University of Erfurt

Sammlungsbezogene Wissens- und Kulturgeschichte

Lehrveranstaltungen WiSe 2019/2020

Geschichte, Theorie und Praxis des Sammelns

Dr. Benjamin Steiner   

Seminar (6 LP) 

M SWK 2019 M01#01 

Freitag, 10:00-12:00

LG 4 | D08

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Paläographie des Mittelalters und der Neuzeit

Prof. Dr. Sabine Schmolinsky 

Seminar (3 LP)

M SWK 2019 M02#01

Dienstag, 12:00-14:00

LG 2 | 305

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Digitale Technologien

Prof. Dr. Susanne Rau, Dr. Jörg Behrens, M.A. Stephan Tröbs, 
Dipl. Des. Britta Hübner, Dr. Hendrikje Carius

Seminar (3 LP)

M SWK 2019 M02#02

ab 1.11.2019 Freitag, 14:00-18:00

LG 4 | D07

Das Seminar ist in mehrere Abschnitte unterteilt, die von unterschiedlichen Lehrenden verantwortet werden. Der definitive Seminarablaufplan wird spätestens in der STET-Woche ausgegeben.

Die erste Sitzung (1.11.2019) dient zur Einführung, der Erläuterung des Seminarablaufs und beinhaltet eine Diskussion zu "open access" und "sozialen Medien" in der Wissenschaft (auf Basis von Lektüren).

Die zweite und dritte Sitzung finden an der FH Erfurt statt und beinhalten sowohl eine theoretische als auch eine praktische Einführung in die Fotografie.

Den vierten Teil bildet ein Blockseminar beim Museumsverband Thüringen e.V. Das Blockseminar soll einen Einblick in die EDV-gestützte Dokumentation musealer Objekten geben. Der Fokus liegt hier vor allem auf der praktischen Arbeit bei der Objektdokumentation. Die Teilnehmer bekommen im ersten Drittel der Veranstaltung die Objektdigitalisierung und Bildbearbeitung nähergebracht. Gerne können hierzu kleine Objekte bis max. 30 cm mitgebracht werden. Im zweiten Drittel schließt sich die Objekterfassung mit Hilfe des Dokumentationssystems digiCULT.web an. Die bereits fotografierten Objekte werden hier ausführlich unter Anleitung der Dozenten von den Teilnehmern inventarisiert. Abschließend soll über die Chancen einer Objektpublikation / Veröffentlichung der Sammlungen in wissenschaftlichen Portalen kritisch diskutiert werden.

Die fünfte Sitzung beinhaltet eine Einführung in die Grundlagen der Bildbearbeitung und Photoshop. Hier geht es zunächst um die Eigenschaften des digitalen Bildes; anschließend um die Möglichkeiten der Bearbeitung und Optimierung digitaler Bilder.

Die sechste Sitzung führt in einem ersten Teil grundlegend in das Thema „Digitale Edition“ als Teilbereich der Digital Humanities ein (Definition, Methoden, Technologien, Standards, Best Practice-Beispiele, Perspektiven). Im zweiten Teil erfolgt eine kurze Einführung und Praxisübung mit der Open-Source-Software „Transkribus“ zur Transkription sowie automatisierten Erfassung historischer Dokumente, um die Grundprinzipien der digitalen Editorik praktisch nachzuvollziehen.

Die Teilnehmer/innen werden daher gebeten, ein eigenes Notebook mitzubringen. Die Software sollte bereits vor dem Workshop auf den Notebooks installiert sein. Der Download ist von folgender Webseite möglich: https://transkribus.eu/Transkribus/.

Die historische Quelle, die Grundlage für die Editionsübung sein wird, ist bereitgestellt unter: https://dfncloud.uni-erfurt.de/s/Xx5wiPZbqitcJBA.

