University of Erfurt

Neuere und Zeitgeschichte und Geschichtsdidaktik

Willkommen auf der Homepage der Professur für Neuere und Zeitgeschichte und Geschichtsdidaktik

Aktuelles

Herzlich Willkommen im Wintersemester 2019/20

Liebe Studierenden,

die Professur für Neuere und Zeitgeschichte heißt sie zum Wintersemester 2019/20 herzlich willkommen. Unter der Rubrik "Lehre" finden Sie auf dieser Webseite die von uns angebotenen Vorlesungen und Seminare. Neu in diesem Semester sind Seminare mit dem Schwerpunkt Public History, die sich unter anderem mit Zeitzeugenbefragungen beschäftigen. Zudem gibt es einige Veranstaltungen zum Thema Flucht und Asyl. Für Fragen zu Lehrveranstaltungen wenden Sie sich an Florian Wagner florian.wagner@uni-erfurt.de. Um mehr über Praktika zu erfahren, kontaktieren Sie Antje Schedel antje.schedel@uni-erfurt.de

Informationen zur Anmeldung von Masterarbeiten im Wintersemester 2019/20

Im Vorfeld der Anmeldung für eine Masterarbeit im Wintersemester 2019/20 muss ein Exposé vorgelegt werden, in dem Leitfragen, Ansatz und Methode, Quellen und ein Zeit- und Arbeitsplan für die Erarbeitung der Masterarbeit dargelegt werden (ca. 5 Seiten). Bitte schicken Sie das Exposé per email an christiane.kuller@uni-erfurt.de und vereinbaren Sie für die Besprechung einen Termin in den Sprechstunden (Eintragung für die Sprechstunden am Büro LG 4/118):

die Anmeldung der Arbeit im Studiengang Master of Education muss bis 9.8.2019 erfolgen, die Sprechstunde dafür findet am Mo 22.7.2019 16-18 Uhr statt (Exposé bis 1.8.2019 einsenden)

die Anmeldung der Arbeit im Masterstudiengang Geschichtswissenschaft muss bis 15.9.2019 erfolgen, die Sprechstunde dafür findet am Do 29.8.2019 16-18 Uhr statt. (Exposé bis zum 20.8.2019 einsenden)

Antrag auf Ausgabe des Themas der Masterarbeit (Link)

Going Public! Synergien in Bildung und Forschung durch Kooperation zwischen Gedenkstätten und Universitäten

Sehr herzlich wollen wir Sie zum Workshop  "Going Public! Synergien in Bildung und Forschung durch Kooperation zwischen Gedenkstätten und Universitäten" am 26. Juni 2019 von 14.30 – 17.30 Uhr in Lehrgebäude 1, Raum 118 einladen.

Das Historische Seminar wird ab dem Wintersemester einen neuen Studienschwerpunkt „Public History“ ausweisen. Dieser Workshop ermöglicht, sowohl innerhalb des Historischen Seminars als auch mit unseren außeruniversitären Partnern, wie der Gedenkstätte Bergen-Belsen, in einen Diskussions- und Planungsprozess einzutreten, wie wir diesen Schwerpunkt gestalten möchten. Folgenden Fragen soll sich der Workshop widmen: Wie soll das Feld Public History zukünftig in Lehre und Forschung verankert werden? Welche Angebote kann die Universität schaffen, um Studierende für die spätere berufliche Praxis anschlussfähig zu machen? Welche Interessen haben außeruniversitäre Partner an einer Kooperation mit der Universität? Wie können gewinnbringende Kooperationen mit außeruniversitären Einrichtungen geschlossen werden, die Synergien in den Feldern Forschung und Lehre hervorbringen? Um Anmeldung wird gebeten unter E-Mail: karen.baehr@uni-erfurt.de.

Im Anschluss an den Workshop wird um 18.15 Uhr ein Abendvortrag von Dr. Jens-Christian Wagner (Stiftung niedersächsische Gedenkstätten/Gedenkstätte Bergen-Belsen) zum Thema „Erkenntnis statt Bekenntnis: Gedenkstätten und Public History“ in Lehrgebäude 4, Raum D07, stattfinden. Dafür ist keine Anmeldung nötig.

