PD Dr. Nicole Podschuweit

nicole.podschuweit@uni-erfurt.de

Vertretungsprofessorin (Institut für Medienforschung, TU Chemnitz); BMBF-Projektleiterin (Seminar für Medien- und Kommunikationswissenschaft)

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Lehrgebäude 4 / Raum 214

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Nordhäuser Str. 63
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Universität Erfurt
Philosophische Fakultät
Seminar für Medien- und Kommunikationswissenschaft
Postfach 90 02 21
99105 Erfurt

PD Dr. Nicole Podschuweit

Lebenslauf

Kurzvita

  • 10/2021 bis 03/2022:  Vertretung der Professur für "Kommunikations- und Medienwissenschaft" am Institut für Medienforschung der Technischen Universität Chemnitz
  • Seit 06/2021:  Leitung des Erfurter Teilprojekts im BMBF-Verbundprojekt „Journalist*innen und ihr Publikum im digitalen Zeitalter: Wechselseitige Erwartungen und ihre Folgen für Journalismus-Publikums-Beziehungen und öffentliche Meinungsbildung“ (Förderkennzeichen: 01UL2005C).
  • 2020:  Habilitation mit einer Monografie über „Die Rolle interpersonaler Kommunikation im Medienwirkungsprozess“ und Erlangung der Venia Legendi für das Fach Medien- und Kommunikationswissenschaft.
  • Seit April 2014:  Akademische Rätin im Lehrbereich für Empirische Kommunikationsforschung/Methoden bei Prof. Dr. Patrick Rössler an der Universität Erfurt (aktuell beurlaubt).
  • 10/2014 bis 06/2018:  Leitung des DFG-Projekts „Die Rolle interpersonaler politischer Kommunikation im Medienwirkungsprozess“ (Projektnummer: 256231860).
  • 2012:  Promotion zum Dr. phil. mit der Dissertation über „Wirkungen von Wahlwerbung im Kontext der aktuellen Medienberichterstattung“.
  • 2006 bis 2014:  Promotionsstipendiatin (Landesgraduiertenförderung) bzw. wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Hans Mathias Kepplinger (Professur für Empirische Kommunikationsforschung) am Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
  • 2000 bis 2006:  Studium der Publizistikwissenschaft (HF), Politikwissenschaft und Soziologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
  • *1981.

Preise und Auszeichnungen

  • 2. Preis für Internationalisierung der Universität Erfurt 2020/21 zur Würdigung meiner Verdienste als Koordinatorin des “Summer Program in Communications Erfurt” (SPICE)
  • 1. Preis für den besten kommunikationswissenschaftlichen Zeitschriftenaufsatz im Jahr 2019 für den Beitrag „Die Rolle der Massenmedien in Alltagsgesprächen. Ein Vergleich zweier verdeckter Feldbeobachtungen“ in der Publizistik durch die DGPuK
  • Auszeichnung der Magisterarbeit als „herausragende Untersuchung“ durch das Institut für Publizistik
  • Auszeichnung der Magisterarbeit mit dem Alumni-Examens-Award 2006 als „beste Magisterarbeit an der Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis“ durch die Alumni-Stiftung der Mainzer Publizisten

Mitgliedschaften

  • ComDigMed (interdisziplinären Forschergruppe „Communication and Digital Media“ der Universität Erfurt)
  • DFG-Netzwerk „Potenziale und Herausforderungen der Computational Communication Science am Beispiel von Online-Protest“
  • DGPuK
  • ICA
  • WAPOR

Weitere Tätigkeiten

  • Seit 2020:  Mittelbauvertreterin der Untersuchungskommission gemäß Ethikkodex der Universität Erfurt
  • 2015 bis 2021:  Koordinatorin des “Summer Program in Communications Erfurt“ (SPICE) in Kooperation mit der West Virginia University, der University of Texas at Austin und der University of Oklahoma
  • Seit 2014:  Mitglied der interdisziplinären Forschergruppe „Communication and Digital Media“ (ComDigMed) der Universität Erfurt
  • 2016 bis 2018:  Mittelbauvertreterin der Vergabekommission für Prae- und Post-Doc-Stipendien der Universität Erfurt
  • 2015 bis 2017:  Mittelbauvertreterin des Ausschusses für Haushaltsangelegenheiten der Universität Erfurt
  • 2009 bis 2012:  Koordinatorin des Kolloquiums für Magister- und Examenskandidaten am Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
  • Ausrichtung der Jahrestagung der DGPuK-Fachgruppe „Rezeptions- und Wirkungsforschung“ vom 26. bis 28. Januar 2017 in Erfurt (gemeinsam mit Claudia Wilhelm)
  • Mitorganisation der Jahrestagung der DGPuK-Fachgruppe „Visuelle Kommunikation“ vom 9. bis 21. November 2015 in Erfurt
  • Mitorganisation der 58. Jahrestagung der DGPuK vom 8. bis 10. Mai 2013 in Mainz