Die jpg-Dateien des handschriftlichen Briefes werden in Transkribus hochgeladen. Anleitung zum Download und die ersten Schritte bei der Nutzung von Transkribus: https://transkribus.eu/wiki/images/c/cf/Transkribus_in_10_Schritten.pdf

Benutzer-Wiki mit weiterführenden Informationen: https://transkribus.eu/wikiDe/index.php/Hauptseite

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Einführung in die präventive Konservierung

Dipl. Rest. Karin Kosicki 

Vorlesung (3 LP)

M SWK 2019 M02#03

17.10.2019, Donnerstag 16:00-20:00 (entfällt wegen Krankheit)

24.10.2019, Donnerstag 16:00-20:00 (entfällt wegen Krankheit)

07.11.2019, Donnerstag 16:00-20:00

14.11.2019, Donnerstag, 16:00-20:00

Findet an der FH statt (Gebäude 1, Erdgeschoss, Raum 11)

 

Ersatztermine:

30.10.2019, Mittwoch 16:00-18:00, Raum 08

06.11.2019, Mittwoch 16:00-18:00, Raum 08

 

Die Vorlesung zur präventiven Konservierung führt zunächst in das Thema der Schadensprävention ein. Es werden wesentliche Inhalte zur Raumklimatisierung, zu Ausstellungsvitrinen und zur Bauinstandhaltung vermittelt. Darüber hinaus soll erlernt werden, wie Kunst- und Kulturgut präsentiert, transportiert und gelagert wird.

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Zwischen Handel und Herrschaft. Die Ostindienkompanien in der Frühen Neuzeit

PD Dr. Susanne Friedrich 

Seminar (6 LP)

M SWK 2019 M04#01

Mittwoch, 10:00-12:00

LG 2 | 306

Die frühneuzeitliche europäische Expansion nach Asien wurde von ‚long-distance corporations‘ getragen. Neben den entstehenden Staaten waren dies vor allem die großen privatwirtschaftlich finanzierten Handelskompanien. Diese waren institutionell betrachtet mit Souveränitätsrechten ausgestattete Aktiengesellschaften. Doch, die größten unter ihnen, wie der englischen East India Company oder der niederländischen Vereenigde Oostindische Compagnie, kombinierten Handelsimperium und Kolonialherrschaft. Sie traten je nach lokalem Kontext entweder als einfache Händler oder als Herrschende auf. Wo sie Herrschaftsrechte wahrnahmen, unterschieden sich ihre Praktiken auf den ersten Blick kaum von denen anderer Kolonialmächte. Ihre leitenden Motive aber waren grundlegend andere. Das Seminar wird sich diesen Kompanien aus wirtschaftshistorischer, politischer, organisatorischer und institutioneller Perspektive nähern und dabei auch in den Blick nehmen, was diese Konstruktion für das Handeln der Kompanien in ihren Heimatländern bedeutete. Umgekehrt ist aber auch zu fragen, wie die Existenz solcher Kompanien in Europa gesehen wurden. Waren sie ein ‚Staat im Staat‘ oder sind sie als Company-state (Philip Stern) zu beschreiben oder waren sie vielleicht etwas ganz anderes?

Diese Lehrveranstaltung wird im Master Geschichte transkulturell für folgende Schwerpunkte angerechnet: EG

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Karten-Meere. Ein Forschungsseminar zur Arbeit mit historischen See- und Meereskarten

Prof. Dr. Iris Schröder, Dr. Felix Schürmann 

Seminar (6 LP) 

M SWK 2019 M04#01

A Woche (ab 17.10)

Donnerstag, 08:00-12:00

Findet im Seminarraum der Forschungsbibliothek Gotha statt 

In Europe and European-influenced regions, both perceptions and imaginations as well as prac-tices of using the oceans profoundly changed during the nineteenth and twentieth centuries. The systematic mapping of coasts, river estuaries, islands, bays, anchorages and hazardous sea areas across the globe in accordance with the precision requirements of physical geography con-stituted a decisive prerequisite for this process. In their function as navigational instruments, nautical charts created in this context enabled the formation of new ship connections across the oceans and promised relative controllability of potential dangers of shipping. The modern car-tography of the oceans, however, contributed not only to the change of perceptions of the sea, but also of world views: By registering, modeling, and representing transoceanic movements, connections, and spatial relationships, maps shaped the formation of new perspectives on the world as an ubiquitously entangled and thus global space of possibilities.

In the light of this dual function, this class discusses the significance of the cartography of the oceans for the history of globalization(s) as well as for the development Roland Robertson de-scribed as »the intensification of the consciousness of the world as a whole« . The class will take place in the rooms of the Gotha Research Centre and the Perthes Collection Gotha and will mainly consist of critical engagement with maps stored there.


