University of Erfurt

Mehr Erstsemester aus den alten Bundesländern: Pressemitteilung Nr.: 142/2011 - 28.10.2011

Student in der Universitätsbibliothek Erfurt

Trotz der demografisch bedingt rückläufigen Zahl der Hochschulzugangsberechtigten in Thüringen hat die Universität Erfurt die Zahl ihrer Studierenden im Wintersemester 2011/12 mit gut 5.500 konstant halten können. Auch die Zahl der Studienanfänger im 1. Hochschulsemester bewegt sich mit mehr als 1200 auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Im Vergleich zum Wintersemester 2010/11 hat sich jedoch die Zusammensetzung der Studienanfängerkohorte gewandelt: Der Rückgang der Studienanfänger aus den neuen Bundesländern, insbesondere Thüringens, wird durch den Anstieg von Studienanfängern aus den alten Bundesländern kompensiert. Auf ca. 2100 leicht reduziert hat sich die Zahl der Immatrikulationen ins 1. Fachsemester, was allerdings auch mit einer geringeren Zahl von Studienfachwechslern aufgrund einer verbesserten Studienorientierung zusammenhängt.

„Unsere Attraktivität für Studierende aus den alten Bundesländern ist erheblich gestiegen“, freut sich Präsident Prof. Kai Brodersen. „Die Zahlen zeigen, dass wir die uns von der Politik gestellte Aufgabe, junge Leute im Land zu halten und ins Land zu holen, sehr gut erfüllen.“ Einen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr gibt es mit fast 650 bei den Studierenden in den Master-Studiengängen. Etwa zwei Drittel haben sich dabei für bildungsbezogene Studiengänge einschließlich der Lehramtsstudiengänge immatrikuliert. Auch dies zeige, dass die Entscheidung der Universität, sich mit einem Schwerpunkt im Bereich Bildung zu profilieren, richtig war und ist. „Bildung ist für die Zukunft Thüringens ein, wenn nicht sogar das Kernthema. Die Uni Erfurt kann und wird hier weiter maßgebliche Beiträge leisten.“

Und auch Carmen Voigt, Leiterin des Referats Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / Marketing der Universität Erfurt freut sich über die Zahlen: „Sie zeigen, dass die Marketingmaßnahmen fruchten, die wir im vergangenen Jahr ganz gezielt auch in den alten Bundesländern gestartet haben. Besonders deutlich ist der Zuwachs bei den Studienanfängern aus Bayern.“

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