Fächer

Bandpraxis

Die Studierenden des Faches Musikvermittlung werden in den ersten zwei Semestern in einer schulpraktischen Band an die klassischen Bandinstrumente praktisch herangeführt. 

Zusätzlich bilden sich im Fach "Ensemblespiel" unterschiedliche Projektbands.

Verantwortlich für den Bereich Bandpraxis ist Ulrich Singer.

Chor- und Ensemble/ Vokalensemble

Im Bereich Chor- und Ensembleleitung werden die Studierenden an die Arbeit mit Chören und anderen Ensembles herangeführt. Sowohl als Sänger*innen, als auch im Anleiten von Chören und in der chorischen Stimmbildung, sammeln die Studierenden Erfahrungen und bauen über mehrere Semester ein Methodenrepertoire auf.

Verantwortlicher für den Bereich Chor- und Ensembleleitung: Michael Käppler

Instrumentalbereich

In den BA-Studiengängen des Fachgebiets Musik erhalten alle Studierende mindestens zwei Semester Klavier- und Gitarrenunterricht. Ab dem dritten Semester können die Studierenden Instrumente wählen.

In den BA-Studiengängen des Fachgebiets Musik erhalten die Studierenden der Studienrichtung Musikvermittlung ab dem ersten Semester Unterricht im Ensemblespiel. Betreut werden sie dabei von den jeweiligen Instrumental-Dozent*innen.

Gitarre

Klavier

schulpraktisches Klavierspiel

sonstige Instrumente

 

Musikdidaktik

Im Hinblick auf die Lehrer*innenausbildung sind didaktische Elemente im Musikstudium an der Universität Erfurt vor allem im Master verankert. Dabei bekommen die Studierenden praktische und wissenschaftliche Einblicke in das Fach Musikdidaktik.

Musiktheorie/ Tonsatz/ Gehörbildung

Die Studierenden erhalten Einblick die Grundstrukturen des tonalen Systems und die funktionalen Beziehungen innerhalb der Tonarten. Praktisch umgesetzt werden die Inhalte beim Harmonisieren von Liedern, Ausschreiben von Begleitungen und Arrangieren von Chorsätzen.

Außerdem spielt die Ausbildung des relativen Gehörs eine Rolle.

Im BA Musikvermittlung findet der Kurs 'allgemeine Musiklehre' gekoppelt mit dem schulpraktischen Klavierunterricht statt. 

Verantwortlich für den Bereich Musiktheorie/Tonsatz/Gehörbildung ist Ulrich Singer.

Musik und neue Medien

Die Studierenden erhalten im Wahlbereich einen praktischen Einblick rund um die Musikproduktion.

Musikwissenschaftlicher Bereich

Im musikwissenschaftlichen Bereich erwerben die Studierenden Kenntnisse zu Stilen, Musiktraditionen und Entwicklungen verschiedener Epochen und Kulturen. Der Schwerpunkt der Betrachtung liegt hierbei beim Zusammenhang zwischen den spezifischen Musikstrukturen und ihrem gesellschaftlichen Kontext.

Das facettenreiche Gebiet der Musikwissenschaft wird in Seminaren zu verschiedenen Themen angeboten. Die historische Musikwissenschaft wird durch die Seminare "Formenlehre", "Musik des 19. Jahrhunderts" und "Musik der Barockzeit" vertreten. Inhalte der Musikethnologie finden sich im Seminar "Außereuropäische Musik" wieder. "Popularmusik im Kontext" stellt wichtige Stile von Rock und Pop bis Jazz vor und beleuchtet den gesellschaftlichen Zusammenhang ihrer Entstehung und Rezeption. Einen Einblick in die Entwicklung der Musik in den Medien gibt das Seminar "Musik als Multimedium". Die praktischen Arbeitsweisen bei der Verarbeitung von Musik am PC und der Erstellung von Midis vermittelt der Gruppenunterricht "Midi-Studio / Musikproduktion". 

Pro Semester werden die Lehrveranstaltungen in verschiedenen Kombinationen angeboten.

Verantwortlich für den Musikwissenschaftlichen Bereich ist Dr. Anna Bredenbach.

Rhythmus, Tanz und Szenisches Gestalten

Das Modul "Rhythmus, Tanz und szenisches Gestalten" besteht aus zwei Veranstaltungen.

Die Tanzpädagogin Carmen Scarano unterrichtet "Rhythmisch-tänzerische Erziehung". Die Studierenden lernen die Grundlagen der Vermittlung von Tänzen mit Schülern und die didaktische Vorgehensweise beim Einstudieren.

Der Stuttgarter Regisseur Christian Müller führt die Studierenden an das szenische Gestalten heran. Hier geht es um Körperwahrnehmung, Körpersprache, Bühnenpräsenz und Aufbau von Szenen.

Vokalbereich: Gesang/ Stimmbildung

Im Vokalbereich Gesang entwickeln die Studierenden ihre Sing- und Sprechstimme. Stimmbildnerische Übungen und die Arbeit an Stücken verschiedener Epochen stehen dabei im Fokus. 

Verantwortlicher für den Vokalbereich ist Oliver Debus.

Musisch-rhythmische Grundbildung

Die Lehrveranstaltung „Musisch-rhythmische Grundbildung“ ist lediglich für Studierende im Bachelor Primare und Elementare Bildung obligatorisch. Sie besteht aus zwei Teilveranstaltungen und kann nur erfolgreich abgeschlossen werden, wenn beide im selben Semester besucht wurden:

  1. Seminar: umfasst zwei SWS. Dient neben Inhalten zur Praxis und dem gemeinsamen Musizieren als theoretische Grundlage der Veranstaltung. 
  2. Praxiskurs: Hier werden je nach Semester verschiedene Kurse angeboten.

Alle Informationen sind auf der Seite Musisch-rhythmische Grundbildung zu finden.