Kolloquium des Forschungsprojekts „Diktaturerfahrung und Transformation“

Am 12. Juni 2019 findet von 18-20 Uhr in Lehrgebäude 4 Raum D07 das Kolloquium des Forschungsprojekts „Diktaturerfahrung und Transformation“ an der Universität Erfurt statt. Es werden Christian Fischer und Sandra Tänzer zum "Vom Gesinnungsunterricht zur Demokratieerfahrung: Die DDR in der Grundschule vor und nach 1989" vortragen.

Kolloquiumsprogramm im Sommersemester

Herzlich laden wir alle Interessierten ein, das Kolloquium des Lehrstuhls zu besuchen.

Das Programm zum Download

Workshop: „Staatliches Unrecht und seine Aufarbeitung in Deutschland“

Unter dem Titel: „Staatliches Unrecht und seine Aufarbeitung in Deutschland – zeitgeschichtliche, rechtshistorische, strafrechtlich-rechtsphilosophische und historisch-biografische Zugänge“ laden die Professur für Neuere und Zeitgeschichte und Geschichtsdidaktik an der Universität Erfurt und der Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Internationales Strafrecht und Rechtsphilosophie der Universität Regensburg vom 21. bis 23. Februar 2019 zu einem zeitgeschichtlichen Workshop nach Erfurt ein.

Alltag und Unrecht in der DDR sind in den Lebensgeschichten der ehemaligen Bürgerinnen und Bürger des untergegangenen deutschen Teilstaats oft auf komplexe Weise miteinander verwoben gewesen. Wie soll man, wie kann man die Diktaturerfahrung erinnern? Wie sind Systemgeschichte und Lebensgeschichte zu differenzieren, wie stehen sie in Beziehung zueinander? Welche verfassungs- und strafrechtlichen und welche geschichtskulturellen Probleme stellen sich bei der Aufarbeitung staatlichen Unrechts?

Der zeitgeschichtliche Workshop „Staatliches Unrecht und seine Aufarbeitung in Deutschland“ wendet sich an Studierende und Lehrkräfte der Fächer Recht, Geschichte und Politik und wird zeitgeschichtliche und juristische Perspektiven auf die Erfahrung und Verarbeitung von Unrecht in der ehemaligen DDR vorstellen und reflektieren. Im Rahmenprogramm findet auch ein Stadtspaziergang zu den „Orten der Friedlichen Revolution in Erfurt 1989“ statt.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Landesbeauftragten des Freistaats Thüringens zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, der Stiftung Ettersberg und dem Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM) statt.

Die Teilnahme ist kostenlos, jedoch sind die Plätze begrenzt, so dass um Anmeldung bis zum 8. Februar gebeten wird. Eine Teilnahme am gesamten Workshop ist nur nach dieser Anmeldung und erfolgter Bestätigung möglich.

Übrigens: Thüringer Lehrkräfte können sich in diesem Rahmen über das Fortbildungsportal des ThILLM für eine eintägige Fortbildung am Freitag, 22. Februar, anmelden (Programm von 8 Uhr bis 15.30 Uhr).

Download Programm

Die Berichterstattung des MDR: Video

 

 

Archiv 2019

Colloquium zur Zeitgeschichte des Christentums

Das Colloquium zur Zeitgeschichte des Christentums bringt Interessierte, Fachleute und bei historischen Ereignissen Beteiligte zu Austausch und Diskussion zusammen. Das Colloquium zur Zeitgeschichte des Christentums an der Universität Erfurt ist eine gemeinsame halbjährliche Veranstaltungsreihe der Professur für Neuere und Zeitgeschichte und Geschichtsdidaktik und der Professur für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit.

In der Gründungsveranstaltung Christen in DDR - Fotografien als Quelle möchten wir uns in einem Podiumsgespräch mit ausgewählten Fotografien Harald Kirschners auseinandersetzen, der öffentliche Kirchenfeiern ebenso wie den Gemeindealltag in der DDR dokumentierte. Was können wir in den Fotografien (nicht) sehen? Wie wirken sie? Wollen sie etwas bewirken? Bieten sie Projektionsflächen für das, was Betrachter/innen interessiert?

