University of Erfurt

AUSBLICKE: auf Entwicklungen und Veranstaltungen

Das 4. Erfurter Symposium für frühkindliche Entwicklungsförderung findet am 19.Januar 2019 an der Universität Erfurt statt

 

Das Kompetenz- und Entwicklungszentrum für Inklusion in der Lehrerbildung veranstaltet am Samstag, den 19.01.2019, das 4. Erfurter Symposium für frühkindliche Entwicklungsförderung, welches sprachliche, soziale und emotionale Kompetenzen von Kindern sowie Inklusion als interdisziplinäre Herausforderung in den Mittelpunkt stellt.

Im Symposium werden Möglichkeiten der Früherkennung von Störungen sowie der Förderung von Sprache und Verhalten in der Vorbereitung auf den Übergang in die Schule als auch das dortige, erfolgreiche Lernen fokussiert. Die Veranstaltung wendet sich an Lehrer*innen, an pädagogische, heil- und sonderpädagogische sowie medizinisch-therapeutische Fachkräfte und Wissenschaftler*innen. Darüber hinaus sind Eltern betroffener Kinder sowie Studierende und Interessierte eingeladen. Durch die beteiligten Disziplinen werden interdisziplinäre Schnittstellen und Systemübergänge verdeutlicht. Wie auch in den vergangenen Jahren sollen im Rahmen des Symposiums interdisziplinäre Zugänge (Pädagogik, Frühförderung, Medizin, Heil- und Sonderpädagogik) zum Thema einen Platz haben.

Ziel dieses Symposiums ist es, die Möglichkeiten multiprofessioneller Ansätze zur Förderung von Kindern mit Beeinträchtigungen in der Sprache und in der emotionalen und sozialen Wahrnehmung für den frühkindlichen Bereich sowie im Übergang in die Grundschule darzustellen. Für die Umsetzung der Förderung haben pädagogische, heilpädagogische, sonderpädagogische, therapeutische sowie medizinische Fachkräfte und Institutionen Maßnahmen entwickelt, die jeweils andere Aspekte fokussieren. Die Kenntnis dieser Vielfalt an Möglichkeiten ist für die Kooperation der Fachkräfte, aber auch für die Orientierung der Eltern betroffener Kinder eine besondere Herausforderung.

In zwei Fachvorträgen erfolgt am Vormittag zunächst eine Einführung von Frau Prof. Dr. Susanne Jurkowski in die förderpädagogische Arbeit im Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung sowie von Herrn Prof. Dr. Stephan Sallat in den Bereich der Sprachheilpädagogik und Sprachtherapie. Am Nachmittag haben die Teilnehmer die Möglichkeit, im Rahmen von Praxisworkshops die Situation von Kindern mit diesen Lernausgangslagen im Bereich der frühkindlichen und schulischen Bildung aus verschiedenen Perspektiven zu erörtern. Zudem werden Möglichkeiten für die Prävention und Intervention vorgestellt, indem Aspekte der Früherkennung, Förderung bzw. Förderplanung in Kita und Schule, Therapie sowie Didaktik thematisiert werden. Ebenfalls werden die Einleitung und Koordination der Hilfs- und Fördermaßnahmen und deren Sicherstellung beim Übergang in die Schule thematisiert.

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Save the Date: Alumni Treffen am 01. März 2019

Unter dem Motto „Vergangenheit trifft Zukunft“ findet im 25. Jubiläumsjahr der Wiedergründung der Universität Erfurt ein Alumni-Treffen für Absolventinnen und Absolventen der Lehramtsstudiengänge und für weitere Interessierte 
am 1. März 2019 ab 14:00 Uhr auf dem Campus Nordhäuser Straße statt. Die Projektleiter*innen und Mitarbeiter*innen stellen vor, wie sich Lehrerbildung durch QUALITEACH verändert und möchte zum Mitgestalten inspirieren.

 Weitere Informationen in Kürze auf www.uni-erfurt.de/ese/


Ausgewählte Veranstaltungen aus dem Programm der Lernwerkstatt im Wintersemester 2018/2019

 

An den Vormittagen haben sich reguläre Werkstattseminare aus verschiedenen Fachbereichen (z.B. Grundlegung Deutsch, Sachunterricht, Mathematikdidaktik. Medienpädagogik) etabliert. An den Nachmittagen und in den frühen Abendstunden lädt die Lernwerkstatt auch im Wintersemester 2018/2019 zu einem abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm ein.

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Beispielsweise ist die in Kooperation mit dem Teaching Talent Center organisierte Veranstaltungsreihe "Gut vorbereitet in den Vorbereitungsdienst" darauf ausgerichtet, Studierende des M.Ed. frühzeitig und systematisch über den "nächsten Schritt" und damit über den Vorbereitungsdienst zu informieren. Im Rahmen des Informations- und Diskussionsabends "Einblicke und Ausblicke" berichten Seminarleiter*innen und Fachleiter*innen der staatlichen Studienseminare über die Aufgaben und Abläufe im Vorbereitungsdienst. Zugleich stehen Lehramtsanwärter*innen, die gerade ihren Vorbereitungsdienst absolvieren, für einen Erfahrungsaustausch zur Verfügung. Beim Informationsabend "Startklar?" (23.01.) geben Vertreter*innen des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport (TMBJS) Auskunft über den Ablauf des Bewerbungsverfahrens, einzuhaltenden Fristen oder die Anerkennung von Abschlüssen.