Im Anschluss an das Seminar kann ein Praktikum entweder in der Sammlung Perthes Gotha oder im Deutschen Schiffahrtsmuseum Bremerhaven absolviert werden:

https://www.dsm.museum/

https://www.uni-erfurt.de/sammlung-perthes/

Diese Lehrveranstaltung wird im Master Geschichte transkulturell für folgende Schwerpunkte angerechnet: EG, NAG, WAG.

Literatur:

  • Angelika Epple. »Globalisierung/en, Version: 1.0.« Docupedia-Zeitgeschichte, 11.06.2012. http://docupedia.de/zg/epple_globalisierung_v1_de_2012.
  • Alexander Kraus & Martina Winkler Eds. Weltmeere: Wissen und Wahrnehmung im langen 19. Jahrhundert. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2014.
  • Mark Monmonier Eds. The History of Cartography, Vol. 6: Cartography in the Twentieth Century. Chicago: University of Chicago Press, 2015.
  • Roland Robertson. Globalization: Social Theory and Global Culture. London: Sage, 1992.

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Mappings: Neue Raum- und Karthographiegschichte

Prof. Dr. Iris Schröder | Dr. Felix Schürmann

Seminar (6 LP) 

M SWK 2019 M04#01

M SWK 2019 M05#01

Donnerstag, 14:00-16:00

Findet im Seminarraum der Forschungsbibliothek Gotha statt

Das Perthesseminar richtet sich an fortgeschrittene Studierende, die im Rahmen ihrer Masterarbeit oder einer anvisierten Promotion eigene Forschungen zur Sammlung Perthes begonnen haben. Ziel der Veranstaltung ist es, mit den unterschiedlichen Beständen der Sammlung weiter vertraut zu werden, überdies sollen die methodischen Herausforderungen der sammlungsbezogenen Forschung mit Schwerpunkt auf der Sammlung Perthes im Mittelpunkt stehen. Promovierende sind ebenso wie Postdocs herzlich willkommen. Aus Anlass des neuen Forschungsverbunds zum Thema „Karten-Meere“ interessieren in diesem Semester die Verschränkungen zwischen maritimer Geschichte und Kartographie.

Diese Lehrveranstaltung wird im Master Geschichte transkulturell für folgende Schwerpunkte angerechnet: EG, NAG, WAG

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Kolloquium zu laufenden Abschluss- und Qualifikationsarbeiten in der Neueren Geschichte

Prof. Dr. Susanne Rau

Kolloquium (6 LP)

M SWK 2019 M04#02

M SWK 2019 M15#02

Mittwoch, 18:00-20:00

LG 4 | D07

Das Kolloquium bietet Gelegenheit zur Präsentation und Diskussion Ihrer laufenden Forschungsarbeiten. In einzelnen Sitzungen werden wir Vorträge auswärtiger Gastreferenten hören und diskutieren. Bitte melden Sie sich spätestens in der ersten Semesterwoche mit Ihrem Projekt oder Teilnahmeinteresse an. Als Student/in eines Masterprogramms sollten Sie das Seminar belegen.

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EPPP-Kolloquium Wissensgeschichte der Neuzeit

Prof. Dr. Iris Schröder

Kolloquium (6 LP)

M SWK 2019 M04#02

A Woche (ab 17.10)

Donnerstag, 17:00-19:00

nach Vereinbarung

Im Kolloquium werden laufende Forschungsarbeiten zur Wissensgeschichte der Neuzeit diskutiert, vornehmlich im Rahmen des gleichnamigen Nachwuchskollegs (https://www.uni-erfurt.de/forschungszentrum-gotha/nachwuchskolleg/). Fortgeschrittene BA- und Masterstudierende der Universität Erfurt sind zu allen Veranstaltungen herzlich willkommen. Für Studierende der Masterstudiengänge Geschichtswissenschaften und Sammlungsbezogene Wissens- und Kulturgeschichte gibt es die Möglichkeit, nach vorheriger Absprache einen qualifizierten Studiennachweis zu erwerben. 

Die Veranstaltung findet im Forschungszentrum Gotha statt. 