Ab 18 Uhr eröffnen wir eine kleine Ausstellung mit Fotografien Harald Kirschners, bei der wir gern mit unseren Gästen ins Gespräch kommen wollen.

Um 19 Uhr laden wir zu einer Podiumsdiskussion ein. Nach einem Grußwort von Dr. Babette Winter, Thüringer Staatssekretärin für Kultur und Europa, diskutieren:

  • Harald Kirschner (Leipzig)
  • Elena Demke (Berlin)
  • apl. Prof. Dr. Thomas Schneider (Koblenz)
  • Prof. Dr. Christiane Kuller (Erfurt)
  • Prof. Dr. Jörg Seiler (Erfurt)

Zur Gründungsveranstaltung unseres Colloquiums sind Sie herzlich eingeladen!

Ort und Zeit

13. Dezember 2018, 18 - 21 Uhr
Bildungshaus St. Ursula

(Trommsdorffstraße 29, 99084 Erfurt)

mehr zum Colloquium auf der Projektseite

Flyer zum Download

Das öffentliche Colloquium wird von einem wissenschaftlichen Workshop begleitet werden.

In diesem wollen die Veranstalter/innen mit auswärtigen Forschungspartner/innen Perspektiven und Potenziale der kirchlichen Zeitgeschichte des geteilten Deutschlands in den Blick nehmen und methodische wie quellenbezogene Probleme und Herausforderungen benennen. Zugleich sollen die Chancen des Wissenschaftsstandortes Erfurt ausgelotet werden.

Wie kann eine Zeitgeschichte des Christentums zwischen 1945 bis 1989 aussehen? Welche Herausforderungen und Hürden sind dabei zu beachten? Wie können bisher kaum beachtete Quellengattungen erschlossen werden?

Ort und Zeit

5. Februar 2019
Universität Erfurt

(Nordhäuser Str. 63, 99089 Erfurt)

Mehr zum Workshop

Kolloquium zur Zeitgeschichte und Geschichtsdidaktik 2018/19

Der Lehrstuhl lädt Sie herzlich zur Teilnahme am Kolloquium zur Zeitgeschichte und Geschichtsdidaktik ein.

Das Programm zum Download

Publikationsankündigung des Tagungsband "Gezähnte Geschichte. Die Briefmarke als historische Quelle"

Pierre Smolarski, René Smolarski und Silke Vetter-Schultheiß (Hg.): Gezähnte Geschichte. Die Briefmarke als historische Quelle, Göttingen 2019. (verfügbar auch als open-access-Publikation)

Sich mit Briefmarken zu befassen, sie zu sammeln, zu sichten und zu besprechen, gilt auch heute noch als eines der Standardbeispiele für das, was im alltäglichen Sprachgebrauch als Hobby bezeichnet wird. Den Status einer anerkannten Hilfswissenschaft der Geschichtswissenschaft hat die Philatelie, im Gegensatz zur Numismatik oder Heraldik, nie erreicht. Und obgleich mehrere Turns der Wissenschaftslandschaft diese doch hätten erfassen müssen, man denke etwa an den Iconic Turn, den Material Turn oder auch die entstehende Visual History, blieb die Philatelie und insbesondere die Briefmarke und deren Wert für die Geschichtswissenschaft bis heute nahezu unbeleuchtet. Der vorliegende Band versucht, dies zu ändern und führt in exemplarischen Analysen vor, wovon diese Kommunikationsmittel Zeugnis ablegen.

Dealing with stamps, collecting, studying and discussing them is still one of the standard examples of what is called a hobby in everyday language; a somewhat old-fashioned, outdated hobby for older men. In contrast to numismatics or heraldry, philately has never achieved the status of a recognized ancillary science of historical science. And although several turns of the scientific landscape would have had to capture them, such as the iconic turn, the material turn or the slowly developing visual history, philately and especially stamps and their value for historical studies have remained almost ignored to this day. This volume attempts to change this and presents exemplary analyses of what these means of communication testify to.

Verlagsinformationen

Christiane Kuller, last update: 5.10.2019

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