Studium Fundamentale

über den Tellerrand hinausschauen
den Horizont erweitern
über den Tellerrand schauen

Das Studium Fundamentale stellt ein wichtiges Kernelement des Erfurter Bachelor-Konzeptes dar. Die inhaltliche Öffnung des Universitätsstudiums hin zur Praxis und die Vermittlung von Schlüsselkompetenzen stehen dabei im Mittelpunkt. Die Studierenden sollen nicht nur fachliche Kenntnisse erwerben, sondern auch wichtige Kernkompetenzen zur Bildung ihrer Persönlichkeit ausbilden. Das Studium Fundamentale zielt darauf, den Studierenden bestimmte Kompetenzen zu vermitteln, die im Rahmen des Fachstudiums nur im begrenzten Rahmen erworben bzw. vermittelt werden können. Es bietet den Studierenden die Möglichkeit, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erwerben oder auszubauen, die im engeren Sinne auf bestimmte Berufsfelder vorbereiten.

Das Studium Fundamentale bildet, neben der Haupt-und Nebenstudienrichtung, die dritte Säule des Erfurter Bachelor-Studiums. Die Teilnahme am Studium Fundamentale ist für alle Bachelor-Studierenden der Universität obligatorisch. Darüber hinaus ist die Teilnahme für alle MTheol-Studierenden verpflichtend.

Profil

...über den Tellerrand schauen

In dem Studienfeld Methodisch-theoretisches Vermittlungs- und Grundlagenwissen bieten mindestens zwei Lehrende aus verschiedenen Disziplinen eine Lehrveranstaltung an. Das Thema wird so von zwei unterschiedlichen Seiten und Methoden betrachtet. Den Studierenden wird auf diese Weise der "Blick über den Tellerrand" des gewählten Studienfaches ermöglicht.

Das Studium Fundamentale soll dazu beitragen, der extremen Spezialisierung entgegenzuwirken und die Studierenden besser auf die immer komplexeren Aufgaben in der späteren Arbeits- und Lebenswelt vorzubereiten.

...den Horizont erweitern

Den Studierenden sollen Schlüsselkompetenzen vermittelt werden, mit denen sie bewerten, einordnen und abwägen können. Das Studium Fundamentale zielt darauf, den Studierenden spezifische Kompetenzen zu vermitteln. Zu diesen Kompetenzen gehören insbesondere:
 

  • Urteilskompetenz,
  • Vermittlungskompetenz,
  • ästhetisches Wahrnehmungsvermögen,
  • soziale Kompetenz sowie
  • interkulturelle Kompetenz.

...streiten um voranzukommen

Die Methoden anderer Fachbereiche kennen zu lernen, das macht das Wesen des Studium Fundamentale aus.
Wenn zwei bis drei Dozenten aus unterschiedlichen Fachrichtungen eine gemeinsame Lehrveranstaltung anbieten, treffen auf diese Weise völlig verschiedene Ansätze aufeinander. Nur selten kommen die Dozenten auf einen Nenner. Gerade darin liegt der Reiz: die Studierenden erfahren hautnah, wo der methodische Unterschied der einzelnen Disziplinen liegt.

Verteilung der Leistungspunkte

Nach der Prüfungsordnung 2011 sind in der Q-Phase im Bereich Studium Fundamentale 30 LP in fünf Modulen mit jeweils 6 LP erfolgreich abzuschließen. Davon darf nur eine Lehrveranstaltung dem Studienfeld Ästhetisches Wahrnehmungsvermögen (ÄWV) zugeordnet sein und es muss ein Praktikumsmodul erfolgreich nachgewiesen werden.

Achtung: Es kann eine Veranstaltung aus dem ÄWV belegt werden, muss aber nicht. Stattdessen kann auch eine weitere Veranstaltung aus dem Bereich Methodisch-theoretisches Grundlagen-und Vermittlungswissen (MTG) gewählt werden.

Studierende, die ein Lehramt anstreben, belegen innerhalb des Studienbereichs Studium Fundamentale das Modul IBG sowie das Praktikumsmodul SPS. Das Modul BIPBF muss nicht belegt werden! Von den weiteren drei Modulen darf auch hier nur ein Modul dem Ästhetischen Wahrnehmungsvermögen zugeordnet werden.

Musterstudienplan B-Studiengang ohne Lehramtsrelevanz:

das Praktikumsmodul BIPBF, eine Veranstaltung aus dem Modul ÄWV und drei Veranstaltungen aus dem Modul MTG oder vier Veranstaltungen aus dem MTG (wenn keine LV aus dem ÄWV gewählt wird)

Musterstudienplan B-Studiengang mit Lehramtsrelevanz:

das Praktikumsmodul SPSBF, das Modul IBG, zwei Veranstaltungen aus dem Modul MTG und eine Veranstaltung aus dem Modul ÄWV oder drei Veranstaltungen MTG (wenn keine LV aus dem ÄWV gewählt wird)