University of Erfurt

Neuere und Zeitgeschichte und Geschichtsdidaktik

Der Protestantismus in den ethischen Debatten der Bundesrepublik Deutschland 1949-1989: DFG-Forschergruppe

Der Protestantismus und die Debatten um den deutschen Sozialstaat

Der soziale Protestantismus in der Bundesrepublik Deutschland entwickelte seit den 1960er Jahren ein neues Profil. Gleichzeitig und in Wechselwirkung damit veränderten sich in der bundesdeutschen Gesellschaft Lebenswelten, Werte und Kultur grundlegend. In Auseinandersetzung mit den wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen und angesichts einer zunehmenden Verwissenschaftlichung der einschlägigen Debatten verabschiedete der Protestantismus zentrale Denkdispositionen, die teilweise bis in die Weimarer Zeit zurückreichten, und richtete sich inhaltlich und organisatorisch mehrheitlich neu aus. Die Leitperspektive lotet das Gewicht des sozialen Protestantismus in den Debatten um die Sozialordnung der Bundesrepublik aus und untersucht die Kommunikationskanäle, über die protestantische Stimmen im Prozess der gesellschaftlichen Selbstvergewisserung Einfluss nahmen.

Leitung des Teilprojekts: Prof. Dr. Christiane Kuller

Webseite des Projekts

Unterthemen und Bearbeitende

Alternde Gesellschaft und demografische Herausforderungen als Grundfragen der sozialen Gerechtigkeit im Spiegel der Debatten um die bundesdeutsche Sozialversicherung

Marius Heidrich, M.A.

Sozialer Protestantismus und der Wandel der Arbeitsgesellschaft

Dipl.-Inf. René Smolarski, M.A.

Subsidiarität des Sozialstaates und kirchliche Diakonie

Luise Poschmann, M.A.

 

 

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