Forschung

Forschungsschwerpunkte

  • Interpersonale Kommunikation
  • Forschungsethik
  • Journalismusforschung
  • Medienwirkungsforschung
  • Methoden der empirischen Sozialforschung
  • Politische Kommunikation

Forschungskonzept

Meine Forschung ist seit Anbeginn durch die publizistikwissenschaftliche „Mainzer Schule“ und eine interdisziplinäre Ausrichtung geprägt. Sie widmet sich Fragestellungen von gesellschaftlicher Relevanz, die sowohl die Entstehungsbedingungen kommunikativer Botschaften aus der Kommunikatorperspektive als auch die Beschaffenheit ihrer Inhalte sowie deren Rezeption und Wirkung betreffen. Fachlich ist meine Forschung an der Schnittstelle zwischen Kommunikations- und Politikwissenschaft zu verorten, wobei ich mich zunächst vor allem mit Fragen der strategischen Kommunikation und Wirkungen der aktuellen Berichterstattung auf die Rezipienten befasst habe.

Bedingt durch meinen Wechsel an das Seminar für Medien- und Kommunikationswissenschaft der Universität Erfurt und die dortige Leitung neuer Forschungsprojekte sind soziale Kontexte und Prozesse zunehmend in den Fokus meiner Forschung gerückt. Theoretisch wie empirisch haben neben der Politikwissenschaft die Sozialpsychologie und die Ethnografie an Bedeutung für mich gewonnen. Meine aktuelle Forschung ist durch integrative theoretische Ansätze und Kombinationen verschiedener qualitativer wie quantitativer empirischer Methoden („mixed methods“) geprägt. Inhaltlich hat sich mein Portfolio u. a. um die interpersonale Kommunikation und die Journalismusforschung erweitert.

Einer postmodernen Forschungsethik folgend spielen alle Personen, die in meine Forschung involviert sind, eine zentrale Rolle für mich. Dementsprechend bin ich bestrebt, Untersuchungspersonen und studentische Hilfskräfte auf verschiedenen Stufen des Forschungsprozesses einzubinden und offen für ihre Anliegen und ihre Kritik zu sein. Dadurch möchte ich mich bewusst einer Forschung entgegenstellen, die ProjektmitarbeiterInnen als reine „Erfüllungsgehilfen“ betrachtet und Untersuchungspersonen zu anonymen Forschungssubjektiven und DatenlieferantInnen degradiert. Dies gilt auch dann, wenn sich der zwischenmenschliche Kontakt im Feld nicht zwangsläufig ergibt, unabhängig davon hergestellt werden muss, etwa bei Analysen von Social Media-Inhalten oder Online-Befragungen.

Forschungsprojekte

Aktuelle Projekte

Seit 05/2021 „Journalist*innen und ihr Publikum im digitalen Zeitalter: Wechselseitige Erwartungen und ihre Folgen für Journalismus-Publikums-Beziehungen und öffentliche Meinungsbildung“

Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (460.000 Euro Eigenanteil, 1,3 Millionen Euro Fördervolumen gesamt; Förderkennzeichen: 01UL2005C)

Projektpartnerinnen
Jun.-Prof. Dr. Helena Stehle (Westfälische Wilhelms-Universität Münster)
Dr. Hanne Detel (Eberhard Karls Universität Tübingen)

Kooperationspartnerin
Ass.-Prof. Dr. Claudia Wilhelm (Universität Wien)

Projektbeschreibung
Die verstärkte gegenseitige Sichtbarkeit im digitalen Zeitalter hat die Beziehungen zwischen Journalist*innen und ihrem Publikum grundlegend verändert. Positive Folgen der Interaktion können zunehmende Partizipation und Deliberation sein, negative Polarisierung und Medienfeindlichkeit. Angesichts dessen stellt sich die Frage, wie reziproke Erwartungen und deren Verletzung Journalismus-Publikums-Beziehungen beeinflussen. Sie stehen im Zentrum des vorliegenden Projekts, das in fünf aufeinander aufbauenden Befragungen von Journalist*innen und Publikumsteilnehmer*innen realisiert werden soll. Qualitative Leitfadeninterviews und Q-Sort-Befragungen beider Seiten dienen der Exploration und Typologisierung wechselseitiger Erwartungen, quantitative Befragungen von Publikumsteilnehmer*innen, Print- und Rundfunk- sowie Online-Journalist*innen der Erforschung möglicher Ursachen. Ziel des Projekts ist es, das Gelingen bzw. Scheitern von Journalismus-Publikums-Beziehungen zu erklären und Folgen für Meinungsbildung und Konsensfindung aufzuzeigen.

