University of Erfurt

Globalgeschichte des 19. Jahrhunderts

Profil

Globalgeschichte verweist auf ein wachsendes Forschungsfeld, das vielfältige Themen sowie methodische Debatten und theoretische Positionierungen einschließt. Das Interesse gilt zunächst Verflechtungen und Transfers zwischen den Weltregionen, der Geschichte bestimmter Phänomene in ihren unterschiedlichen Kontexten und globalen Bezügen sowie Prozessen der Globalisierung und Repräsentationen von Globalität. Häufig eint die verschiedenen Ansätze der Versuch, ältere eurozentrische Formen der Weltgeschichtsschreibung zu überwinden und die Bedeutung nichteuropäischer Regionen – auch für die Geschichte Europas – historiographisch in den Fokus einer neu zu denkenden „Allgemeinen Geschichte“ zu rücken.

Im Rahmen einer engen Kooperation und im Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern der Area Histories liegen die Schwerpunkte unserer Forschung im Bereich der neueren Wissensschafts- und Wissensgeschichte, in der Imperial- und Kolonialgeschichte sowie in der Internationalen Geschichte, die wir globalhistorisch zu wenden suchen. Methodisch sind wir an Fragen der Praxeologie, der Raum- und Kartographiegeschichte, der Visuellen Geschichte sowie historischer Maßstäblichkeit interessiert.

Kooperationen

Die Professur ist eng verbunden mit dem Forschungszentrum Gotha sowie mit dem Erfurter Promotions- und Postdoktorandenprogramm „Wissensgeschichte der Neuzeit“. Ein gewichtiger Teil unserer Forschung und Lehre bezieht sich ferner auf Arbeiten mit der Sammlung Perthes.

Weitere Forschungskooperationen:

Forschungsgruppe „Freiwilligkeit“

Forschungsgruppe „Verräumlichung und Kulturtechniken“

Erfurter RaumZeit-Forschung

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