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Kolloquium Globalgeschichte

Prof. Dr. Iris Schröder

Kolloquium (6 LP)

M SWK 2019 M04#02

nach Vereinbarung

Im Kolloquium werden neben gemeinsamer Textlektüren laufende Forschungsarbeiten zur Globalgeschichte zur Diskussion gestellt. Das Kolloquium findet in diesem Semester als Blockveranstaltung (Termin wird per E-Mail bekannt gegeben) statt. Fortgeschrittene BA- und Masterstudierende der Universität Erfurt sind herzlich willkommen. Für Studierende des Master Geschichtswissenschaften und des Masterstudiengangs Sammlungsbezogene Wissens- und Kulturgeschichte gibt es die Möglichkeit, nach vorheriger Absprache einen qualifizierten Studiennachweis zu erwerben. Bei Interesse wird um eine kurze Rücksprache in der Sprechstunde gebeten (Anmeldung bitte über bettina.waechter@uni-erfurt.de)

 

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Selbststudieneinheit zur Globalgeschichte

Prof. Dr. Iris Schröder

Selbststudieneinheit (6 LP)

M SWK 2019 M04#03

M SWK 2019 M05#03

M SWK 2019 M15#03

nach Vereinbarung

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Intellectual History: Forschungsseminar zur frühneuzeitlichen Wissens- und Kulturgeschichte

Benjamin Steiner

Seminar (6 LP)

M SWK 2019 M05#01

M SWK 2019 M16b#01

A Woche (ab 17.10)
Donnerstag, 10:00-12:00

Findet im Vortragssaal der Forschungsbibliothek Gotha statt

Schloßberg 2

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Forschungskolloquium zur Wissenschaftsgeschichte

Prof. Dr. Bernhard Kleeberg 

Kolloquium (6 LP)

M SWK 2019 M05#02

M SWk 2019 M15#02

M SWK 2019 M16b#02

Dienstag, 18:00-20:00

LG 1 | 219

Im Kolloquium besprechen wir aktuelle Ansätze aus dem Bereich der Wissenschaftsgeschichte. Dazu hören wir ReferentInnen, lesen gemeinsam Texte und diskutieren eigene Ar¬beiten. Das Kolloquium wendet sich ausdrücklich auch an Teil¬neh¬merIn¬nen anderer Disziplinen. Um An¬mel¬dung wird gebeten. Die Texte können im entsprechenden Moodle-Ord¬ner heruntergeladen oder angefragt wer¬den (friedrich.cain@uni-erfurt.de bzw. bernhard.kleeberg@uni-erfurt.de).

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Selbststudieneinheit zur Wissenschaftsgeschichte

Prof. Dr. Bernhard Kleeberg

Selbststudieneinheit (6 LP)

M SWK 2019 M05#03

M SWK 2019 M15#03

M SWK 2019 M16b#03

nach Vereinbarung

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Kampf um Gaia? Imperative zur Neuerfindung des Planeten

Dr. Hansjörg Bay 

Seminar (6 LP) 

M SWK 2019 M15#01

Dienstag, 14:00-16:00

LG 1 | 223

Nicht nur die ‚Fridays for Future‘-Bewegung setzt derzeit die Frage nach der Rettung der Welt auf die Agenda. Was aber ist die ‚Welt‘ und was genau soll gerettet werden? Der Titel des Seminars kombiniert den Titel eines Buches des französischen Soziologen Bruno Latour mit demjenigen eines Essays der US-amerikanischen Literaturwissenschaftlerin Gayatri Chakravorty Spivak. Beide beschäftigen sich mit dem aktuellen Zustand der Welt. Während jedoch Latour die Klimakatastrophe in den Mittelpunkt stellt, akzentuiert Spivak Fragen des menschlichen Zusammenlebens und der weltweiten Ungleichheit. Das Seminar situiert sich am Schnittpunkt beider Schwerpunktsetzungen und geht zugleich über sie hinaus, indem es die zugrundeliegenden Begriffe, Vor- und Darstellungen von ‚Welt‘ thematisiert. Wie und mit welchen Mitteln wurde und wird ‚Welt‘ in der europäischen Neuzeit und besonders den letzten Jahrzehnten konzeptualisiert, imaginiert und visuell oder sprachlich (re)präsentiert? Welche kulturellen Codierungen und affektiven Besetzungen waren und sind im Spiel, wenn beispielsweise vom ‚Blauen Planeten‘ oder der ‚Mutter Erde‘ geredet wird, und welche Konsequenzen haben diese? Welche alternativen Entwürfe wären denkbar, und wie müsste ein Verständnis von ‚Welt‘ beschaffen sein, das den ökologischen und politischen Herausforderungen unserer Gegenwart gerecht wird?

