominieren, zugunsten eines Polyzentrismus dekonstruiert werden. Daher sind auch bewusst die Perspektiven und Praktiken verschiedener an den Ausstellungen und ihrer Realisierung beteiligten Akteure miteinzubeziehen. Zudem erlaubt der Untersuchungszeitraum, der Kaiserreich und Weimarer Republik gleichermaßen in den Blick nimmt, neue und bisher kaum erforschte Perspektiven auf Kontinuitäten und Brüche in der deutschen Kolonialgeschichte.

Lehrveranstaltungen

WiSe 2016/17: Proseminar: Deutsche Kolonialgeschichte (mit Exkursion zur Sonderausstellung „Heikles Erbe“ im Landesmuseum Hannover), Georg-August-Universität Göttingen, Lehrstuhl für Neuere Geschichte

WiSe 2016/17: Workshop zum Thema „Genozid“ in Kooperation mit mit Prof. Dr. Martin Tamcke und mit der Regionalgruppe der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) 

Vorträge

Abenteuer, Unterhaltung und Wissen aus Kolonie und Übersee. Das Koloniale in Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen, 1910-1933

gehalten auf dem Workshop „Kindheitsgeschichte(n) – Grenzen mit- und überdenken“ in Hildesheim vom 25. – 26. Januar 2019

 

Sammeln, ausstellen, anschauen. Dinge des Wissens, der Werbung und der Unterhaltung auf der völkerkundlichen Ausstellung der Rheinischen Mission

gehalten auf dem Workshop Wissensdinge in Gotha vom 30. Juni – 1. Juli 2016

 

„Von einer seltsamen Missionsreise“. Die völkerkundlichen Ausstellungen der Rheinischen Mission

gehalten auf dem Workshop „New Approaches to Mission History“ in Fribourg (Schweiz) vom 17. –18. Juni 2016

Publikationen

„Von einer seltsamen Missionsreise“. Die poetics und politics einer Ausstellung, in: Linda Ratschiller/Karolin Wetjen: Verflochtene Mission. Perspektiven auf eine neue Missionsgeschichte, Köln – Weimar – Wien 2018, S. 141–162.

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