Das Erfurter Teilprojekt fokussiert die Publikumsperspektive und beleuchtet diese tiefgehend. Auf Basis intensiver Literaturarbeit und theoretischer Modellentwicklung werden die Erwartungen des Publikums an professionellen Journalismus und Interaktionen mit Journalist*innen mittels einer Online-Befragung von 1.000 Rezipient*innen erfasst. Ferner dient die Publikumsbefragung der Untersuchung möglicher Ursachen dieser Erwartungen und der Folgen, die ihre Enttäuschung bzw. Erfüllung haben kann. Ein in die Befragung implementiertes Conjoint-Design soll Aussagen über relative Einflüsse von Merkmalen massenmedialer Botschaften, ihrer Urheber*innen (Journalist*innen) und des Kontexts ermöglichen. In der Verantwortung des Erfurter Teilprojekts liegt darüber hinaus die Umsetzung qualitativer Leitfadeninterviews von Rezipient*innen und Journalist*innen. Die Interviews dienen als Vorstudie der quantitativen Befragungen des Publikums und der Journalist*innen.

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Seit 05/2021 „Neue Formen politischer Online-Werbung“

Gutachten im Auftrag für die medienanstalten - ALM GbR

Projektpartnerin
Prof. Dr. Stephanie Geise (Universität Bremen)

Projektbeschreibung
Die große Dynamik, mit der sich die Formen politischer Ansprache auf Social Media (weiter-)entwickeln und verändern, sowie hinzukommende neue Kanäle und Formate stellen die gegenwärtige Reglementierungspraxis vor große Herausforderungen. Ziele des Projekts sind (1) die Gewinnung empirisch basierter Erkenntnisse über aktuelle Formen politischer Online-Werbung sowie (2) ein besseres Verständnis der zugrunde liegenden Phänomene, aus denen sich Empfehlungen für handlungspraktische Maßnahmen ableiten lassen. Die Grundlage bildet eine Typologisierung politischer Online-Werbung bzw. werbeähnlicher Formen politischer Kommunikation. Ausgehend davon wurden seit Mai bereits über 2.500 Einzelbeiträge auf Social Media (u. a. Instagram, YouTube, TikTok) erfasst, eingeordnet und anhand einer qualitativen Inhaltsanalyse systematisch beschrieben. Auf eine Charakterisierung der Werbeformen auf den einzelnen Plattformen folgte eine Analyse plattformübergreifender Strukturen und Muster. Bezeichnend sind u. a. eine starke Personalisierung bis hin zur Intimisierung der Darstellungen; eine Dezentralisierung der Kommunikation institutionalisierter politischer Akteur:innen; pseudo-journalistische Formate, bei denen die Grenzen zwischen Werbung und Information verschwimmen; sowie Negative Campaigning, das auf Social Media besonders scharf ausfällt und von unterschiedlichsten Akteur:innen betrieben wird. Plattformübergreifend konnten wir eine hohe Intransparenz und mangelnde Kennzeichnung werblicher Angebote feststellen. Um unsere eigene Perspektive zu erweitern, legten wir ausgewählte, typische Beispiele und „Grenzfälle” politischer Werbung Expert:innen (u. a. Medienpädagogik, Influencer-Marketing) zur Beurteilung vor.

Abgeschlossene Projekte

10/2014–06/2018 "Die Rolle interpersonaler politischer Kommunikation im Medienwirkungsprozess"

Gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (340.000 Euro; Projektnummer: 256231860)

Kooperationspartner
Prof. Christiane Eilders (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)
Prof. Rüdiger Schmitt-Beck (Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung)

