University of Erfurt

Study Centre for Protestantism

Die handschriftlichen Sammlungen der FB Gotha

Hermann von der Hardt: "De universali ecclesiasticae disciplinae reformatione", Bd. 1, 995, FB Gotha, Theol. 2°, 192/3.

 

Die Forschungsbibliothek Gotha ist eine der bedeutendsten historischen Bibliotheken in Deutschland. Sie nimmt aufgrund ihres einmaligen Bestandes an Handschriften und Alten Drucken den Rang einer Referenzsammlung für die Geschichte des mitteldeutschen Protestantismus vom 16. bis 18. Jahrhundert ein. Die 261 Bände der so genannten Reformationshandschriften mit rund 16.000 Einzelstücken und mehr als 7.000 Tischreden bilden dabei den Kern der durch Erbteilungen und eine gezielte Erwerbsstrategie der Gothaer Herzöge über die Jahrhunderte gewachsenen Bibliothek.

Zu ihnen gehören Spitzenstücke aus der Feder der Reformatoren und Gegenreformatoren der ersten, zweiten und dritten Generation, von denen hier in der Ausstellung eine hochkarätige, konfessionsübergreifende Auswahl gezeigt wird. Es handelt sich hierbei ausschließlich um einmalig überlieferte Handschriften „aus erster Hand“, die mitunter eine sehr lange Bedeutungs- und Rezeptionsgeschichte haben. Von den Handschriften, unmittelbare Zeugnisse der Reformationsgeschichte, geht dabei noch heute eine besondere Ausstrahlung aus.

Weitere Informationen zu den Reformationshandschriften der Forschungsbibliothek Gotha.

 

 

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