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Darüber hinaus gibt es zahlreiche Angebote von Studierenden für Studierende wie beispielsweise den Workshop "Tierschutz im Einkaufskorb" (19.11.) sowie das offene Angebot "Upcycling" (04.12.), bei dem sich Interessierte in vorweihnachtlicher Stimmung beim Upcyclen mit den Themen Müllervermeidung und Nachhaltigkeit auseinandersetzen können. Zwei philosophische Gespräche (05.12. und 16.01.) unter der Leitung von Dr. Nora Held laden dazu ein, über die Verwendung bestimmter Begriffe des alltäglichen Sprachgebrauchs nachzudenken und deren Bedeutung auf den Grund zu gehen. Außerdem können sich interessierte Studierende und Lehrende beim offenen Mittagsangebot "Bibliolog" (08.11., 13.12., 10.01.) aus der Perspektive biblischer Gestalten heraus äußern und auf diese Weise – ganz ohne Vorkenntnisse – die Bibel entdecken und kennenlernen. Die Entdeckungsreise "Systemische Beratung" (15.11.) ermöglicht es Lehramtsstudierenden, Grundzüge systemischer Beratung bzw. Reflexion kennenzulernen und praktisch umzusetzen. Das Angebot "Eine Stunde Achtsamkeit" (24.01.) trägt dazu bei, einen gesunden Umgang mit Stress zu finden und somit Fähigkeiten zu entwickeln, die gerade im Referendariat bzw. beim Einstieg in den Berufsalltag von Nutzen sein können.
Den Semesterabschluss bildet der in Kooperation mit dem Forschungslabor MasterMind sowie der Universitätsbibliothek organisierte Hausarbeitenmarathon "Gemeinsam gegen Aufschieberitis" (19./20.02.), der sich anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Universität Erfurt über 25 Stunden erstreckt.


„Man(n) könnte mal ins Gespräch kommen…“ – Herausforderungen im Grundschullehrerberuf

 

Männer sind in der Grundschule „Mangelware“. Deshalb wurden Grundschulstudierende – und zwar besonders die Männer – eingeladen, sich mit anderen angehenden Grundschullehrern zu vernetzen und auszutauschen. Unter dem Titel „Man(n) könnte mal ins Gespräch kommen…“ fand am 12. November 2018 die erste Veranstaltung dazu statt. Bei Tee und Gebäck tauschten sie die Teilnehmenden über ihre Berufswahlmotivation aus und äußerten Vermutungen über mögliche Gründe, warum sich so wenige Männer für den Beruf der Grundschullehrkraft entscheiden. In diesem Zusammenhang wurde auch diskutiert, welche Bedeutung das Geschlecht einer Lehrkraft eigentlich hat. – Am 21. Januar 2019 wird die zweite Veranstaltung unter dem Titel „Man(n) könnte mal ins Gespräch kommen … – Herausforderungen im Grundschullehrberuf“ wieder in der Lernwerkstatt stattfinden. Gemeinsam mit Grundschullehrern und Lehramtsanwärtern sollen die besonderen Herausforderungen für Männer in der Grundschule diskutiert werden.


Neue Wege zu spannenden Masterarbeitsthemen - MaThiLDa

 

Masterarbeiten stellen auch im Lehramt einen entscheidenden Anteil der Studienleistung von Studierenden dar. Erwartet wird von den angehenden Lehrkräften dabei nicht weniger als die umfangreichste wissenschaftliche Arbeit ihrer bisherigen Bildungsbiographie. Darüber hinaus bietet die Bearbeitungsphase Zeit für die intensive Auseinandersetzung mit einer relevanten Fragestellung, deren wissenschaftliche Beantwortung zur Professionalisierung und zur Vorbereitung auf die kommende Schulpraxis beitragen soll.

Bei der Themenfindung werden die Studierenden von den Dozierenden der Universität aller lehramtsrelevanten Fachgebiete unterstützt. Zudem haben sie die Möglichkeit im Forschungslabor MasterMind Einblick in ausgezeichnete Masterarbeiten zunehmen und sich inspirieren zu lassen. Zweifelsohne ist die Wahl eines motivierenden und als sinnvoll empfundenen Themas der erste wichtige Schritt für die erfolgreiche Bewältigung dieses Vorhabens – und häufig einer der schwierigsten.

Das Finden einer Fragestellung für die Masterarbeit wird nun seit kurzem durch MaThiLDa unterstützt – einer Online-Datenbank für Masterarbeitsthemen im Lehramt. Vorgestellt wurde MaThiLDa uniintern erstmals am 25. Oktober in der Lernwerkstatt. Seitdem ist die Themensammlung für Dozierende und Studierende auf der E-Learning-Plattform Moodle als semesterübergreifender Kurs verfügbar. Dozierende können somit konkrete Themen und Fragestellungen, die beispielsweise an das eigene Forschungsfeld anknüpfen, bei MaThiLDa ausschreiben und ggf. konkrete Informationen zur empfohlenen Forschungsmethode zu machen. Studierende erhalten einen Überblick über die Vielfältigkeit der Forschungsschwerpunkte der Universität Erfurt und können bei Interesse an einem der ausgeschriebenen Themen eventuell sogar im Rahmen der Masterarbeit selbst in einem Forschungsprojekt mitwirken.

