9. Dez 2020, 18:00 Uhr - 19:30 Uhr | Erfurt School of Education

Was heißt hier eigentlich „neutral“? Zur Notwendigkeit einer Positionierung von Schulen und Bildungseinrichtungen für Demokratie und Menschenrechte.

Veranstaltungsort
online
Veranstalter
Lernwerkstatt
Referent(en)
Petra Doubek von „MOBIT“
Veranstaltungsart
Workshop
Publikum
hochschulöffentlich

Da die Teilnehmer*innenzahl begrenzt ist, bitten wir um Anmeldung bis zum 04.12.2020 unter dem Betreff "MOBIT" unter: lernwerkstatt@uni-erfurt.de

Sich für demokratische Grundpfeiler wie Gleichwertigkeit, Solidarität und Minderheitenschutz zu positionieren stellt für viele Menschen ein Bedürfnis dar, birgt aber nicht selten Herausforderungen – auch im Kontext der schulischen Bildung. Lehrer*innen, Schulleiter*innen und andere (pädagogische) Mitarbeiter*innen sehen sich mit zahlreichen Fragen konfrontiert: Wie kann der Ausbreitung menschenfeindlicher Einstellungen und Verhaltensweisen eine Grenze gesetzt werden? Wie kann vor diesem Hintergrund eine wertschätzende Elternarbeit aussehen? Sollte eine Lehrkraft sich auf politische Diskussionen mit den Schüler*innen einlassen und wie ist das vereinbar mit einer vermeintlichen Neutralität der Schule? Der Workshop/ Vortrag setzt sich im Kern mit dem Begriff der Neutralität auseinander und fragt nach seiner Bedeutung für Bildungseinrichtungen. Wie politisch darf Schule sein? Wo muss sie politisch sein? Und welche Möglichkeiten der Positionierung von Bildungseinrichtungen lassen sich nach innen und außen ausmachen?

Entsprechend § 6 Abs. 1 VersG sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Versammlung ausgeschlossen.