Projektbeschreibung
Die wegweisende People's Choice-Studie (Lazarsfeld, Berelson, und Gaudet, 1944) führte in den 1940er Jahren zu dem Schluss, dass interpersonale Kommunikation intensiver zur politischen Information genutzt wird als massenmediale und dass sie das Wahlverhalten stärker beeinflusst. Zwischenzeitlich haben die Massenmedien persönliche Gespräche als wichtigste politische Informationsquelle abgelöst. Die größere Persuasionskraft wird jedoch nach wie vor der interpersonalen Kommunikation zugeschrieben. Schmälern würde dies Persuasionswirkungen der Berichterstattung allerdings nur, wenn abweichende Darstellungen zwischen massenmedialer und interpersonaler Kommunikation empirisch häufig vorkämen. Umgekehrt ist anzunehmen, dass interpersonale Kommunikation Medienwirkungen verstärkt, wenn die Darstellung im Gespräch der Mediendarstellung entspricht. Hier setzt das geplante Forschungsprojekt an. Ziele des Projekts sind (1) die Entwicklung eines theoretischen Ansatzes, mit dem sich Effekte interpersonaler politischer Kommunikation auf Medienwirkungen erklären lassen und (2) die empirische Beantwortung der Frage, ob interpersonale Kommunikation Medienwirkungen auf politische Meinungen, Einstellungen und Verhaltensweisen eher verstärkt oder abschwächt. Verstärkende Wirkungen werden erwartet, wenn Medieninhalte im Gespräch wenig abgewandelt werden und wenn andere Gesprächsteilnehmer den Medienverweisen zustimmen. Abschwächende Wirkungen werden erwartet, wenn Medieninhalte im Gespräch stark verändert werden oder wenn andere Gesprächsteilnehmer einen Medienverweis ablehnen. Wie stark Medieninhalte im Gespräch verändert werden, hängt von der Funktion ab, die sie für die Gesprächsteilnehmer erfüllen. Dienen die Medieninhalte z.B. der Unterrichtung anderer Gesprächsteilnehmer über Fakten, werden sie vermutlich weniger stark abgewandelt, als wenn bestimmte Argumente und Sichtweisen gezielt aus der Berichterstattung ausgewählt werden, um andere von einer bestimmten Meinung zu überzeugen. Welche Funktion Medieninhalte haben und wie die Reaktionen auf Medienverweise ausfallen, hängt wiederum von Merkmalen der Berichterstattung, den einzelnen Gesprächsteilnehmern und der Gruppe im Gesamten ab. Empirisch umgesetzt wird das Projekt durch die Kombination einer nicht-teilnehmenden verdeckten Feldbeobachtung politischer Gespräche mit einer anschließenden Befragung der beobachteten Gesprächsteilnehmer sowie einer Analyse der von ihnen genutzten Medieninhalte.

Ergebnisse

Podschuweit, N. (2021). Medieninhalte im Gespräch. Eine Feldstudie. Wiesbaden: Springer VS.   https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-34872-4

Podschuweit, N. (2021). How ethical challenges of covert observations can be met in practice. Research Ethics. Published online first. DOI: 10.1177/17470161211008218
Podschuweit, N. (2019). Die Rolle der Massenmedien in Alltagsgesprächen. Ein Vergleich zweier verdeckter Feldbeobachtungen. Publizistik 64(3), 303-327. DOI: 10.1007/s11616-019-00506-1

Publikationen

Monographien

Podschuweit, N. (2021). Medieninhalte im Gespräch. Eine Feldstudie. Wiesbaden: Springer VS.   https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-34872-4

Podschuweit, N. (2012). Warum Wahlwerbung schaden kann. Wirkung von Parteienwerbung im Kontext der Medienberichterstattung. Konstanz: UVK.

Podschuweit, N. (2007). Wirkungen von Wahlwerbung. Aufmerksamkeitsstärke, Erinnerung, Verarbeitung und Entscheidungsrelevanz. München: Reinhard Fischer.

Herausgeberschaften

Wilhelm, C., Podschuweit, N., Hofer, M. & Koch, T. (Hrsg.) (2018). Medienwahl – Aktuelle Konzepte, Befunde und methodische Zugänge. Baden-Baden: Nomos.

Roessing, T. & Podschuweit, N. (Hrsg.) (2013). Politische Kommunikation in Zeiten des Medienwandels. Berlin: de Gruyter.

Aufsätze in wissenschaftlichen Fachzeitschriften (peer reviewed)

Podschuweit, N. (2021). How ethical challenges of covert observations can be met in practice. Research Ethics 17(3), 309-327. DOI: 10.1177/17470161211008218

Podschuweit, N. (2019). Die Rolle der Massenmedien in Alltagsgesprächen. Ein Vergleich zweier verdeckter Feldbeobachtungen. Publizistik 64(3), 303-327. DOI: 10.1007/s11616-019-00506-1

Geise, S. & Podschuweit, N. (2017). Direkte Wähleransprache im Wahlkampf. Ziele, Strategien und Umsetzung aus Perspektive der politischen Akteure. Medien & Kommunikationswissenschaft 65(4), 724-745. DOI: 10.5771/1615-634X-2017-4-724

Podschuweit, N. & Jakobs, I. (2017). “It’s about politics, stupid!” Common understandings of interpersonal political communication. Communications: The European Journal of Communication Research 42(4), 391-414. DOI:10.1515/commun-2017-0021

Magin, M., Podschuweit, N., Haßler, J. & Rußmann, U. (2016). Campaigning in the fourth age of political communication. A multi-method study on the use of Facebook by German and Austrian parties in the 2013 national election campaigns. Information, Communication and Society 20(11), 1698-1719. DOI: 10.1080/1369118X.2016.1254269

