Vita

Stefan Puppe wurde in Suhl geboren und sammelte seine ersten musikalischen Erfahrungen im Leipziger Thomanerchor. Er studierte Gesang und Musiktheater an der Opernschule der Musikhochschule „Franz Liszt“ Weimar bei Prof. Ulrike Fuhrmann, Dimitri Kharitonov und Prof. Hans-Joachim Beyer.

Bereits während seines Studiums konnte er in zahlreichen Opernproduktionen in Erscheinung treten. Im Sommer 2011 schloss Stefan Puppe sein Studium mit einem Aufbaustudium ab.

Der junge vielseitige Bassbariton konnte als Konzertsänger sowie als Operndarsteller auf sich aufmerksam machen. Zu seinem Mozart- Repertoire zählen unter anderem der Figaro aus „Le nozze di Figaro“, sowie Don Alfonso aus „Cosi fan tutte“, die er jeweils mit der Jenaer Philharmonie unter Nicolas Milton zu Aufführung brachte.

Am Thüringer Landestheater Rudolstadt war er in Händels „Flavio“ als Ugone zu erleben und am Landestheater Eisenach war er Albert Oberholzer in Paul Burkhards „Das Feuerwerk“. Die Berliner Lautten Compagney unter Wolfgang Katschner prägten ihn besonders im barocken Stil in der Zusammenarbeit zu Reinhard Keisers „Der verführte Claudius“, wo er als Pluto hervortrat.

Auch im Konzertfach konnte Stefan Puppe mit renommierten Orchestern und Dirigenten auftreten. Unter anderen sind das Telemannische Collegium Michaelstein, die Mitteldeutsche Barockcompagney, das Mitteldeutsche Kammerorchester, Das Neue Orchester und Chorus Musicus Köln, sowie The Israel Camerata Jerusalem zu nennen.

Regelmäßige Meisterkurse bei KS Brigitte Fassbaender und KS Roman Trekel.

Auch als Simmbildner und Gesangspädagoge ist Stefan Puppe sehr gefragt. Mit einem umfassenden Aufgabengebiet betreut Stefan Puppe  die Nachwuchskurse des Knabenchores der Jenaer Philharmonie, den Knabnechor der Jenaer Philharmonie, den Philharmonischen Chor Jena, sowie den Landesjugendchor Thüringen.