 

Gelesen und diskutiert werden neben literarischen, philosophischen und kulturwissenschaftlichen Texten auch aktuelle Manifeste und Stellungnahmen. Lektürevorschläge der TeilnehmerInnen sind willkommen (am besten vorab an hansjoerg.bay@uni-erfurt.de).

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Selbststudieneinheit zur Geschichte und Anthropologie des Raums

Prof. Dr. Susanne Rau

Selbststudieneinheit (6 LP)

M SWK 2019 M15#03

nach Vereinbarung 

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Selbststudieneinheit zur Mittelalterlichen Geschichte

Prof. Dr. Sabine Schmolinsky 

Selbststudieneinheit (6 LP)

M SWK 2019 M15#03

M SWK 2019 M17#03

nach Vereinbarung 

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Kunst des Zeichnens um 1800 - Wen interessiert's?

Cornelia Nowak 

Seminar (3 LP)

M SWK 2019 M16a#01

Montag, 16:00-18:00

LG 1 | 219

Die Ausstellung im Angermuseum Erfurt „Aufmunterung zur Kunst. Bartholomäus Bellermann und Heinrich Dornheim – Kunst in Erfurt um 1800“ bietet Gelegenheit, künstlerische Zeichentechniken zu studieren und dabei Original und Kopie voneinander unterscheiden zu lernen. Zugleich thematisiert das Seminar Kunstproduktion und –rezeption im Erfurt des frühen 19. Jahrhundert. Kuratorische Fragen und Zielstellungen der Ausstellungsproduktion stehen im Zentrum der Veranstaltung.

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Theorien der Kunst

Prof. Dr. Bärbel Frischmann 

Seminar (3 LP)

M SWK 2019 M16a#01

Donnerstag, 12:00-14:00

LG 4 | D04

 

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Selbststudieneinheit zur Kunstgeschichte

Prof. Dr. Martin Eberle 

Selbststudieneinheit (3 LP)

M SWK 2019 M16a#03

nach Vereinbarung 

Im Mittelpunkt stehen dabei die vielfältigen Kasseler Sammlungen, die historisch viele Bezüge auch zu Gotha aufweisen, was somit eine hervorragende Ergänzung darstellt. Empfohlen wird dabei im Zuge einer Selbststudieneinheit, dass man sich mit dem Thema „Wasser“ auseinandersetzt, da wir hierzu – mit allen Sammlungen, von der Antike, über die Volkskunde, die Ur- und Frühgeschichte, die Schatzkammer, die Gemäldesammlung bis hin zur Sammlung 21. Jahrhundert – ein großes Ausstellungsprojekt planen.

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Einführung in die Kirchengeschichte

Dr. Martin Fischer, Fabian Sieber

Vorlesung (3 LP)

M SWK 2019 M17#02

Donnerstag, 18:00-20:00

Domstraße 10 | SR 2

Mittlere und Neuere Kirchengeschichte: In der Einführungsveranstaltung lernen Sie einige zentrale Themen der 2000jährigen Christentumsgeschichte kennen, die auch in der Öffentlichkeit teilweise für Aufregung sorgen, indem sie skandalisiert wurden. Hier ist eine historische Kontextualisierung vonnöten. Zudem werden wir uns mit dem historischen Methodenspektrum beschäftigten und uns anschauen, was eine Quelle ist und wie man sie angemessen beschreibt und interpretiert.

Alte Kirchengeschichte: Entwicklung des Mönchstums

Die monastische Tradition prägt das christliche Leben in Ost- wie Westkirche seit Jahrhunderten. Diese Tradition nachzuvollziehen und zu rekonstruieren ist Ziel dieser Veranstaltung. Ausgangspunkt sind dabei natürlich die ägyptischen Mönchsväter, die diese Lebensweise im vierten Jahrhundert entwickelt haben – aber auch ihre Nachahmer in der Westkirche, die nur wenige Jahrzehnte später begannen den Vorbildern nach zu eifern werden in den Blick genommen. Mit der Iro-Schottische Tradition und Beda Venerabilis endet die Darstellung.