Podschuweit, N. & Geise, S. (2015). Wirkungspotenziale interpersonaler Wahlkampfkommunikation. Eine Analyse der Strategien direkter und medienvermittelter Wähleransprache im Thüringer Landtagswahlkampf 2014. Zeitschrift für Politik 62(4), 400-420. DOI: 10.5771/0044-3360-2015-4-400

Aufsätze in Sammelbänden und Lexika

Podschuweit, N. & Rössler, P. (2019). Von Wasserläufern, Nichtschwimmern und Storytellern. Wege zum Wählervertrauen: Ein Bericht aus den Parteizentralen. In Christina Holtz-Bacha (Hrsg.), Die (Massen)Medien im Wahlkampf. Die Bundestagswahl 2017 (S. 27-48). Wiesbaden: Springer VS.

Geise, S. & Podschuweit, N. (2019). Partizipation durch Dialog? Mobilisierungsstrategien politischer Akteure im Bundestagswahlkampf 2017. In Ines Engelmann, Marie Legrande & Hanna Marzinkowski (Hrsg.), Politische Partizipation im Medienwandel (S. 157-191). DOI: 10.17174/dcr.v6.7

Podschuweit, N. & Wilhelm, C. (2018). Medienwahl - Standortbestimmung und Perspektiven. In Claudia Wilhelm, Nicole Podschuweit, Matthias Hofer & Thomas Koch (Hrsg.) (2018), Medienwahl – Aktuelle Konzepte, Befunde und methodische Zugänge (S. 7-18). Baden-Baden: Nomos.

Podschuweit, N. (2017). Media influence on interpersonal communication. In Patrick Rössler, Cynthia Hoffner & Liesbet van Zoonen (Hrsg.), The International Encyclopedia of Media Effects (S. 791-802). Chichester, West Sussex; Malden, MA: John Wiley & Sons, Inc.

Döveling, K., Sommer, D., Podschuweit, N., Geise, S. & Roessing, T. (2016). Kommunikationswissenschaftliche Forschungsethik im internationalen und interdisziplinären Vergleich. In Petra Werner, Lars Rinsdorf, Thomas Pleil & Klaus-Dieter Altmeppen (Hrsg.), Verantwortung – Gerechtigkeit – Öffentlichkeit. Normativität in den Medien und in der Kommunikationswissenschaft (S. 395-419). Konstanz: UVK.

Podschuweit, N. (2015). Politische Werbung. In Gabriele Siegert, Werner Wirth, Patrick Weber & Juliane Lischka (Hrsg.), Handbuch Werbeforschung (S. 635-667). Wiesbaden: Springer VS.

Podschuweit, N. & Haßler, J. (2015). Wahlkampf mit Kacheln, sponsored ads und Käseglocke. Der Einsatz des Internet im Bundestagswahlkampf 2013. In Christina Holtz-Bacha (Hrsg.), Die Massenmedien im Wahlkampf. Die Bundestagswahl 2013 (S. 13-39). Wiesbaden: Springer VS.

Podschuweit, N. & Roessing, T. (2013): πάντα ῥεῖ. In Thomas Roessing & Nicole Podschuweit (Hrsg.), Politische Kommunikation in Zeiten des Medienwandels (S. 1-16). Berlin: de Gruyter.

Kepplinger, H.M. & Podschuweit, N. (2011). Der Online-Wahlkampf der Parteien. Alternative oder Ergänzung? In Heinrich Oberreuter (Hrsg.), Am Ende der Gewissheiten. Wähler, Parteien und Koalitionen in Bewegung. Die Bundestagswahl 2009 (S. 111-145). München: Olzog.

Roessing, T. & Podschuweit, N. (2011). Wikipedia im Wahlkampf. Politiker, Journalisten und engagierte Wikipedianer. In Eva Schweitzer & Steffen Albrecht (Hrsg.), Das Internet im Wahlkampf. Analysen zur Bundestagswahl 2009 (S. 297-314). Wiesbaden: VS Verlag.

Podschuweit, N. & Dahlem, S. (2007). Das Paradoxon der Wahlwerbung. Wahrnehmung und Wirkungen der Parteienkampagnen im Bundestagswahlkampf 2002. In Nikolaus Jackob (Hrsg.), Wahlkämpfe in Deutschland. Fallstudien zur Wahlkampfkommunikation 1912-2005 (S. 215-234). Wiesbaden: VS Verlag.

Vorträge

Vorträge auf wissenschaftlichen Konferenzen

Podschuweit, N. & Geise, S. (2021, Mai 27-31). Performing opinion leadership communicatively: How opinion leaders deal with media content in everyday conversations. 71st ICA Annual Conference “Engaging the Essential Work of Care: Communication, Connectedness, and Social Justice”, Virtual Conference.

