Besondere Nutzungsbestimmungen für den eingeschränkten Regelbetrieb des ErfurtLab

Mindestabstand

Während der gesamten Untersuchung, besonders aber beim Betreten und Verlassen der Laborräume, ist ein Mindestabstand von 2 Metern zwischen allen Beteiligten einzuhalten. Der Mindestabstand darf nur unterschritten werden, solange die an-wesenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch bauliche Gegebenheiten (z.B. Einzelnutzung von Computerkabinen oder Cubicles) voneinander getrennt sind.

Begrenzung der Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Um die Einhaltung des Mindestabstandes zu gewährleisten, ist die Zahl der Perso-nen, die sich gleichzeitig in den Laborräumen aufhalten, auf das notwendige Minimum, höchstens jedoch 50% der normalen Kapazitäten zu begrenzen.  

Zeitlich versetzte Nutzung der PC-Arbeitsplätze

Zeitlich versetzte Nutzung der PC-Arbeitsplätze

Bei der Durchführung mehrerer aufeinanderfolgender Untersuchungen ist darauf zu achten, dass ein gerade genutzter PC-Arbeitsplatz nicht für den nächsten Durch-gang genutzt wird. Ist eine zeitlich versetzte Nutzung nicht möglich, werden die genutzten Tastaturen und Mäuse mit einer Schutzfolien überzogen, die bei jedem Nutzwechsel gereinigt wird. Geräte und Oberflächen, die nicht gereinigt werden können, dürfen innerhalb von 72 Stunden höchstens einmal genutzt werden.

Lüftung der Laborräume

Die genutzten Labor- und Kontrollräume werden regelmäßig nach dem Wechsel der Probanden für mindestens 30 Minuten gelüftet. Bei der Durchführung mehrerer aufeinanderfolgender Untersuchungen ist auf ausreichende Pausen zwischen zwei Durchgängen zu achten.

Zugang für Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Es ist darauf zu achten, dass Probanden nur nach vorheriger Anmeldung bzw. Terminvereinbarung das Labor betreten. Eltern oder Begleitpersonen dürfen das Labor nicht betreten. 

Austausch von Dokumenten und Unterschriften

Der Austausch von Dokumenten (Ausweise, Bescheinigungen, Quittungen) ist auf das erforderliche Minimum zu reduzieren reduziert. Wann immer möglich sollten diese Dokumente zu einem geeigneten Zeitpunkt auf elektronischem Wege übermittelt werden. Falls eine elektronische Übermittlung nicht möglich oder aus Gründen des Datenschutzes nicht zulässig ist, sollten Dokumente nicht direkt ausgetauscht werden, sondern an einer geeigneten Stelle abgelegt werden. Für Unter-schriften, die eine Teilnehmerin oder ein Teilnehmer im Rahmen einer Untersu-chung leistet, sind eigene Stifte mitzubringen. Alternativ können vom Labor bereit-gestellte Einwegstifte genutzt werden. Diese dürfen innerhalb von 72 Stunden höchstens einmal genutzt werden.

Information und Unterweisung

Alle Beschäftigten, Studierenden und Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in den geltenden Hygieneregeln unterwiesen. Die Verhaltensregeln hängen gut sicht-bar im Eingangsbereich der Laborräume aus. Die Laborleitung unterweist die für die Leitung der Untersuchung verantwortlichen Personen in den geltenden Hygieneregeln. Die Untersuchungsleitung wiederum unterweist alle beteiligten Mitwirkenden und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den geltenden Hygieneregeln. 

Dokumentation der Kontaktdaten

Um im Bedarfsfall Infektionsketten nachzuvollziehen und Quarantänevorkehrungen einleiten zu können, werden die Kontaktdaten aller Anwesenden dokumentiert. Aus Datenschutzgründen werden nur die notwendigsten Angaben – Name und Kontaktinformation – dokumentiert. Die Listen werden von der Laborleitung datenschutzkonform und sicher aufbewahrt und nach 30 Tagen vernichtet. Sofern die Anwesenheit von Teilnehmerinnen und Teilnehmern bereits an anderer Stelle dokumentiert wird, ist das Anlegen einer zusätzlichen Anwesenheitsliste nicht erforderlich.

Persönliche Hygienemaßnahmen

Vor dem Betreten und nach dem Verlassen der Laborräume ist auf mindestens 30 Sekunden langes Händewaschen mit Seife zu achten. Berührungen des eigenen Gesichts mit den Händen sind zu vermeiden. Dies gilt sowohl für Teilnehmerinnen und Teilnehmer als auch für Studierende oder Beschäftigte, die an einer Untersuchung beteiligt sind oder eine Untersuchung vorbreiten. 
Zum Husten oder Niesen ist ein möglichst großer Abstand von anderen Personen herzustellen, außerdem sollte man sich wegdrehen. In diesen Situationen sind Einwegtaschentücher zu nutzen und unmittelbar anschließend zu entsorgen. Da-nach soll das Waschen der Hände erfolgen. Wenn kein Taschentuch griffbereit ist, ist in die Armbeuge zu husten oder niesen, nicht in die Hand.