Literatur für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte:

  • Franz Xaver Bischof u.a. (Hg.), Einführung in die Geschichte des Christentums, Freiburg 2014: Bitte besorgen! Volker Sellin, Einführung in die Geschichtswissenschaft, Göttingen 2008; Christoph Markschies, Arbeitsbuch Kirchengeschichte, Tübingen 1995 (umfassendes Methodenbuch); Roman Heiligenthal, Thomas M. Schneider (Hg.), Einführung in das Studium der Evangelischen Theologie, Stuttgart 2. Aufl. 2004.

    Literatur für Alte Kirchengeschichte:

  • Brox, N., Kirchengeschichte des Altertums, Düsseldorf 61998.
  • Dassmann, E., Kirchengeschichte (I. II/1. II/2), Stuttgart ³2012. 1996. 1999.
  • Frank, K. S., Lehrbuch der Geschichte der Alten Kirche, Paderborn ³2002.

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Staatsorganisationsrecht

Dr. Wito Schwanengel

Vorlesung (3 LP)

M SWK 2019 M18#01

Donnerstag, 12:00-14:00

KIZ | HS 1

KL 13.02.2020, Donnerstag 12:00-14:00

KL 03.02.2020, Donnerstag 12:00-14:00

 

Die Vorlesung führt in das Verfassungsrecht der Bundesrepublik ein und behandelt das Staatsorganisationsrecht. Im Mittelpunkt stehen dabei die politischen Grundentscheidungen des Grundgesetzes für Demokratie und Rechtsstaat, Bundesstaat und Sozialstaat. Diese werden auch im Hinblick auf ihre Bedeutung für die Verwaltungstätigkeit von Bund und Ländern gewürdigt. Ferner werden die Verfassungsorgane des Bundes, ihre Kompetenzen und ihr Verhältnis zueinander erörtert.

Der Besuch der parallel angebotenen Lehrveranstaltung "Juristisches Arbeiten" ist zum Verständnis der Vorlesung erforderlich.

Literatur:

  • Grundlagen: Martina Peuker/Frank Bätge, Staatsorganisationsrecht, 4. Aufl. 2018; Steffen Detterbeck, Öffentliches Recht im Nebenfach, 5. Aufl.2017 (mit weiteren Teilgebieten des Öffentlichen Rechts).
  • Vertiefung: Christoph Degenhart, Staatsrecht I - Staatsorganisationsrecht, 34. Aufl. 2018; Jörn Ipsen, Staatsrecht I - Staatsorganisationsrecht,30.Aufl.2018. 
  • Zudem ist eine Gesetzessammlung zum Staatsrecht erforderlich.

 

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Allgemeines Verwaltungsrecht

Univer.-Prof. Dr. Hermann-Josef Blanke 

Vorlesung (3 LP)

M SWK 2019 M18#03

Donnerstag, 10:00-12:00

AMG | 0012

KL 13.02.2020, Donnerstag 10:00-12:00

KL 05.03.2020, Donnerstag 10:00-12:00

Die Vorlesung führt in die Grundlagen des Allgemeinen Verwaltungsrechts,seine Prinzipien und Institute, namentlich anhand des Verwaltungsverfahrensgesetzes des Bundes, sowie in einige Grundzüge des Verwaltungsprozessrechts (VwGO) ein.

Die Vorlesungen in sowie die Übungen zu "Staatsorganisationsrecht" und "Grundrechte" sind notwendige Voraussetzungen für das Studium des Allgemeinen Verwaltungsrechts.

Literatur:

  • Maurer, Allgemeines Verwaltungsrecht, 19. Aufl. 2017.
  • Stern/Blanke, Verwaltungsprozessrecht in der Klausur, 9. Aufl. 2008.

 

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Übung zur archivischen Praxis

Dr. Steffen Arndt

Übung (3 LP)

M SWK 2019 M18#04

Mittwoch, 16:00-18:00

Die Veranstaltung findet im Staatsarchiv Gotha statt.

Die Übung soll ausgehend von der Theorie der Verwaltungs- und Rechtsgeschichte in die archivische Praxis einführen und grundlegende Tätigkeiten der Archive vermitteln. Es werden Fragen der Archivtheorie und -praxis behandelt sowie an praktischen Beispielen die Tätigkeit der Archivare erläutert. Dabei geht es um die Themen Überlieferungsbildung, archivische Erschließung, Einsatz von EDV und elektronische Erschließungsprogramme sowie Digitalisierung von Archivgut. Es sollen erste Erfahrungen im Archiv gesammelt und theoretisches Wissen in die archivische Praxis umgesetzt werden.

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