Podschuweit, N. (2021, April 7-9). Funktionen von Meinungsführern im Kommunikationsprozess. Dreiländertagung für Kommunikationswissenschaft von DGPuK, ÖKG und SGKM „#Kommunikation #(R)Evolution Zum Wandel der Kommunikation in der digitalen Gesellschaft“, Virtuelle Tagung.

Geise, S. & Podschuweit, N. (2020, März 10-12). Der Einfluss von Online-Meinungsführern auf die digitalisierte Meinungsbildung. 65. Jahrestagung der DGPuK „#Medien #Mensch #Gesellschaft“, München.

Podschuweit, N. (2019, Mai 9-11). Die Funktionen der Massenmedien in Alltagsgesprächen: Zwei verdeckte Feldbeobachtungen im Vergleich. 64. Jahrestagung der DGPuK „Integration durch Kommunikation in digitalisierten Öffentlichkeiten“, Münster.

Wilhelm, C. & Podschuweit, N. (2019, Mai 9-11). Von wegen abgewrackt und friedhofsblond: Publikumserwartungen und Rezeptionserfahrungen am Beispiel von „The Voice Senior“. 64. Jahrestagung der DGPuK „Integration durch Kommunikation in digitalisierten Öffentlichkeiten“, Münster.

Podschuweit, N. (2018, Juni 27-30). Capturing interpersonal political communication. 71st WAPOR Annual Conference, Marrakesch, Marokko.

Podschuweit, N. & Geise, S. (2018, Mai 24-25). Partizipation durch Wahlkampf? Strategien zur Förderung politischer Partizipation im Bundestagswahlkampf 2017. Gemeinsame Tagung der DVPW-Arbeitskreise ‚Politik und Kommunikation‘ und ‚Wahlen und politische Einstellungen‘ „Die Bundestagswahl 2017“, Berlin.

Podschuweit, N. Biermann, K, Struck, F. & Wiedicke, A. (2017, Juli 15-17). Measuring interpersonal political communication: Methodological and ethical challenges. 70th WAPOR Annual Conference, Lissabon, Portugal.

Podschuweit, N. & Geise, S. ( 2017, Februar 16-18). Partizipative Potenziale der Direktkommunikation politischer Parteien. Gemeinsame Jahrestagung des Arbeitskreises ‚Politik und Kommunikation‘ der DVPW, der Fachgruppe ‚Kommunikation und Politik‘ der DGPuK und der Fachgruppe ‚Politische Kommunikation‘ der SGKM „Disliken, diskutieren, demonstrieren – Politische Partizipation im (Medien-)Wandel“, Jena.

Podschuweit, N., Meißner, C. & Wilhelm, C. (2016, November 9-12). Two-Step Flow reloaded. YouTubers as opinion leaders for their adolescent fans. ECREA’s 6th European Communication Conference “Mediated (Dis)Continuities. Contesting Pasts, Presents and Futures”, Prag, Tschechien.

Podschuweit, N., Magin, M., Haßler, J. & Rußmann, U. (2015, August 27-28). Taking new chances? Political parties’ use of social media in the 2013 national election campaigns in Germany and Austria. ECREA Political Communication Conference 2015 “Changing political communication, changing Europe?”, Odense, Dänemark.

Podschuweit, N. & Geise, S. (2015, Mai 21-25). Ethical standards of covert observations. 65th ICA Annual Conference “Communication Across the Life Span”, San Juan, Puerto Rico.

Podschuweit, N., Roessing, T., Schmidt, D., Weber, W. & Kruschinski, S. (2015, Mai 21-25). Political campaigning in social network sites. Do campaign aids appear to be opinion leaders online? 65th ICA Annual Conference “Communication Across the Life Span”, San Juan, Puerto Rico.

Podschuweit, N. & Geise, S. (2015, Mai 13-15). Das Konstrukt „Negativität“ in der kommunikationswissenschaftlichen Inhaltsanalyse. Eine kritische Bestandsaufnahme des Konstrukts und seiner Operationalisierung. 60. Jahrestagung der DGPuK „Verantwortung – Gerechtigkeit – Öffentlichkeit. Normativität in den Medien und in der Kommunikationswissenschaft“, Darmstadt.

Podschuweit, N. & Geise, S. (2015, Mai 13-15). Ethische Maßstäbe verdeckter Beobachtungen. 60. Jahrestagung der DGPuK „Verantwortung – Gerechtigkeit – Öffentlichkeit. Normativität in den Medien und in der Kommunikationswissenschaft“, Darmstadt.