Zusätzlich sammelt MaThiLDa nützliche Links zur Erfurt School of Education und den einzelnen Fachbereichen in Bezug auf allgemeine Informationen zum Thema Masterarbeit.

Eine Anmeldung bedarf lediglich der Registrierung im Moodle-Kurs „MaThiLDa“ mit dem Passwort „Mathilda“.

Auch Schulen können die Plattform nutzen, um relevante Fragen der eigenen Schul- und Unterrichtsentwicklung an Studierende heranzutragen. Bei Interesse melden sich diese bitte an die Mitarbeiter*innen des Forschungslabors MasterMind (erzfak.mastermind@uni-erfurt.de oder 0361 – 737 17 62), die auch Studierenden und Dozierenden bei Fragen zur Nutzung von MaThiLDa zur Verfügung stehen.

Erste Themen sind bereits online. Ein regelmäßiger Besuch zahlt sich also aus! Dazu sind alle Studierenden und Dozierenden herzlich eingeladen.


Workshop zur Tagung „Kommunikation im Lehramt“ am 9. März 2019 in Leipzig

 

Unterrichtsgespräche führen und dabei möglichst viele Schüler und Schülerinnen aktivieren und zum Nachdenken anregen – sowohl für gestandene als auch angehende Lehrerinnen und Lehrer keine leichte Aufgabe und dennoch an der Tagesordnung.

Daher beschäftigen wir uns intensiv mit Kommunikationsstrategien, die für die Planung und Gestaltung anspruchsvoller Lehr-Lerngespräche im Literatur- und Musikunterricht der Primar- und Sekundarstufe hilfreiche „Werkzeuge“ sein können. Wer einen tieferen Einblick in unsere Forschungsergebnisse gewinnen möchte, ist herzlich eingeladen am 09. März 2019 am Workshop Anspruchsvolle Lehr-Lerngespräche planen und gestalten teilzunehmen. Die beiden wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen des Teilprojekts Methodentraining, Charlott Robel-Krist und Josefin Kaufhold, stellen auf der Leipziger Tagung „Kommunikation im Lehramt“ den Aufbau und konkrete Inhalte des Trainings für die Kommunikationsmethode der indirekten Instruktion (Borich 2014) vor. Einzelne Trainingselemente wie das Analysieren und Durchspielen von Gesprächsverläufen werden in Form von Stations- bzw. Gruppenarbeit tiefer bearbeitet und diskutiert. Unter anderem finden Video- und Transkriptmaterialien der praktischen Erprobungen aus Schule und Seminar Einsatz.

Nähere Informationen zum Anmeldeverfahren und Tagungsprogramm der Tagung „Kommunikation im Lehramt“ an der Universität Leipzig finden Sie unter folgendem Link:

http://www.zls.uni-leipzig.de/kommunikationimlehramt.html

Die Anmeldung ist ab 10.12.2018 geöffnet. Wir freuen uns auf Sie!


Das Team des Teaching Talent Center hat weitere Multiple Mini-Interviews entwickelt, die derzeit erprobt und evaluiert werden

 

Das Teaching Talent Center hat im vergangenen Jahr die verhaltensdiagnostische Methode der Multiplen Mini-Interviews (MMIs) anhand einer großen Stichprobe an Lehramtsstudierenden erprobt. Die komplexen Auswertungen der sechs speziell für den Lehrberuf entwickelten MMI-Aufgaben konnten erste Erkenntnisse über die Genauigkeit und den Aufwand der konzipierten Beurteilungssysteme liefern. Nach Abschluss zweier Psychologie-Masterarbeiten und einer wissenschaftlichen Präsentation auf der Tagung „Wege in den Lehrberuf“ in Brugg (Schweiz) befinden sich aktuell sechs neu gestaltete MMIs in der empirischen Prüfung. Mit der Unterstützung von Studierenden aus dem Masterstudium Psychologie entstanden unter anderem Szenarien, in denen Kandidat*innen eine Ansprache an die Schulgemeinde halten, E-Mails unterschiedlicher Adressaten beantworten, einen moralisch-ethischen Diskurs über schulrelevante Themen führen und ein bekanntes Brettspiel jungen Migrant*innen vorstellen und erklären sollen. Die Erhebung findet in den ersten beiden Dezemberwochen statt, sodass alle aufgezeichneten Verhaltensproben im Januar 2019 beurteilt und die Ergebnisse statistisch ausgewertet werden können. Das Teaching Talent Center erhofft sich zukünftig, die neuen MMIs zusammen mit den MMIs des Jahres 2017 als ein breit aufgestelltes Repertoire aus handlungsbezogenen Assessmentverfahren anbieten zu können.

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