Podschuweit, N. & Roessing, T. ( 2015, Mai 13-15). Haustürwahlkampf in Deutschland. Eine empirische Analyse am Beispiel des Wahlkampfes zur Thüringer Landtagswahl 2014. 60. Jahrestagung der DGPuK „Verantwortung – Gerechtigkeit – Öffentlichkeit. Normativität in den Medien und in der Kommunikationswissenschaft“, Darmstadt.

Podschuweit, N. & Heimprecht, C. (2014, September 4-6). The role of interpersonal political communication in the process of media effects. 67th WAPOR Annual Conference, Nizza, Frankreich.

Podschuweit, N. & Roessing, T. (2014, Mai 15-18). The role of door-to-door-campaigning in the 2013 German general election campaign. 69th AAPOR Annual Conference “Measurement and the Role of Public Opinion in a Democracy”, Anaheim, CA, USA.

Podschuweit, N. & Haßler, J. (2014, Mai 28-30). Onlinewahlkampf 2013. Unter der Käseglocke. Das Verhältnis zwischen Parteienkommunikation und Journalismus im politischen Berlin. 59. Jahrestagung der DGPuK „Digitale Öffentlichkeit(en)“, Passau.

Podschuweit, N. & Jakobs, I. (2014, Mai 28-30). Was politische Gespräche aus Sicht der Bürger bedeuten: Politikverständnis und Themenwahrnehmung in digitalen Medienumgebungen. 59. Jahrestagung der DGPuK „Digitale Öffentlichkeit(en)“, Passau.

Podschuweit, N. (2013, November 22-23). The role of political parties’ online election campaigns in Germany. 11th Cyberspace Conference, Brno, Tschechien.

Podschuweit, N. & Jakobs, I. (2013, Juni 17-21). Perception of politics and political conversation behavior. A step towards new directions for the study of informal political conversation. 63th ICA Annual Conference “Challenging Communication Research”, London, Großbritannien.

Podschuweit, N. & Heimprecht, C. (2012, Juli 9-13). Combining content analysis and survey data. How much precision do we need? 8th International Social Science Methodology Conference of ISA’s Research Committee on Logic and Methodology in Sociology, Sydney, Australien.

Podschuweit, N. & Roessing, T. (2012, Mai 17-20). Wikipedia and political communication. The role of the online encyclopedia in the German 2009 national election campaign. 67th AAPOR Annual Conference “Evaluating New Frontiers in Public Opinion and Social Research”, Orlando, Florida.

Podschuweit, N. & Heimprecht, C. (2012, Mai 16-18). Medieninhalte im Gespräch. 57. Jahrestagung der DGPuK „MediaPolis: Kommunikation zwischen Boulevard und Parlament“, Berlin.

Podschuweit, N. (2012, Mai 16-18). Wahlwerbung im Spannungsfeld zwischen idealisierter und authentischer Darstellung. 57. Jahrestagung der DGPuK „MediaPolis: Kommunikation zwischen Boulevard und Parlament“, Berlin.

Podschuweit, N. & Roessing, T. (2011, September 21-23). Wikipedia’s potential to shape public opinion. 64th WAPOR Annual Conference, Amsterdam, Niederlande.

Podschuweit, N. & Kepplinger, H.M. (2010, Juli 18-23). The parties’ online election campaigns. Alternative or addition? 28th IAMCR Annual Conference “Communication and Citizenship. Rethinking Crisis and Change“, Braga, Portugal.

Podschuweit, N. & Kepplinger, H.M. (2009, September 21-25). Der Online-Wahlkampf der Parteien: Alternative oder Ergänzung? 24. wissenschaftlichen Kongress der DVPW „Politik im Klimawandel. Keine Macht für gerechte Lösungen?“, Kiel.

Podschuweit, N. (2009, Februar 12-14). Wissenschaftliche Wahlanalyse als Grundlage von praktischer Wahlkampfberatung? Gemeinsame Jahrestagung des DVPW-Arbeitskreises ‚Politik und Kommunikation‘ und der DGPuK-Fachgruppe ‚Kommunikation und Politik‘ „Expertise – Entscheidung – Öffentlichkeit. Politikberatung unter dem Kommunikationsaspekt“, Düsseldorf.

Podschuweit, N. (2008, April 4-6). Wirkungen von Wahlwerbung. Eine Analyse zur Bundestagswahl 2002. Düsseldorfer Forum Politische Kommunikation (DFPK) „Die Republik in Gefahr? Angst als politische Strategie“, Düsseldorf.

Eingeladen (Auswahl)

Podschuweit, N. & Rössler, P. (2017, August 22) Free Media in der Vertrauenskrise? (Alternative) Strategien der Politikvermittlung im Wahlkampf. Fachvortrag beim Marketing Club Erfurt.

Podschuweit, N. & Meißner, C. (2015, Oktober 30-31) Da frag‘ ich lieber Bibi. YouTuber als Meinungsführer ihrer jugendlichen Fans? 7. IfkW Mediengespräch „Priorisierung, Personalisierung, Partialisierung? Zum Stand der Forschung um Filter Bubbles und Echo Chambers“, München

Podschuweit, N. (2012, Oktober 23) Der Online-Wahlkampf der Parteien: Alternative oder Ergänzung? Vortrag und Teilnahme an der Podiumsdiskussion zum Thema „Auf allen Schirmen – Politik in Tweets und Apps“ im Rahmen der Ringvorlesung „Open Up! Politisch kommunizieren zwischen Talkshow, Tweet und Theater“, organisiert von der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen in Kooperation mit dem Lehrstuhl Internationale Politik der TU Dresden und dem Staatsschauspiel Dresden, Dresden.

Podschuweit, N. (2010, März 5-6) Medien und Politik: Neue Formen der demokratischen Willensbildung? Vortrag im Rahmen des gleichnamigen Seminars des Bildungswerks Wiesbaden der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., Wiesbaden.

Podschuweit, N. & Kepplinger H.M ( 2009, Dezember 4-6) Der Online-Wahlkampf der Parteien: Alternative oder Ergänzung? Tagung der Akademie für Politische Bildung Tutzing und der Deutschen Vereinigung für Parlamentsfragen e.V. „Bundestagswahl 2009: Eine Bilanz“, Tutzing.

Podschuweit, N. (2008, Juli 11) Wirkungen von Wahlwerbung. Risiken und Chancen. Referat zur „Effektivität von Wahlkampfinstrumenten“ vor Mitgliedern des SPD-Parteivorstands und des KAMPA 09-Teams, Berlin.

Podschuweit, N. (2006, Juni 23) Wirkung von Wahlwerbung im Bundestagswahlkampf 2002. Vortrag beim Symposium „Qualität von Kommunikation messbar machen“ der Alumni-Stiftung der Mainzer Publizisten, Mainz.

Lehre

Lehrportfolio

  • Interpersonale Kommunikation
  • Journalismusforschung
  • Medienwirkungsforschung
  • Politische Kommunikation
  • Quantitative Methoden der empirischen Sozialwissenschaften (Schwerpunkte: Befragung, Beobachtung, Inhaltsanalyse)

Leitideen

  1. Wissenserwerb ist ein aktiver und interaktiver Prozess. In meinen Seminaren gebe ich weder umfangreiche Literaturlisten noch enge Fragestellungen vor. In den einführenden Sitzungen erhalten die Studierenden Hinweise zur Grundlagenliteratur im jeweiligen Themenfeld. Ausgehend davon entwickeln sie eigene Fragestellungen und recherchieren die passende Literatur. Erst im nächsten Schritt gebe ich Feedback und bei Bedarf weitere Hilfestellung und Anregungen. Themen, die einzelne Studierenden vorbereiten, vermitteln sie stets unter Einbeziehung des gesamten Kurses. In Theorieseminaren entwickeln sie hierfür z. B. eigene didaktische Konzepte, die im Anschluss durch den gesamten Kurs evaluiert werden.
  2. Messinstrumente, die die Studierenden unter meiner Anleitung entwickeln, wenden sie in der Praxis an. Wann immer an Menschen geforscht wird, treten die Studierenden in direkten Kontakt mit ihnen. Dies kann im Feld im Rahmen von Telefon-, Face-to-Face-Befragungen oder direkten Verhaltensbeobachtungen der Fall sein, oder im Rahmen von Pretests von Online-Fragebögen mit Nutzern außerhalb des akademischen Bereichs. Der Kontakt sensibilisiert zum einen für den ethischen Umgang mit Untersuchungspersonen, zum anderen fördert er die Entwicklung gesellschaftlich relevanter Fragestellungen und den Gewinn ökologisch valider Daten.
  3. Auch in Theorieseminaren sollen Studierende die Praxis und den praktischen Nutzen von Forschung kennenlernen. Dies beinhaltet zum einen die kritische Auseinandersetzung und Reflexion z. B. von Untersuchungsdesigns, anhand derer Theorien geprüft werden. Zum anderen soll ein Bezug zur Wissenschaft als möglichem Berufsfeld hergestellt werden. Eine gute Möglichkeit hierfür bietet die Umsetzung von Seminaren im Konferenzformat. Die Studierenden erhalten in diesem Fall einen CfP und reichen Abstracts zum einem von ihnen gewählten Thema ein. In der Lehrveranstaltung nehmen sie nicht nur die Rolle von Referenten ein, sondern auch die des Chairman bzw. der Chairwoman, von Respondenten und des Fachpublikums.

Aktuelle Lehrveranstaltungen (SoSe 2021)

  • Betreuung der PSP-Gruppe „Infodemie“